Gedichtanalyse "sehnsüchtiger frühling" Friderike Mayröcker?

2 Antworten

Bei diesem Gedicht kommt mir spontan das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern in den Sinn.

Wem es nichts sagt oder wer es nicht versteht, ist eben einfach zu dumm dafür. Auf die Idee, dass es vielleicht am Gedicht liegen könnte, soll möglichst niemand kommen, das könnte ja auch gar nicht sein, denn die Dichterin ist immerhin schon mit einschlägigen Preisen bedacht worden.

Ich würde lieber das Telefonbuch interpretieren, als dieses Gedicht.

So geht es mir bei einigen zeitgenössischen Kunstwerken ;D !

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Tut mir leid aber wenn ich auf den link klicke wird mir nichts angezeigt :/

klappt aber da fehlen bei mir die letzten Buchstaben der verse

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Ja, du hast Recht, ist mir leider anfangs nicht aufgefallen
Hier das Gedicht in abgetippter Form:
ich tropfe
Wurzel, alle
Träne ...
ein fleisch'er Ton, und
schnittig die grauen
Augenfelder, schüttend
den Wasserstrom, aus Messing-
becken mir vor die
Füsze, wie Auto-
wäsche dasz die Fersen
jagen, hier
lange Pause, luft-
gespiegelt, des
Haares Wäsche, over-
photo / ebenfalls Huflattich-
blüten süsz zer-
zaust in Unbedacht, auf meiner
Schwelle, übermäszig
Weiszes
Danke für deine Hilfe

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@lyrikfan2000

Ich bin jetzt mal ganz böse:

Dieses "Gedicht" klingt für mich wie schizophrenes Gestammel.
Nicht, dass ich für moderen Lyrik nichts übrig hätte, aber dieses überschreitet meine Toleranzgrenze.:)

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@lyrikfan2000

Ich glaube, in diesem Fall sollte Frau Mayröcker noch mal bei Celan in die Lehre gehen.

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ach du meine Güte.. auf den ersten blick wurde ich sagen, dass ein Motiv die Natur ist. stammt das Gedicht aus der Zeit der Industrialisierung oder der modernen?

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@Naturschutzer

Das Gedicht stammt aus 1981, also realtiv modern
Ach du meine Gute kann man laut sagen ;-)

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also ich kann dir jetzt keine gedichtsanalyse her zaubern aber ich würde das Motiv der natur einbringen und den Kontrast zwischen diesen Natur begriffen und der Kälte der moderne. also sehr unterschiedlich im Hinblick auf die romantik

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Lieblingsgedichte Shakespeare

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Danke im Voraus und lG an alle!

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Am 31sten märz 1815 Ernst Schulze - Gedichtanalyse

Hallo, ich muss das folgende Gedicht analysieren und bekomme es irgendwie nicht hin .. wäre nett wenn ihr mir stichpunktartig mal ein paar Hinweise geben könntet damit ich nichts vergesse und es hin bekomme :)

Am 31sten März 1815

Gedicht von Ernst Schulze

Still sitz’ ich an des Hügels Hang, Der Himmel ist so klar, Das Lüftchen spielt im grünen Thal, Wo ich beym ersten Frühlingsstrahl Einst, ach, so glücklich war;

Wo ich an ihrer Seite ging So traulich und so nah, Und tief im dunkeln Felsenquell Den schönen Himmel blau und hell, Und sie im Himmel sah.

Sieh, wie der bunte Frühling schon Aus Knosp’ und Blüthe blickt! Nicht alle Blüthen sind mir gleich, Am liebsten pflückt’ ich von dem Zweig, Von welchem sie gepflückt.

Denn Alles ist wie damals noch, Die Blumen, das Gefild; Die Sonne scheint nicht minder hell, Nicht minder freundlich schwimmt im Quell Das blaue Himmelsbild.

Es wandeln nur sich Will’ und Wahn, Es wechseln Lust und Streit; Vorüber flieht der Liebe Glück, Und nur die Liebe bleibt zurück, Die Lieb’ und ach, das Leid!

O wär’ ich doch das Vöglein nur Dort an dem Wiesenhang, Dann blieb’ ich auf den Zweigen hier Und säng’ ein süßes Lied von ihr Den ganzen Sommer lang.

Danke!! :)

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"Tagelied" von Peter Rühmkorf - Versmaß?

Hallo liebe Community, ich versuche mich gerade an Übungen zur Gedichtanalyse und -interpretation für mein Studium. Nur leider bin ich mir beim Gedicht "Tagelied" von Peter Rühmkorf absolut nicht sicher, welches Versmaß da zutrifft und komme nicht weiter. Ich tue mir mit der ungeraden Silbenzahl in der 1., 3., 5. und 7. Zeile der ersten Strophe (und allen weiteren Strophen, die den selben Aufbau aufweisen) etwas schwer - in der 2., 4., 6. und 8.. Zeile tippe ich auf einen Jambus.

Wer das Gedicht nicht kennt, hier ist es: Tagelied

An springt der Sommer –: mitten durch den Reifen, – noch einmal trägt mein Glück – Verweile doch und laß dich auch begreifen, mein Pfauen-Augen-Blick – Es ist das Stundenglas nicht umzukehren und was die Parze spinnt . . . Das Leben, das wir beide so verehren, e s r a s t – e s r i n n t .

Es traut kein Bürger, segnet uns kein Paster, kein Sozi stimmt mit ein. Es muß, mein Kind, nicht immer gleich das Laster, es kann auch Liebe sein. Denn was sich liebt, das spottet der Erfahrung, und was sich fesselt, gibt sich aus der Hand. Dein A***h hängt über mir wie eine Offenbarung: gesammelt – und entspannt.

Verdammter Morgen, bleiche Abschiedsstunde, wenn uns der Schweiß gefriert. Dein Finger paßt so schön in meine Wunde, faß rein, daß sie sich spürt. Und Biß um Biß sich aneinanderreibend machen der Seele die Gestalt bewußt. Scharf wie Makrelen, Plankton seihend, schlürfen wir uns die Seufzer aus der Brust.

Die Nacht ist hin, die Dinge sind so sausend (Ein Kuß noch draufgepappt) Eh uns der schwarze Müllmann 1 : 100 000 im Acheron verklappt . . . Ein Blutsturz, gut, so steigt er, so verstrullt er; Schmerzböen, Tränenschauer, immer hinterher! Das nimmt das Wasser alles auf die leichte Schulter; das trägt die Flut ins Meer –

© Rowohlt Verlag

Und was mir, rein vom Verständnis her, unklar ist, sind die Begriffe "Blutsturz" und der Zusammenhang dessen mit "so verstrullt er" (kenn ich eher in einem anderen Zusammenhang, in Form eines natürlichen Bedürfnisses der Menschen). Und meint er in der zweiten Strophe, als er vom Bürger, Paster und Sozi spricht, dass "er" von allen Seiten abgelehnt wird oder wie muss ich das verstehen? In der dritten Strophe beiße ich ein wenig an dem Ausdruck "Biß um Biß" - soll das ein Bezug auf die vorher erwähnte (Biss-)"Wunde" sein oder was wird hier gebissen? Erinnert mich stark an "Aug um Aug, Zahn um Zahn", aber das kann ja wohl kaum damit gemeint sein?

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PS: leider musste ich das Gedicht etwas zensieren, da es ansonsten nicht angenommen wurde. Die entsprechende Stelle wurde durch *** kenntlich gemacht.

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