Geeignet für RB an jungem Pferd?

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5 Antworten

Fragen kostet nicht aber du solltest mit einer Absage rechnen. Grade bei jungen Pferden wollen viele (auch ich) keine RB, da in der "Lernphase" des Pferdes sehr viel schief gehen kann oder eben einfach nicht so, wie der Besitzer es gerne hätte. Du könntest aber anbieten, das Pferd erst nur zu Pflegen und dann zu reiten, wenn die Besitzerin dich kennt und das Pferd reifer ist. Mit 4 ist das Pferd wirklich noch sehr jung und sollte, meiner Meinung nach, eh nur von einer Person gearbeitet werden, damit es zum lernen erstmal eine Bezugsperson hat

Lovelyhorse 05.12.2013, 18:25

Danke !! Ja das klingt durchaus plausibel ! Ich werd noch drüber nachdenken ob jetzt ich tatsächlich frage... :) Das Pferd zu erst zu Pflegen fände ich auch sehr toll !!

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Eine Ausbildung am Pferd ist ja nicht nur reiterlich zu tun, ein Jungpferd braucht neben der reiterlichen Ausbildung ja auch immer noch das konsequente Handlingtraining

Siehst du jeden Fehler den ein Pferd macht im Handling, und kannst es korrigieren, dann ja.

Lovelyhorse 05.12.2013, 13:05

Das stimmt natürlich. Ich weiß auch dass solch ein konsequenter Umgang eben wichtig wäre! Danke für die Antwort :-)

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friesennarr 05.12.2013, 13:19
@Lovelyhorse

Also ich persönlich will keine Reitbeteiligung an meinen Jungpferden, da gibt es zu viel das die mir vermurksen könnten. Ich habe einmal den Fehler gemacht und eine Reitbeteiligung auf meine 5 Jährige (nur für Geländeritte) draufgesetzt - na ja ich repariere immer noch - Pferd ist jetzt 8 Jahre alt. Vor der Reitbeteiligung war sie im Gelände ganz ruhig und überhaupt nicht ängstlich. 3 Monate hat die RB gebraucht um ein ruhiges Pferd in einen Hippelsack im Gelände zu verwandeln - gesagt hat die RB mir nie irgendetwas.

Also gibt es für dieses Pferd nie wieder eine RB. Und mein anderer Junior bekommt bestimmt auch keine. Wenn schon das Pferd verkorkst würde - wär ich wenigstens selber schuld.

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Lovelyhorse 05.12.2013, 13:45
@friesennarr

Ohje das tut mir sehr leid für dich... In dem Fall kann ich das natürlich sehr gut verstehen ! ! Ich denke oder hoffe mal es gibt aber auch das ein oder andere positive Beispiel. Viel Erfolg weiterhin mit deinen Pferden auch ohne RB ;)

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Fragen kann man ja immer - allerdings sollte man es halt dann auch nicht krumm nehmen, wenn man eine Absage bekommt.

Es kommt ja vor allen Dingen auf die Einstellung der Besitzerin des Pferdes an. Ich persönlich habe für mich strikte Vorstellungen, wen ich auf mein Pferd lasse, andere Pferdebesitzer sind da vielleicht etwas anders eingestellt und haben damit kein Problem. Das kriegst du aber nur durch persönliches Nachfragen heraus und nicht durch eine Abwägung deiner reiterlichen Fähigkeiten und dem Ausbildungsstandes des Pferdes.

Wenn sich die Bekannte schon nicht auf deinen Aushang gemeldet hat, sucht sie entweder keine RB für ihr Pferd oder sie hat den Aushang nicht mit dir in Verbindung gebracht.

Wie gesagt, fragen kostet nichts, man sollte aber für sich selber wissen, wie man evtl. mit einer Absage umgehen kann.

Lovelyhorse 05.12.2013, 13:16

Danke schön für die schnelle Antwort !!! Natürlich würde ich es nicht krumm nehmen wenn es einen vernünftigen Grund zu der Absage gibt :-)

Persönlich nachzufragen find ich natürlich auch unerlässlich. Ich wollte nur wissen, ob es nicht vielleicht ganz abwegig ist überhaupt zu fragen. Ich hatte eben ein bisschen "Hoffnung" als eine Freundin von mir meine sie hätte ihre RB (Mädchen) auch erst, seit diese nachgefragt hätte. Vorher hätte sie da gar nicht so drüber nachgedacht und jetzt ist sie aber ganz glücklich damit.

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Wolpertinger 05.12.2013, 20:47
@Lovelyhorse

Selbst wenn der Grund zur Absage in deinen Augen nicht vernünftig ist, gibt es da nichts zu Krumm nehmen.

Den Du hast kein Anrecht auf die RB

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Lovelyhorse 14.12.2013, 17:27
@Wolpertinger

Natürlich nicht. Mir ging es auch eher um die Wortwahl... Ein "Oh Gott dich lass ich nicht auf mein Pferd" würde ich zum Beispiel krumm nehmen. Aber rein der Wortwahl wegen und selbstverständlich nicht wegen der Absage selbst...

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Fragen würde ich auf alle Fälle. Ich bin 12 , habe eine 5 jährige Temperamentvolle Stute als RB und es ist gar kein Problem Am Anfang hab ich viele vertrauens Übungen gemacht, beziehungsweise mache ich immer nch:) Alles gute :)

Da Du bereits Dein Interesse an einer Reitbeteiligung per Anschlag im Reitstall angemeldet hast und die Besitzerin darauf nicht reagiert hat, kannst Du davon ausgehen, dass sie keine Reitbeteiligung auf ihrem jungen Pferd will. Ich persönlich halte es wie der sagenumwobene Mongolenführer Dschingis Khan, der gesagt haben soll "Eine fremde Hand verdirbt das Pferd" und nachdem einer seiner Gefolgsleute sein kostbares Pferd geritten hat, er es verschenkt hat, weil es nun für ihn verdorben sei. Ich persönlich würde meine Kinder, meinen Mann und mein Pferd niemals Fremden überlassen.

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