Gedicht kurt marti

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2 Antworten

Falls es jetzt noch nicht zu spät ist:

1.Erst mal sollte in deiner schriftlichen Antwort eine Einschränkung der Frage erfolgen. Du könntest diese Fragen nämlich aus deiner Perspektive beantworten, da könnte ich dir dann nicht helfen. Oder du schreibst auf, warum man aus Kurt Martins Sicht trauern sollte. Dem Gedicht zu folge solte man nicht trauern, sondern betraueren. Das heißt also, dass man Mitleid mit dem Toten haben sollte. Das Gedicht sagt aus, dass man Tote nicht des Todes wegen betrauern sollte (denn immerhin ist der Tod das normalste auf der Welt. Jeder Mensch stirbt), sondern weil sie nicht das geschafft und erreicht haben, was sie sich gewünscht hatten. Weiterhin sollte man dann vielleicht trauern, weil man an solchen Beispielen sieht, was man im Leben selbst falsch macht. Also kann die Trauer eine Art Lektion darstellen, bei der man lernen sollte. Man lernt dabei aus den Fehlern anderer. Diese sollte man möglichst gleich verbessern, bevor es eben zu spät ist und man tot ist.

2.Negativ sind alle Dinge die in dem Gedicht aufgezählt werden: Es ist negativ, wenn man niemals wagt glücklich zu sein, wenn man immer tut, was von einem verlangt wird und man sich immer nach der Meinung anderer richtet. Negativ ist es also auch, wenn man nie Fehler macht. Das alles heißt, dass Kurt Marti es als negativ empfindet, wenn ein Mensch lebt, ohne zu leben. Also nur existiert. Dazu gibt es auch schöne Zitate von Oscar Wilde, falls du noch ein paar Vergleiche einbringen möchtest. Leben heißt bei Marti also nicht nur auf der Welt sein, sondern auch die verschiedenen Seiten der Welt kennenzulernen, zu sich selbst zu stehen, Dinge auszuprobieren und so weiter.

3.Unser Leben müsste genau das Gegenteil davon sein, wie des Toten, von dem diese Gedicht handelt. Man müsste also wagen glücklich zu sein, seinen Charakter bilden, anstatt nur eine Maschine in dieser Berufswelt darzustellen. Man müsste auch mal DInge tun, die einem selbst gut tun, anstatt nur Aufgaben von anderen auszuführen. Man müsste auch mal seine Meinung sagen, was man selbst als richtig und als falsch versteht und auf die Meinung anderer pfeifen. Man müsste also auch damit umgehen lernen, wie es ist, wenn ein andere mal nicht der gleichen Meinung ist. Dann müsste niemand mehr trauern, wenn jemand stirbt. Dann müsst man nur noch vermissen.

4.Ich denke mal, wie schon oben beschrieben, ist für Marti eine Leben nur ein Leben, wenn man die Dinge aus Drittens auch wirklich umsetzt. Der "Tod" ist damit nur noch eine Frist. Also das Ablaufdatum. Man sollte daher sein Leben davor auskosten, ganz egal, was andere sagen. Der Tod erscheint mir bei Marti keine traurige Sache zu sein. Denn, wie gesagt, jeder Mensch stirbt. Das was danach zählt, ist ja, wie ein andere sich an den Toten erinnert. Und man erinnert sich eben nur an dessen Leben.. Was vielleicht kein Leben war. Daher trauert man dann.

So das ist nur eine Interpretation. Das muss von daher nicht richtig sein. Aber wenn man seine Meinung begründet, ist es auf jeden Fall nicht falsch.

Viel Erfolg! und liebe Grüße :)

Tja, wie du schon geschrieben hast: du musst die Fragen beantworten, nicht wir hier. Also mach mal.

BTW: Kurt Marti schreibt tolle Gedichte!

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