Geerbtes verkaufen, Schwester trozdem auszahlen?

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6 Antworten

Unter dem Begriff "Aussteuer" kann sich jeder vorstellen was er möchte. Hier solte man sich die verschenkten Werte (zum Zeitpunkt des Schenkens) betrachten, wenn hier erhebliche Differenzen bestehen könnten unter Umständen rechtswirksame Forderungen entstehen.

Es wurde brüderlich geteilt, der Erste erhält vier Bananen und der Zweite die restliche Bananenstaude.

Hallo JayneJT,

ich nehme einmal an, dass Ihre Schwiegereltern zwischenzeitlich verstorben sind. Nach der von Ihnen geschilderten Sachlage kommen hier unter Umständen Pflichtteilsergänzungsansprüche in Betracht – sowohl wegen der Aussteuer als auch wegen des geschenkten Hauses.

Um dies abschließend prüfen zu lassen, wenden Sie sich am besten an einen auf Erbrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

Viele Grüße, Andreas Hornberger von der TARGOBANK

  1. DEin Mann hat das Haus geschenkt bekommen. ok

  2. Die Schwester hat mal was geschenkt bekommen (Aussteuer).

  3. Leben die Eltern noch?

  4. Wenn die Eltern noch leben, hat die Schwester im Moment keinen Anspruch.

  5. Im Moment wo die Eltern (der erste Elternteil) sterben (stirbt), kann es einen Anspruch als "Pflichtteilergänzungsanspruch geben, wenn seit der Schenkung noch keine 10 Jahre vergangen sind.

  6. Zur Sicherheit 1/4 des Kaufpreises zurück legen.

Hat er das Haus geschenkt bekommen oder geerbt? Bei einer Erbschaft besteht natürlich ein gesetzlicher Erbanspruch (wenn es kein Testament gibt). Hat er das Haus geschenkt bekommen, hat die Schwester zunächst einmal keinen Anspruch. Das könnte sich aber ändern, wenn in den nächsten 10 Jahren der Erbfall eintreten sollte.

Pauschal hat sie keine Ansprüche, aber unter Umständen doch.

Was meinst du mit Aussteuer ? Den Pflichtteil ? Wenn sie den schon bekommen hat, ist sie ausgezahlt und hat am Erlös des Hausverkaufs keine Anteil mehr.

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