Gefährdung des strassenverkehrs wegen bremsens (kein unfall?

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10 Antworten

@PhilGerrit,

auch wenn einer drängelt, ist es nicht erlaubt eine Vollbremsung zu machen.

Da gibt es andere Möglichkeiten, wie z.B. mit gleicher Geschwindigkeit weiter zu fahren und kurz die Warnblinkanlage einzuschalten, alternativ leicht das Bremspedal berühren.

Was du vermutlich gemacht hast, nennt man auch Selbstjustiz im Straßenverkehr und da wird vermutlich eine Gerichtsverhandlung folgen.

Daher empfehle ich dir, suche einen Anwalt auf und übergib ihm den Auftrag dich zu vertreten.

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Was du gemacht hast (auf der Autobahn grundlos zu bremsen) ist hoch gefährlich. Da wundert mich nicht, dass du eine Anzeige bekommen hast.

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"ich habe auf der Autobahn kurz gebremst weil mir einer die ganze Zeit im Nacken Hang"

Seitens des Dränglers wäre es Nötigung, soweit okay. Aber dann bremsen ... Das geht nun wirklich nicht und ist eine Gefährdung als Antwort auf eine andere Gefährdung. Das geht dann in Richtung Selbstjustiz.

Mehr kann man nicht dazu sagen, denn die weiteren Umstände der Situation sind keinem hier bekannt.

"Beifahrerin leidet seitdem an Nackenschmerzen."

Wegen deiner Bremserei? Aus dem Bauch: bei üblichen Bremsen kommen keine Nackenschmerzen auf. Wie auch immer, du hast gebremst und hast die Nackenschmerzen zunächst verursacht, wenn sie denn überhaupt mit dem Manöver zu tun hatten.

Irgendwie werde ich aus deiner weiteren Schilderung nicht so richtig schlau. Ist denn nun ein Unfall passiert?

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Kommentar von PhilGerrit
30.06.2017, 15:56

Es ist zu keinerlei Berührung oder ähnlichem gekommen. Es steht drin das der Fahrer stark bremsen musste und die Beifahrerin seit dem Nackenschmerzen hat

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es muss ja jemand verletzt worden sein, sonder würde ja nicht wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Wenn du das Bußgeld zahlst, kommt die zivilrechtliche Schmerzensgeldforderung und der Regressanspruch der Krankenkasse postwendend zum Tragen.

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Kommentar von PhilGerrit
30.06.2017, 15:56

Es ist zu keinerlei Berührung oder ähnlichem gekommen. Es steht drin das der Fahrer stark bremsen musste und die Beifahrerin seit dem Nackenschmerzen hat.

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Wenn du es zugibst, ist es auf keinen Fall erledigt. Die Frau sagst das ja nicht ohne Grund. Ihre Versicherung wird einen Schuldigen suchen, um sich ihr Geld von jemandem wieder zu holen.

Ist dies einmal durch, sind Schmerzensgeldforderungen das nächste. Tatsache oder Berechnung - wer weiß.

Ich würde mir überlegen, ob man nicht lieber sagen sollte, man könnte sich an einen derartigen Vorfall nicht erinnern. Wenn es so gewesen sein sollte, täte es leid, aber vollbremsen würdest man nur bei einer Verkehrslage, die dies erfordert. Wenn dann einer im nachfolgenden Verkehr nicht aufmerksam ist, Sicherheitsabstand nicht einhält, wäre es wohl kaum nur einem allein anzulasten.

Schlimmeres als eine Hochstufung für deine Versicherung, Geldbuße und ggf. Punkte blühen dir meiner Meinung nach nicht. Reicht ja aber auch.

Konsequenzen tragen wäre natürlich auch eine passable Entscheidung. Du solltest solche Fahrmannöver in Zukunft aber besser unterlassen.

Gruß S.

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Was du da gemacht hast kann Lebensgefährlich sein, warum hast du den nicht vorbei gelassen? Gibst du das zu, wird der nette Herr von der Polizei vermutlich auch den Kopf schütteln. 

Die Frau die über Nackenschmerzen klagt, hatte die Kopfstütze wohl falsch eingestellt und hofft jetzt auf Schmerzensgeld.

Zugeben würde ich an deiner Stelle nichts, da das Teuer werden kann, am besten mit einem Anwalt den Sachverhalt erklären.

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Kommentar von PhilGerrit
30.06.2017, 16:18

Es ist zu keinerlei Berührung oder ähnlichem gekommen. Es steht drin das der Fahrer stark bremsen musste und die Beifahrerin seit dem Nackenschmerzen hat

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Also so einfach wird die Sache nicht eingestellt, da bist Du im Irrtum.

Aber mal nur ein kleiner Hinweis. Als Beschuldigter hast Du das Recht eine unwahre Aussage dazu zu machen. Wie die sich anhören sollte mußt Du selbst herausfinden.

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Hast du mit deinem Strafverteidiger gesprochen?

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Lass dir einen besseren Grund einfallen warum Du gebremst hast und gib keine Absicht zu. Wenn jemand zu wenig Sicherheitsabstand hält, ist das sein Problem.

Ich kann mir nicht vorstellen das Du dafür verurteilt wirst.

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Es ist keine Kleinigkeit, da nur mit viel Glück nicht noch mehr passiert ist.

Es geht auch nicht mehr um ein Delikt gemäß der StVO, sondern schau mal es geht um das Strafgesetzbuch.

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