Gedanken sich selber was anzutun.

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7 Antworten

Das ist ein schwieriges Thema aber vielleicht kommst du ja nicht klar mi Horrorfilmen (Ich auch nicht) aber wenn du es als Kind gesehen hast kommt dein Gehirn nicht gut damit klar wir verdrängen viel in der Kindheit aber es bleibt im Unterbewusstsein . Das war vielleicht eine wichtige Erinnerung und sie ist für immer da du solltest deshalb keine Horror Filme mehr gucken bis du damit umgehen kanst. Hoffe ich konnte helfen

Was dir beim Gucken des Films passiert ist, nennt man einen Trigger. Das ist ein Auslöser, der eine Erinnerung erneut aufruft. Solche sogenannten "Flashbacks" sind im Zusammenhang mit Panikstörungen nicht selten.

Ganz grundsätzlich macht es Sinn, Trigger zu meiden, doch besteht gerade bei Angstpatienten das Risiko, dass sich immer mehr Situationen/ Dinge zu Triggern entwickeln, weil die Psyche übermäßig dafür sensibilisiert ist.

Hier wirkt eine Therapie entgegen - und auf diesen Weg hast du dich ja bereits gemacht. Bis dahin kann Verdrängung und Vermeidung potentieller Trigger tatsächlich eine Hilfe sein. Dein Verstand weiß ja auch, dass du nicht wirklich in Gefahr bist, die Kontrolle zu verlieren, es ist immer wieder "nur" die Angst, dass das passieren kann.

Die Angst vor dem Verlust von Kontrolle liegt den meisten Angst- und Panikstörungen zugrunde. Du bist damit also keineswegs allein. Dieses Wissen verhindert zwar vermutlich deine Angst nicht, kann dich aber vielleicht ein wenig dahingehend beruhigen, dass nicht der tatsächliche Kontrollverlust das Problem ist, sondern die Angst vor diesem.

Lenke dich ab, dennoch kann man Ängste nur verlieren wenn man sich damit auseinandersetzt, dies willst du ja machen in der Therapie, aber vielleicht kannst du mit deiner Mutter viel darüber sprechen, denn dann wird der Gedanke der dir so Angst macht, immer etwas weniger mit Emotionen verknüpft. Also wenn man zb sich etwas im TV ansehen würde was Angst macht und immer wieder anschaut, dann weiß man vorher, was geschieht und so wird die Angst weniger. Vielleicht nicht beim 2 mal aber beim 3 oder 4 mal bestimmt usw. Vielleicht besprichst du dies mit deiner Mutter, wiederhole die Gespräche immer wieder. Deswegen sich damit wirklich auseinandersetzen. Schaue dir mal deine Augen an in einem Spiegel an, zwinker mit den Augen, lache wie sehen deine Augen dann aus, mach mal ein Auge auf, das andere auf und zu schiele. Und denke wieder an die Situation die dir Angst macht, sage dir laut, dass es ein Film war und du deine Augen magst oder so etwas ähnliches positives. Also gehe in die Konfrontation.

Aliinaleiin 03.09.2013, 00:43

Danke, der text wird mir bestimmt gut weiterhelfen :) Nur das Problem ist, ich habe das gefühl das meine Mutter mich nicht so ernst nimmt, weil jedesmal wenn ich sage 'mama ich kriege wieder diese angst' sagt sie nur 'ah da wird schon nichts passieren :(

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Peta67 03.09.2013, 01:13
@Aliinaleiin

Dann sollte sie eventuell mal im Internet schlau machen, zb über Ängste resp. Panikattacken sind nicht rational sondern irrational, wichtig ist doch, dass deine Mutter zwar nicht alles versteht, aber Verständnis hat und dir Halt gibt, es eben nicht abtut, sondern dein Problem auch ernst nimmt, sich gegenseitig wertschätzen ohne dass man alles genau verstehen muss. Da denke ich ist deine Mutter auch etwas überfordert. Also sei ihr nicht böse. Wichtig ist doch, dass sie dir zuhört und Verständnis zeigt.
Vielleicht gibt es noch eine andere Vertrauensperson Freunde ? Aber ich finde doch, deine Mutter sollte da mehr unterstützend wirken, ich meine du hast doch nicht aus Langeweile einen Termin mit einem Psychologen.

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Versuch an etwas anderes zu denken, an Dinge die dir freude bereiten.

Aliinaleiin 02.09.2013, 23:18

Das tuhe ich ja, aber es klappt halt nicht immer :(

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Aliinaleiin 03.09.2013, 00:51
@ShakeTheDisease

Nicht wirklich :/ Das problem ist auch, wenn ich an was anderes denke habe ich diesen einen Gedanken trd noch im hintergrund

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das klingt wie eine obsession (das wort kannst googlen) offenbar bist du ein besonders sensibler mensch, also sehr empfänglich. das gute daran ist, dass du nicht nur für horrorfilme so empfänglich bist, sondern gleichermassen für wunderschöne dinge wie natur oder kunst.

und mit dem hintergrund der panikattacken ist sich-einen-horrorfilm-reinziehen natürlich eine denkbar schlechte wahl, das hat in deiner seele etwas angetippt. ... doch das weisst du ja jetzt.

wie kommst du aus dieser nummer wieder raus?! durch ersetzen. das heisst, die bilder aus dem horrorfilm, die dich momentan besetzen (daher kommen ja deine derzeitigen zwangsgedanken), ersetzt du einfach durch andere bilder und themen. sehr hilfreich ist dabei die natur. wenn du dich stundenlang im grünen unter blauen himmel dich aufhältst, verschwinden diese "dämonen" langsam. denn natur heilt.

du kannst es dir auch noch einfacher machen und spielst ein pc spiel, diese bilder besetzen auch....... das ist nur nicht so gesund. (und könnte ein weiteres problem ergeben)

das beste ist für dich jetzt ausreichend schlafen, ausgiebig duschen, viel bewegung an der frischen luft, etwas mit den händen arbeiten und neue erlebnisse dir organisieren. und dich später mal um die panikattacken kümmern, denn diese attacken haben ursachen, wenn du die ursachen weisst, kannst du damit besser umgehen. (medikamente helfen da nur vorübergehend, lösen aber nichts)

Du solltest dich dringend in eine psychologische Beratung begeben. Da wird man dir helfen können.

Komm runter! Wieso solltest du sterben? Wenn dir wieder sowas passiert geh an die frische luft. Sei optimistisch und schaue dir nichts an, was dir angst macht! Sei nicht so blöd! Lg fire

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