Geburtsnamen zurück nehmen / bekommen

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2 Antworten

Die einfachste Frage ist, weil ich verstehe es nicht wie dies passieren konnte, warum hast Du nicht dein Geburtsname behalten?

Es besteht doch kein Pflicht wenn deine Mutter 15 mal heiratet, dass Du automatisch der Name des Mannes annimmt. Ich kann mich irren. Aber wenn es so ist, bin ich froh kein Deutscher zu sein..;-) <----

Und dann wundern sich Leute wenn Such-Verwandt-Sendungen so erfolgreich sind. Man blickt nicht mehr durch...

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Kristall08 20.03.2014, 05:34

Das hilft jetzt aber unheimlich weiter. -ironieoff-

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XTC420 20.03.2014, 04:40

Blick ich nicht durch !? wo soll das den da stehen

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Novos 12.10.2014, 07:07
@XTC420

Änderung des Nachnamens

Als wichtige Gründe für eine Änderung des Nachnamens werden angesehen:

Namen, die im engeren Lebensbereich des Namensträgers mehrfach vorkommen, wenn die Gefahr häufiger Verwechslungen besteht (Nr. 34 NamÄndVwV);
Sammelnamen (im gesamten Geltungsbereich des Gesetzes oder in größeren Teilbereichen oft vorkommender Name) (Nr. 34 NamÄndVwV);
Anstößig oder lächerlich klingende Namen oder Namen, welche zu frivolen unangemessenen Wortspielen Anlass geben (Nr. 35 NamÄndVwV);
Namen, die in Schreibweise und Aussprache über das Normalmaß hinaus Schwierigkeiten zur Folge haben[15];
Doppelnamen oder sehr lange Namen (Nr. 36 NamÄndVwV);
Namen mit orthografischen Problemen mit ß, ss oder Umlauten, die zu einer wesentlichen Behinderung führen (Nr. 38 NamÄndVwV);
Änderung des Familiennamens eines Straftäters und seiner Angehörigen, wenn der Familienname ein seltener oder auffälliger ist und über die Berichterstattung von der Straftat eng mit Tat und Täter verbunden ist, zur Erleichterung der Resozialisierung oder zum Schutz vor Belästigung (Nr. 39 NamÄndVwV);
Anpassung des Familiennamens des Kindes an den neuen Namen des sorgeberechtigen Elternteils, den dieser durch Wiederheirat führt, wenn ausnahmsweise ein überwiegendes Interesse an der Namensänderung besteht[16] (Nr. 40 NamÄndVwV);
Anpassung des Namens eines unehelichen Kindes, welches infolge Einbenennung den Namen des Stiefvaters trägt, nach Scheidung dieser Ehe an den neuen Namen der Mutter[17] (Nr. 41 NamÄndVwV);
Namensanpassung eines Pflegekindes an den Namen der Pflegeeltern, wenn eine Adoption nicht in Betracht kommt[18] (Nr. 42 NamÄndwV);
Rückbenennung fremdsprachiger Umbenennungen Volksdeutscher (Nr. 44 NamÄndVwV);
Wiederherstellung eines durch Estland, Litauen, Rumänien oder die Tschechoslowakei aberkannten Adelsprädikats (Nr. 45 NamÄndVwV);
Gestattung der Führung eines mit einem Hof oder Unternehmen verbundenen Namens (Nr. 47 NamÄndVwV);
Beseitigung hinkender Namensführung eines Mehrstaatlers (Nr. 49 NamÄndVwV);
Änderung in einen langjährig gutgläubig, aber widerrechtlich geführten Namen (Nr. 50 NamÄndVwV).

Die Bereinigung von Besonderheiten eines ausländischen Namensrechts oder die Verdeutschung ausländischer Namen, die bisher nach dem öffentlichen Namensrecht möglich war (Nr. 37 NamÄndVwV), wurde mit Inkrafttreten des Art. 47 EGBGB zum 24. Mai 2007 gegenstandslos.

Eine Änderung des Nach- und ggf. auch des Vornamens von einer deutschen Schreibweise in die Namensform in der Minderheitensprache ist Angehörigen anerkannter autochthoner Minderheiten in Deutschland (Sorben, Friesen, Dänen, Sinti und Roma) aufgrund des Minderheitennamensänderungsgesetzes (MindNamÄndG) problemlos möglich.[19] Änderung des Vornamens

Eine Änderung des Vornamens ist des Weiteren im Rahmen des Transsexuellengesetzes möglich (§ 1 TSG). Der entsprechende Paragraph ist in der Folge einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes[20] so gestaltet worden, dass er auch direkt auf ausländische Staatsbürger anwendbar ist, sofern diese ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben und das Namensrecht ihres Heimatlandes keine vergleichbaren Regelungen kennt (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 TSG).

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