Gedicht das lyrische ich hillfffeee?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Sobald in dem Gedicht kein "Ich" vorkommt (oder andere Signalwörter wie "mein" etc.) gibt es kein lyrisches Ich. Das "sie" ist dann eine Art lyrisches "Sie". Gedichte sind nicht immer aus der Perspektive des Autors geschrieben, es kann aus jeder Perspektive geschrieben sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das lyrische Ich spricht immer von seinen eigenen Gefühlen und Gedanken. Sobald diese Appelle ("ich liebe dich" oder "mein Herz schlägt für dich" o.ä.) in eine Geschichte eingeschmolzen sind, spricht nicht mehr das lyrische Ich.

So wie ein guter Dramenautor seine Botschaften in Form einer Handlung präsentiert und nicht z.B. wechselseitig Romeo und Julia auftreten läßt und sie wechselseitig "ich liebe Romeo" und "ich liebe Julia" rufen lässt, drückt auch ein guter Lyriker seine Gefühle meistens nicht 1 zu 1 als Appelle aus.

Das ist eigentlich hauptsächlich in Schlagertexten der Fall.

In einem guten Gedicht erschließen sich die Gefühle des Autors aus den Bildern und Metaphern des Gedichtes, so wie beim Drama aus dem Fortgang der Handlung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das lyrische Ich ist immer der Autor

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?