Gefährlich in Wäldern von Wanderwege abzukommen?

6 Antworten

Guten Tag, Es gibt ja in Wälder Jäger oder Förster, wie sieht es mit Wäldern mit Wanderwegen aus, wird dort auch gejagt?

Ja, natürlich, da wird auch gejagt.

Und als Besucher solltest Du die vorgegebenen Wege auch nicht verlassen. – Das ist aber generell so, das hat nichts mit der Jagd speziell zu tun.

Aber vor der Jagd an sich musst Du keine Angst haben. Jeder Jäger schiesst nur auf das Wild, wenn er dort keinen Menschen in der Schussbahn sieht und ein Kugelfang gegeben ist (die Kugel also z. B. hinter dem Wild in das Erdreich geht).

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin Jäger

Gebiete die bejagd werden,sind großräumig abgesperrt bz.gesichert. Da passiert quasi nix. Generell ist ein Wald nie ungefährlich. Ob auf einem Weg oder abseits,es kann immer etwas von oben kommen wie Totholz oder auch gesundes aber durch sturm abgebrochenes Holz. Durch den Wald gehen,abseits von Wegen ist spannend und lehrreich,man sollte aber die Natur deuten können und immer einen Blick für das besondere und gefährliche haben.....Wildspuren,Wildschweine.....sie sind zwar gefährlich,aber längst nicht so überzogen gefährlich wie immer behauptet. Erkennst du viele Spuren,eine Lichtung mit matschigem vertrampeltem Untergrund,dann drehe dich langsam um und verlasse die Gegend.

Gebiete die bejagd werden,sind großräumig abgesperrt bz.gesichert. 

Das ist so nicht richtig. Eine entsprechende Absperrung bzw. Hinweisschilder gibt es nur bei grossen Treib- und Drückjagden mit „x“ Jägern und Treibern, die das Wild hoch machen.

Wenn der Jäger einzeln oder mit einigen, wenigen anderen Jägern in das Revier zur Jagd geht, dann wird da gar nichts abgesperrt.

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@Waldmensch70

wenn alleine dann sitzen die sowieso auf dem Hochstand. Und oft ist es ja auch so das dort gejagd wird wo kaum ein Wanderer hinkommt.

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@PatchrinT
wenn alleine dann sitzen die sowieso auf dem Hochstand.

Nein, wieso, wer sagt das? Ich gehe als Jäger genauso alleine auch pirschen…

Ausserdem: Was hat das für einen Einfluss auf die (falsche) Aussage der „grossräumigen Absperrung“?

Und oft ist es ja auch so das dort gejagd wird wo kaum ein Wanderer hinkommt.

Und auch das ist so nicht richtig. Du tust so, als ob Jagd etwas wäre, was es nur „irgendwo ganz weit weg in abgeschiedener Wildnis“ gäbe.

Dem ist nicht so.

Mein Jagdrevier enthält Felder und Wälder und da sind regelmässig Spaziergänger, Hundegassigeher und Reiter unterwegs. Da, wo ich auch mein Wild erlege.

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Natürlich erhöht sich die Gefahr, wenn man abseits des Weges daherschleicht.

Es ist einfach häufig ist häufig selten ist selten. Dort wo man mit mehr Passanten rechnet, wird man noch sorgfältiger arbeiten.

Kein Jäger wird einfach so schießen nur tragische Fehler passieren in der Regel nicht dort wo man sie nicht erwartet.

Des weiteren ist natürlich der allgemeine Wald nicht so abgesichert und beräumt wie der Wanderweg. So das dort mit mehr Unfallgefahrenstellen zu rechnen ist.

die gefahr, abseits von waldwegen von einem verirrten schuß eines jägers getroffen zu werden, ist deutlich geringer als die gefährliche begegnung mit einem bär, einem löwen oder einem nashorn.

Beides IMHO unwahrscheinlich - das Risiko auf dem Weg in den Wald überfahren zu werden ist viel größer

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Jäger - so, wie ich das von unseren lokalen Wäldern kenne, beschießen Freiflächen, die eigens dafür gerodet wurden, um Wild beobachten zu können. An diese Freiflächen, die abseits von Wegen liegen, sind Hochsitze angeschlossen, von denen aus Jäger das Wild beobachten.
Waldwege liegen nicht in Schußrichtung.

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