Geburtstag von Freundin feiern...respektlos?

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Liebe/r lollyjo, tut mir Leid wegen deinem Verlust. Ich finde aber nicht, dass es in einer Hinsicht "Respektlos" ist, wenn du ein bisschen Spaß hast. Schließlich ist der Tod deines Vaters nicht erst gestern gewesen, und du solltest kein schlechtes Gewissen haben, wieder spaß im Leben zu finden. Dein Vater würde nicht wollen, dass du dir dein ganzes Leben deswegen Gedanken machst. Schließlich bist du noch jung, du solltest nicht mit dem aufhören, was dir spaß macht, nur weil es "respektlos" deinem Vater gegenüber sein könnte. Geh ruhig, ich denke das geht in Ordnung. Wenn du auch vorher zu seinem Grab gehst und so, kannst du ihm ja vielleicht auch die Situation erklären, oder machst du so etwas nicht? Ich meine, mit deinem Vater reden manchmal. DAs kann oft sehr erlösend sein, ich spreche aus Erfahrung. Vor einigen Jahren ist auch mein Vater verstorben (ich bin allerdings schon Mama und damit einige jahre älter als du) und es war keine leichte Zeit. Trotzdem gehe ich oft auf Feiern, Feten, Geburtstage. Ich habe Spaß am Leben und immer, wenn ich etwas tolles erlebt habe, gehe ich zu meinem Vater ans Grab und erzähle ihm das. Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Viele liebe grüße Cayra

ich denke es is ok wenn du hin gehst ... man kann nich ewig an der vergangenheit festhalten obwohl es bei diesem thema sehr schwer ist. ich denke dein vater hätte es auch nich gewollt dass du keinen spaß hast also feier schön mit deiner freundin :)

Nein. Tod ist Tod und lässt sich nicht ändern. Das Leben jener die noch hier sind geht aber weiter und fordert den nötigen Respekt ein.

Geburtstag von toter Oma

Hallo,

meine Oma hatte gestern Geburtstag. Sie ist aber am 13 April 2011 verstorben. Ich habe mir gesagt, dass ich bei solchen Anlässen immer an ihrem Grab sein werde. Aber ich habe dies voll vergessen dieses Jahr. Mann kann nun sagen, dass ich immer noch hingehen kann morgen oderso.. Aber es ist nicht das gleiche. Ich hab es so vergessen. Schon an ihrem Todestag konnte ich nicht an ihr Grab, da ich meine Konfirmation hatte.

Irgendwie kann ich mir das nicht verzeihen. Dies sind Anlässe zur Erinnerung, die man nicht vergessen sollte, wenn ihr wisst was ich meine. Ich bin einfach so durcheinander, da ich mir das irgendwie nicht verzeihen kann. Auch wenn es nur um einen Friedhofsbesuch geht. Sie war für mich eine sehr wichtige Person.

Hat vlt. jemand einen Rat wie ich dies ein bisschen aus der Welt schaffen kann diesen Gedanken, dass ich sie einfach vergessen habe? Ich konnte ihr damals als sie starb nicht mal tschüß sagen oder das ich sie lieb habe..

Ich danke für anständige antworten.

Mit freundlichen Grüßen, Paddy2311

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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Ich bin kurz davor mich selbst umzubringen hilfe bitte?

Hallo zusammen.
Ich bin 17/m und fühle mich schon seit ich denken kann als aussenseiter. Ich habe keine interessen die ich mit jemandem teilen kann und hatte dies auch nie. Schon immer bin ich überall wo ich war angeeckt. Ich hatte zwar überall wo ich war ein paar freunde gefunden, jedoch wurde ich von der breiten masse abgelehnt und ausgegrenzt. Ich lies mich nie unterkriegen und gab nie auf. Immer wieder versuchte ich von vorne zu beginnen und wo ich auch war und egal wie sehr ich mein selbstbewusstsein auch stärkte ich wurde abgelehnt. Ich fühlte mich auch noch nie wirklich normal. Mit den Jungendlichen in meinem Alter habe ich gar nichts gemeinsam. Ich verstehe ihr handeln einfach schlichtweg nicht. Viel lieber unterhalte ich mich mit über 30 jährigen weil diese oftmals bereits viele erfahrungen gemacht haben und nicht mehr so naiv handeln. Ich schäme mich für meine Altersgenossen. Ich will mich wirklich nicht selbst als besser darstellen, jedoch finde ich einfach dass ich viel zu intelligent für meine Gleichaltrigen Kameraden bin. Weil ich bisher in meinem leben noch nie wirklich respektiert wurde und bisher alle immer nur auf meinen Gefühlen herumgetrampelt haben, habe ich mich entschlossen, falls keine Besserung eintritt, mich zu erschiessen. Ich war bereits drei mal so kurz davor. Ich ging in den Wald setzte mich hin und drückte mir die waffe an die Schläfe, doch jedes mal wurde ich fast wie erleuchtet und dachte mir„komm das kanns noch nicht gewesen sein, wer weis, vielleicht ist ja morgen der tag der dein leben ändert". Meine Erleuchtung ist natürlich noch nie eingetreten. Ich wollte es heute eigentlich endgültig durchziehen doch ich will noch diesen Eintrag hier schreiben. Vielleicht gibt es hier ja jemanden der mir helfen kann.

Danke im voraus.

Ach ja und noch was, mit "respekt" meine ich übrigens nicht "anerkennung" mit respekt meine ich dass mich die leute als das akzeptieren was ich bin und mich als Menschen sehen der genau so wie sie durch eine befruchtete eizelle entstanden ist. Wir sind doch alle nur ein winziges teilchen in einem unendlichen system, und es gäbe so viele wichtigere Fragen denen wir uns stellen sollten als die fehler unserer Mitmenschen zu untersuchen.

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Ich vermisse meine Oma immer noch so schrecklich

Meine Oma ist 2005 verstorben. Gut, mach einer mag sagen dass ist schon so lange her, aber ich vermisse sie immer noch so schrecklich, vor allem weil Morgen Ihr Geburtstag wäre. Daher fange ich auch in den letzten Tagen wieder so stark an sie zu denken, was ich damals mit Ihr alles Unternommen habe, wie sie als Kind immer bei mir gewesen war und ja sie war eigentlich immer für mich da. Was kann ich tun, dass mir der morgige Tag nicht so schwer fällt? Mir geht es immer an Ihrem Geburtstag schlechter als an ihrem eigentlichen Todestag.

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Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht zum Grab meiner Mutter gehe?

Vor 2 Jahre ist meine liebe Mama leider ganz plötzlich bei einem Motorradunfall verstorben, während ich in der Schule saß (ich war 15) Ich mag es aber nicht, zu ihrem Grab zu gehen und mir hilft es auch überhaupt nicht. Denn wenn ich so vor ihrem Urnengrab stehe, habe ich es noch viel intensiver vor Augen, dass meine Mama jetzt nur noch Staub ist. Ich schaue mir lieber Bilder von ihr an, auf denen sie lacht und zünde zuhause Kerzen für sie an, anstatt auf dem Friedhof. Mein Vater und meine Oma verabscheuen das und meinen, dass meine Mutter dann denkt, dass ich sie vergesse, wenn ich sie nicht am Grab besuche. Aber das stimmt doch nicht, oder? Ich schaue mir so gerne die Bilder von ihr, dann bin ich richtig glücklich, weil sie mich anlächelt, aber vor dem Grab muss ich weinen. Aber mein Dad und meine Oma wollen mich da einfach nicht verstehen... Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich nicht zum Grab meiner Mama gehe?

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Meine beste Freundin ist tot. Ich ühle mich leer.

Guten Abend.

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich heiße Marla und werde Mitte Mai 17, besuche die elfte Stufe eines Gymnasiums. Mein bisheriges Leben verlief relativ normal, ohne großartige Vorkommnisse. Noch nie wurde ich mit dem Thema Krankheit oder Tod direkt konfrontiert und habe auch nicht allzu oft daüber nachgedacht- bis letzte Woche. Am Mittwoch, dem 29, April um etwa 19:30 Uhr verstarb meine beste Freundin Luise bei einem Autounfall. Zeitpunkt des Todes war laut Ärzten 19:38 Uhr. Ihr Herz hörte sofort auf zu schlagen, was wohl bedeutet, dass sie keine Schmerzen hatte. Ich stehe immer noch unter Schock und muss mich hierher wenden, da ich nicht weiter weiß.

Luise und ich waren seit dem Kindergarten befreundet. Wir wohnten nur wenige Minuten zu Fuß auseinander, gingen immer in eine Klasse und vebrachten unsere ganze Kindheit gemeinsam. Wir hatten den gleichen Freundeskreis und es gab kaum einen Tag, an dem wir nichts miteinander unternahmen.

Wir waren vom Charakter her unfassbar gegensätzlich. Sie extrovertiert, ich introvertiert. Sie liebte Partys und Sport, ich eher DVD- Abende und Wandern. Sie war laut, ich leise. Sie übermütig und temparmentvoll, ich besonnen und eher ausgeglichen. Obwohl wir unterschiedlicher nicht sein konnten, waren wir trotzdem beste Freundinnen. Wir ergänzten uns perfekt, in jederlei Hinsicht. Wir haben von einander gelernt und sind aneinander und miteinander gewachsen. Sie kannte mich besser als jeder andere Mensch auf der Welt. Keiner von meinen Freunden, konnte alle meine Macken und Geheimnisse beim Namen nennen.

Ich kann nicht glauben, dass sie wirklich tot ist. Dieses Bild ergibt keinen Sinn. Luise war ein so fröhlicher und herzlicher Mensch, der immer für mich und andere da war.

Wir haben unsere ganze Freizeit miteinander verbracht: Beim DVD Schauen, Wandern, Pyjamapartys zu zweit oder mit unseren Freundinnen, beim Kochen. In den Sommerferien gingen wir zusammen mit meinen Eltern zelten oder fuhren mit ihren Eltern irgendwo in die Sonne.

Sie war meine Seelenverwandte und wie eine Schwester für mich. Sie weinte und lachte mit mir. Wir stritten uns (selten) und vetrugen uns. Meine anderen Freunde konnten ihr nie das Wasser halten, was sie auch nicht brauchten. Ich habe abgesehen von Luise noch einen besten Freund aus Kindergartentagen. Die beiden waren die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und nun ist einer von ihnen weg. Luise ist gestorben und ich kann es nicht glauben. Ich will weinen, doch kann nicht. Mein Kopf ist leer und gleichzeitig von so einem starken Druckgefühl erfüllt. Mir ist schlecht und ich kann nichts Essen. Ich starre Löcher in die Luft und warte aufzuwachen. Doch das werde ich nicht. Ich bin zwar nicht alleine, aber ühle mich so. Ich kann mir ein Leben nicht ohne sie vorstellen. Sie hat mich bereichert und ich kann nicht fassen, dass sie tot ist. Ich will sie nicht gehen lassen. Mittwoch ist die Beerdigung und ich habe keine Grabrede. Ich kann nicht.

Marla.

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