Gedichtinterpretation:Was ist ein Metapher und wie ist das mit der Überschrift gemeint?

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3 Antworten

Metaphern sind Wörter, die im Text eine andere Bedeutung haben, als sie im Lexikon steht. So ist z.B. der Erdrutsch ein Naturereignis, das auf starken Regen usw. zurückzuführen ist. So steht es im Lexikon. Metaphorisch spricht man vom politischen Erdrutsch. Da meint man dann, dass sich nach einer Wahl die Machtverhältnisse in einem Land stark verändern. (Eine Partei verliert sehr, eine oder mehrere andere gewinnen stark) Die Metapher ist passend, wenn zwischen beiden, der lexikalischen Bedeutung und der metaphorischen, ein gemeinsames Gleiches vorhanden ist. Das ist hier die Veränderung. Einmal in der Landschaft - einmal in der Politik. Anderes Beispiel: Der Bergrücken. Lexikalisch ist Rücken ein Körperteil, in der Metapher der gekrümmte Abschluss einer Bergkette. Und mit Bergkette hast du die nächste Metapher.

Bei der Übernahme der Überschrift in den Schluss sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Du kannst bei einem Frühlingsgedicht sagen, dass das Wort "Frühling" oft vorkommt. Das lässt den Schluss zu, dass  Dichter sich gerne mit Natur auseinandersetzen. (als Beispiel)

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Was samiKeks beschrieben hat, ist ein ganz normaler Vergleich.

Eine Metapher kann man so definieren, dass sie ein Vergleich ohne Vergleichswort ist:

du bist ein Reh

"votre âme est un paysage choisi" 

usw.

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Eine Metapher ist ein sprachliches Bild z.B. flink wie Windhunde, zäh wie Leder.

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