Gedankenpalast festigen?

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2 Antworten

Merken kann man sich die Sachen eigentlich, wenn man Assoziationen schafft. Verbinde die neuen Räume irgendwie mit den alten gedanklich, dann vergisst du es weniger. Deine Methode, dir Dinge zu merken, finde ich aber ziemlich kompliziert. Manche arbeiten auch mit einem Körperschlüsselbund, das heißt, sie weisen jedem Körperteil eine Zahl zu, und wenn sie sich etwas merken müssen, das mit Zahlen zu tun hat, dann verbinden sie das nur mit ihrem Körperteil, das sie brauchen. 

Gedanken mit Bildern zu verbinden, ist eine beliebte Methode von Erinnerungskünstlern. Die merken sich z.B. 364920168 in drei Sekunden mit dem Satz, eine dickbusige Dame (3) hat Sex (6) in einem Quadrat (4) und kegelt (9) dabei mit ihrem Partner (2), sie hat null Bock (0) auf einen (1) anderen und macht mit dem Sex (6) weiter bis zur Tagesschau (8). Auf diese Methode können sich sich extrem lange Zahlen und ähnliches merken.

Und dass Du Dinge vergisst, wenn Du in einen anderen Gedankenraum gehst, das passiert auch in der Realität. Wenn man durch eine Tür geht, betrachtet das Gehirn oft das, was in dem verlassenen Raum geschah, als abgeschlossen und vergisst es. Was man eigentlich wollte, fällt einem oft nur dann ein, wenn man in den verlassenen Raum zurückgeht.

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