Gedichtsanalyse von einem modernen Gedicht?

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1 Antwort

Du bist sehr modern, da du den Genitiv "Analyse eines modernen Gedichts" nicht mehr verwendest und "Gedichtsanalyse" statt "Gedichtanalyse" schreibst. Dennoch ein paar Tipps zu diesem (wieviel-Zeiler?)

1. Die Macht der Nähe, / ist die Liebe der Sehnsucht,

2. Denn die Versuchung des Glücks, / stellt die Nähe der Sehnsucht dar.

3. Die größte Macht / ist die Versuchung!

Es ist schwer, die etwas "verspielte" Logik dieser "leicht verdrehten" Aussagen zu begreifen: 1.Die Macht der Nähe, / ist die Liebe der Sehnsucht, = Wenn du einem Menschen nahe sein willst, übt er die Macht der Anziehung auf dich aus. Dies Nahe-Sein-Wollen entsteht aber auch aus der Sehnsucht und der Liebe dessen, der nahe sein will (Gegenseitigkeit!) 2. Denn die Versuchung des Glücks, / stellt die Nähe der Sehnsucht dar. = Die Versuchung, das Glück zu "sehen" liegt darin, dass eine "Anfangsnähe" besteht oder vermutet wird (durchaus einseitig oder zweiseitig!) 3. Die größte Macht / ist die Versuchung! = Die "Versuchung", das Glück sehen zu wollen, stellt hier die größte Macht dar, der selten jemand widerstehen kann, der sein Glück einseitig sieht. Ebenfalls liegt die Macht beim Versucher, der erkennt, dass jemand unter die Macht seiner Versuchung gerät. Du siehst also, dass man mit der verdrehten Aussage bei richtiger Reihenfolge zurechtkommt. Aber dafür ein Gedicht???www.lyrik-abc.de

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