Gedichtsinterpretation in Stichpunkten

1 Antwort

Nein, leider nicht, aber es gibt viele Seiten indem die r. Mittel beschrieben werden, sucht diese doch dann selbst im Gedicht.

Wozu nutzt Gryphius so viele Substantive in seinem Sonett?

  1. Wir sind doch nunmehr gantz, ja mehr denn gantz verheeret!

  2. Der frechen Völcker Schar, die rasende Posaun

  3. Das vom Blutt fette Schwerdt, die donnernde Carthaun

  4. Hat aller Schweiß und Fleiß und Vorrath auffgezehret.

  5. Die Türme stehn in Glutt, die Kirch ist umgekehret.

  6. Das Rathhauß ligt im Grauß, die Starcken sind zerhaun,

  7. Die Jungfern sind geschänd’t, und wo wir hin nur schaun,

  8. Ist Feuer, Pest, und Tod, der Hertz und Geist durchfähret.

  9. Hir durch die Schantz und Stadt rinnt allzeit frisches Blutt.

  10. Dreymal sind schon sechs Jahr, als unser Ströme Flutt,

  11. Von Leichen fast verstopfft, sich langsam fort gedrungen,

  12. Doch schweig ich noch von dem, was ärger als der Tod,

  13. Was grimmer denn die Pest und Glutt und Hungersnoth,

  14. Dass auch der Seelen Schatz so vielen abgezwungen.

Wieso nutzt Gryphius so viele Substantive, hat dies ein Grund ? Oder wozu eher wozu nutzt man den im Allgemeinen so viele Substantive ?

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