Geburtsurkunde... Vater nicht eintragen lassen -> Konsequenzen?!

8 Antworten

Ein Vater, der die Vaterschaft nicht anerkannt hat (oder dem dies verwehrt wird....) hat keine Rechte und Pflichten bezüglich des Kindes. 

Er kann sein Recht aber einklagen (Vaterschaftsfeststellungsklage), wofür die Kindsmutter dann ggf. die Kosten zu tragen hätte.

Als eingetragener Vater hätte der Mann dann in jedem Fall ein Umgangsrecht mit seinem Kind - und könnte auch das gemeinsame Sorgerecht für das Kind einfordern - auch gegen den Willen der Kindsmutter.


Die Mutter hat bei der Feststellung der Vaterschaft eine Mitwirkungspflicht.

Kommt sie dieser nicht nach und benötigt staatliche finanzielle Unterstützung für das Kind (Unterhaltsvorschuss....), so kann ihr diese versagt werden oder später von ihr zurückgefordert werden....  



Das Kind selbst hat ein Recht auf Umgang mit beiden Eltern (BGB § 1684) und kann bei Volljährigkeit auch sein Recht auf Kenntnis seiner Abstammung gegen die Mutter einfordern (zu Lasten der Mutter)...

Wenn der Vater einen guten Anhaltspunkt hat, daß er der Vater ist, kann er die Vaterschat gerichtlich feststellen lassen. Dann hat er dieselben Rechte, als stünde er in der Urkunde. Er ist der Vater und hat alle Vaterrechte und Pflichten, auch auf Umgang natürlich.

Wenn der Vater gerichtlich festgestellt wurde, dann steht er selbstredend auch in der Urkunde.

1

wenn er die vaterschaft anerkannt hat, steht kv nicht automatisch in der geburtsurkunde. das muss er beim standesamt einfach vorlegen und sich eintragen lassen. dann holt er sich eine geburtsurkunde in der er drin steht.

er hat ein anrecht auf vaterschaftsanerkennung, er hat auch als nicht eingetragener vater - also biovater ein recht auf umgang. dazu gibt es urteile.

du hast die pflicht den vater anzugeben. ansonsten machst du dich strafbar. der vater kann auf die feststellung bestehen und wenn nötig dies auch gerichtlich klar machen. er hat anspruch auf umgang, sorgerecht und informationen deinerseits. wenn du dem nicht gewachsen bist und gegen das kindeswohl weiterhin agierst, dann wäre das kind wohl bei ihm besser aufgehoben.

Was möchtest Du wissen?