Gedanken an Vergangenes - Überemotional?

5 Antworten

Wie du schon wohl gemerkt hast, hat Deine Traurigkeit nichts mit deiner Ex-Freundin zu tun.

Es gibt in der Psychologie einen Begriff - "window of tolerance". Der beschreibt die Intensität der Stimmungen / Gefühle, mit denen sich eine bestimmte Person wohlfühlt. Das heißt, der emotionale Zustand, mit dem man sich im Alltag als handlungsfähig, kompetent oder einfach entspannt fühlt. Dieses Fenster ist ganz individuell von Mensch zu Mensch. Zum Beispiel, du bekommst einen Snowboard vor die Füße und sollst einen steilen Hang runterdüsen. Wenn du das als Hobby kennst, freust du dich drauf - ich würde vor Panik zittern, wenn ich vor der Herausforderung stünde.

Was viele von uns nicht in Betracht ziehen, ist, dass nicht nur negative Situationen uns "aus dem Fenster" werfen, sondern genauso unerwartete Glücksgefühle. Vor allem wenn man gewohnt ist, mit magerer Kost auszukommen, das heißt, wenig intensive Gefühle zu spüren, wird man von solchen schnell aus der Bann geworfen.

Was einen "aus dem Fenster" wirft, ist individuell, und vor allem das, was man am wenigsten kennengelernt hat. Menschen halten unvorstellbaren Leid aus, weil sie es nicht besser wissen oder erwarten. Man gewöhnt sich an fast allem.

Bei dir fühlt sich anscheinend so viel Glück ungewohnt an. Es ist anzunehmen, daß du in der Beziehung deiner Eltern nicht so oft das Glück der Zweisamkeit erfahren / gesehen hast und damit nicht umzugehen weißt. Den Zustand zu erleben verstößt vielleicht gegen deine verinnerlichten Muster - die jeder von uns unbewusst aus dem Umfeld übernimmt. Diese zu verändern, ist die schwierigste Arbeit, die ein Mensch leisten kann. Denn es bedeutet, sich selber bewusst zu verändern. Und ein anderer zu werden, als man war. Dafür hast du sehr gute Voraussetzungen - du bist ein ehrlicher und aufmerksamer Beobachter.

Auch deine Ex hat dir einen sehr guten Hinweis gegeben - ihr seid auseinander gegangen, weil sie nicht glücklich war. Das was wir im Außen sehen, das sind immer Spiegel für uns selbst. Finde dein Glück in dir selber zuerst, und lerne, es als etwas selbstverständliches anzunehmen, und dann erst teile ihn mit einer Freundin. Dann musst du nicht "alles geben", um sie glücklich zu machen. Denn es wäre verlogen. Gefühle sind (wie) Luft, die kann man in einer Beziehung nicht nur für sich behalten.

Für dich wird das wahrscheinlich bedeuten, erst die Traurigkeit zu finden, die es verhindert, daß du in einer Beziehung glücklich sein kannst. Und dann ist es egal, ob du weinst oder nicht. Tränen können auch aus Glück kommen. Und wenn du Dankbarkeit dafür empfinden kannst, dann bist du im Ziel. Bei dir selbst. Und dann ist es umso schöner, wenn sich noch jemand neben dir freut ;-)

PS. Es gibt einige gute Lehrerinnen dazu: im Netz - Katie Byron, Dami Charf, zum Lesen Phyllis Krystal.

Naja, diese schöne Zeit, die Du beschreibst, ist vorbei und kommt auch nie wieder, da diese Person nicht mehr in Deinem Leben ist, oder? Das ist doch schon traurig, vor allem, wenn man um diese Person gekämpft hat und diese dennoch gegangen ist. Auch wenn der Sonnenuntergang an sich ein schönes Bild ist, so ist doch diese Erinnerung eine bitter-süße, denn so eine Erinnerung wird es mit dieser Person nicht wieder geben. Die Zeit ist vorbei und sie kommt nicht wieder.

Eventuell hängt Dir das noch nach? Muss nicht man bewusst sein. Sowas verarbeitet man vor allem im Schlaf unterbewusst. Ich finde das allerdings ganz normal und da ist es auch egal, ob man ein Junge ist oder ein Mädchen. Von daher: mach Dir keinen Kopf. Traurig sein ist erlaubt, egal welchem Geschlecht man angehört.

Und wie Du damit Beziehungen zerstören solltest, verstehe ich nicht. Mit Sicherheit gibt es Frauen, die keine emotionalen Männer mögen, aber Du solltest Dich nicht wegen sowas ändern. Es gibt genügend Frauen, die sowas schätzen.

Leider gibt deine frage kaum Möglichkeiten beantwortet zu werden, da viel zu wenig Informationen übermittelt werden.. Wart ihr glücklich, wie lange wart ihr zusammen, hat sie mal erwähnt dass du ihr zu emotional bist? Anscheinend bringst du das aus und deine Emotionen in Verbindung. Wieso war sie unglücklich?

Ganz spontan kommen in mir Fragen zu deinen Eltern auf. Vielleicht ist das auf sie zurück zu führen. Wie war deine Beziehung zu ihnen und vor allem, wie war ihre Beziehung zu einander?

Denn, auch wenn du traurig über das ende der Beziehung bist scheinst du ihr nicht nachzuweinen und denkst schon an eine neue beziehung. Das lässt darauf schließen dass du eine Wiederholung eines Traumas erzwingen willst. Unterbewusst, natürlich

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