Gedicht thematisiert die Vergänglichkeit des Lebens

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3 Antworten

Vielleicht meinst Du "Herbstlied" von Hebbel.

Allerdings gibt es kaum einen Dichter, der nicht ein oder mehrere Herbstgedichte geschrieben hat.

Schau auch mal bei Storm und bei Rilke nach oder bei Trakl, auch Heym hat ein schönes Gedicht geschrieben, das mit den Zeilen endet:

"Doch von der Pappel,

Die ragt im Ewigen Blauen,

Fällt schon ein braunes Blatt,

Ruht auf dem Nacken dir aus."

Es trägt keinen Titel, beginnt aber mit der Zeile "Deine Wimpern, die langen..."

Wahrscheinlich meinst du Rilkes „Herbsttag“: „Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los....“ - Letzte Strophe: „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr...... und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“

schau mal beim vanitas-dichter andreas gryphius, zumindest schrieb dieser über die vergänglichkeit

paulklaus 18.10.2012, 13:32

...wollte ich gerade schreiben !!

Gryphius und seine Gedichte "Es ist alles eitel" und "Menschliches Elende", auch "Tränen des Vaterlandes"... (Gedichtform: Alexandriner-Sonette ---> zwei Quartette, zwei Terzette)

paulklaus

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Sevda45692 18.10.2012, 22:07
@Enzozozo

Danke für eure Antworten! aaaber ich habs wieder gefunden: Ich sah den Wald sich färben von Geibel. die letzten Verse hatte ich völlig falsch in Erinnerung:-/ aber danke trotzdem!

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Enzozozo 19.10.2012, 08:48
@Sevda45692

na immerhin kennst du jetzt ein paar vergänglichkeitsgedichte mehr :)

und die von den anderen vorgeschlagenen dichter georg heym und rainer maria rilke sind auch wunderbar!

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Sevda45692 21.10.2012, 01:13
@Enzozozo

ich muss leider gestehen, dass ich google nicht nach den genannten Dichtern durchforstet habe, da ich ganz genau wusste, dass es keiner von ihnen verfasst hat :- D aber Rillke hab ich bereits als großartigen Dichter wahrgenommen

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