Gedicht-Metrum?

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1 Antwort

Dieses Gedicht hat kein festes Metrum, der Daktylus (betont-unbetont-unbetont) gibt aber den Rhythmus an. D.h. man liest es eigentlich im Daktylus, aber immer, wenn nur eine unbetonte Silbe statt zweier folgt, liest man diese etwas länger, sodass ein etwas wiegender Rhythmus entsteht. Ich halte mich dabei an den "Klangleib der Dichtung" von Vilma Mönckeberg, man kann es wohl auch anders sehen... Außerdem wechselt der "Auftakt", sodass z.B. "Ach" stark betont wird. Du hast es ja wahrscheinlich mit untereinandergeschriebenen Zeilen vorliegen (bei GF geht das, indem du 3 Leerzeichen schreibst), markier dir einfach mal jede Betonung, dann siehst du, welcher Vers wie betont beginnt.

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