gedichte mit 30 zeilen

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Ich liege im Bettchen, mit geschlossenen Lidern. die Nacht ist nebelig grau und er ruft allwieder. Der Mond scheint hell, in meinen dunklen Raum. Ich beginne mich zu verlieren, in meinem Traum.

Beginne meine Reise durch die Wolken, ich fliege. Flatter blitzschnell, damit ich das Zeitglas besiege. Die Sandkörner rieseln, prasselnd durch die Uhr. Ich erblicke das Traumreich, das Ziel meiner Tour.

Lande auf der Lichtung, beim glitzernden Elfenteich. Renn in des Magiers Richtung, erreiche ihn sogleich. Seine Augen blicken auf mich, mit liebevoller Macht. Er hat mich lockend gerufen, lautlos in dieser Nacht.

Wie in jeden Traum, bin ich dem Ruf nachgegangen. Bin hypnotisch gewandelt, er hält mein Herz gefangen. Ich setze mich zu ihm und wir beginnen unseren Dialog. Der Orkan aus Gefühlen, zieht mich in einen tiefen Sog.

Wir durchschauen jegliche Masken, die alle hier tragen. Vertiefen unsere große Liebe, wir wollen uns alles sagen. Unsere Blicke versinken ineinander, ich will ihn so sehr. Sehne mich jede Sekunde, zu diesem verhexten Orte her.

Und jedesmal auf´s neue, beginnt unser großartiges Spiel. Wir schenken uns dabei alles und geben einander so viel. Raunen leise Worte, manchmal zart und mal ganz wild. Flüstern bis zum Morgengrauen, bis unsere Gier gestillt.

Der Morgen ist da, ich erwache aus dem gelebten Traum. Ich öffne meine Augen, Blicke schweifen durch den Raum. Stundlang sehnsuchtsvoll, erwarte ich die nächste Nacht. Denn er wird mich wieder zu sich rufen, mit ganzer Macht. (28 Zeilen)

Liebesfreud - Liebesleid

Es grenzt schon fast an Zauberei, wie sehr uns die Gefühle lenken... Besonders in der Liebelei gelingt es selten, klar zu denken!

Gerät man erst einmal ins Schwärmen, dann glüht die Sonne doppelt hell, scheint unser Herz sich zu erwärmen, verfliegt die Zeit uns doppelt schnell.

Tausend Träume und Gedanken begleiten uns dann Tag und Nacht ohne Grenzen, ohne Schranken... das ganze ICH erstrahlt und lacht!

Dann scheint uns alles zu gelingen, wir leben völlig unbeschwert... doch manchmal kann man nicht erringen, was das Herz so sehr begehrt.

Wenn dann auch unsere Seele weint, hilft weder Trauer, noch Verzagen - sondern nur, so schwer's auch scheint, es irgendwann erneut zu wagen...

Es grenzt schon fast an Zauberei, wie sehr uns die Gefühle lenken... Drum wird uns jede Liebelei etwas ganz besonderes schenken! (24 Zeilen)

Meine kleine Welt (II)

Ich schwimme leise vor mich hin in meiner kleinen Welt. Monatelang wohn' ich schon drin und tue, was mir gefällt.

Ich wachse täglich Stück um Stück, der Platz reicht beinahe nicht mehr aus, doch heute hab' ich großes Glück, darf in die große Welt hinaus!

Ich spüre schubsen, ziehen, pressen... und plötzlich sehe ich ein Licht! Den Anblick werd' ich nie vergessen, doch ganz geheuer ist's mir nicht...

Denn, ich bin nicht mal angezogen, schon werd' ich plötzlich, Eins-Zwei-Drei, gepikst, gemessen und gewogen und protestier' mit lautem Schrei!

Dann endlich ist der Streß zu Ende. Ich darf zu Mama auf den Arm, spür' ihre liebevollen Hände... Hier ist es sicher, kuschelig, warm!

Jetzt kann das Abenteuer starten! Hallo, ich komme, große Welt! Kann es vor Spannung kaum erwarten, hab mir schon alles vorgestellt:

Wie Mama mit mir schmust und singt, wie Papa mit mir spielt und lacht, wie mir mein erstes Wort gelingt, wie Bärchen meinen Schlaf bewacht.

Ach, sicher wird es wunderschön in meiner neuen, großen Welt... Möcht' soviel lernen, soviel sehen... Los geht's, die Weichen sind gestellt! (28 Zeilen)

ich hoffe eines davon passt, wenn nicht ich kann dir noch mehr schreiben. glg guitarlove21

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