Geburtsname (Nachname) des eigenen Kindes ändern?

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5 Antworten

Habt ich bei eurer Heirat keinen Ehenamen bestimmt, so dass jeder seinen bisherigen Namen weiterführte? Ihr habt dabei die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass auch der Familienname eurer Tochter unverändert bleibt. Diese gemeinsam getroffene Entscheidung kann nicht einseitig gebrochen werden, nachdem die Mutter nicht mehr lebt. Wenn du nun den Wunsch hast, dass der Familienname deiner Tochter in deinen geändert wird, handelt es sich um eine ganz normale Namensänderung mit all seinen Problemen. Die Gründe dafür müssen schwerer wiegen als das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des bisherigen Namens. Es ist eine Ermessensentscheidung der Namensänderungsbehörde. Wie alt ist deine Tochter? Fühlt sie sich benachteiligt durch die unterschiedliche Namensführung? Leidet sie darunter? Hat sie sich (aus eigenem Antrieb, von sich heraus!) schon dahingehend geäußert, dass sie auch so heißen will wie ihr Papa?  Gibt sie vielleicht heimlich (z. B. auf Schulheft) deinen Namen als ihren Zunamen an, weil sie sich wegen der Namensdifferenz gegenüber Freundinnen / Schulkameradinnen schämt? Das wären Ansätze, um eine Namensänderung zu erreichen. Deine eigenen Probleme beim Kinderarzt, im Kindergarten oder beim Jugendamt interessiert die Namensänderungsbehörde nicht im geringsten! Im Gegensatz zu deiner Tochter bist du als Erwachsener in der Lage, dich zu rechtfertigen und die Situation klarzustellen.

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Ich sehe auch nicht dass der Nachname des Kindes deshalb geändert werden soll weil da reichlich schlampige Menschen in der Gegend leben. Die sind erwachsen und können sich also durchaus ein wenig mehr Sorgfalt im Umgang mit ihren Dienstleistungsinanspruchnehmern angewöhnen. Bezahlt werden sie auf keinen Fall für solche Respektlosigkeiten, Schlampereien. 

Dass es Dich stört kann ich nachvollziehen. Ich würde allerdings anders mit der Situation umgehen: Ich würde allen Schlampen per Einschreiben den Sachverhalt nüchtern darlegen und mit entsprechenden Kopien beweisen. In einem weiteren Absatz würde ich diese Nichtsnutze auffordern sich in Zukunft die Fakten vorzulegen bevor sie weiterhin ein ignorantes Verhalten an den Tag legen. Ich würde mir reichlich Zeit nehmen zwar freundlich aber sehr bestimmt zu formulieren. Dazu würde ich mir auch manches geltende Recht durchlesen wie das Grundgesetz, die UN-Kinderrechtscharta - welche laut Grundgesetz Verfassungscharakter in diesem Staat hat - und womöglich im BGB rumstöbern und nach entsprechenden Urteilen online schauen. Lässt sich Alles online bewerkstelligen. Den Aufwand wäre mir mein Kind wert und ich bin es mir eh. 

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Mit ein bisschen kohle sollte das kein problem sein. Man kann ja sogar seinen eigenen namen einfach so ändern lassen

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Kommentar von acfan92
18.11.2015, 21:55

ist bei mir leider nicht drinn

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Du gehst mit den entsprechenden Nachweisen (Sorgerechtsurkunde, Geburtsurkunden, Sterbeurkunde der Kindsmutter) zum Standesamt und beantragst die Namensänderung mit deinen Argumenten. Das ist eigentlich kein Problem. Stellen Sie sich quer, kannst du diese Änderung auch über das Familiengericht beantragen.

Aber überlege es dir gut. Du hast selbst gesagt, der Name ist eine Erinnerung an die Kindsmutter. Auch das Standesamt hat ähnlich argumentiert: Er ist Teil der Identität deines Kindes. Sie sollte alt genug sein, das selbst zu entscheiden.

Das Kindergarten und/oder -Arzt sich das nicht merken können, ist mMn kein Argument. Da tritt man einmal mehr als deutlich auf und dann sollte das Thema durch sein. Es gibt genug Familien mit mehr als einem Nachnamen.

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Hallo

Also da muss es doch eine Lösung geben. es ist zwar ein spezieller aber auch ein tragischer Fall. Gibts es keinen Ansprechpartner bei deinen Ämtern, Stadt vor Ort? Da wo der Zwerg gemeldet ist?

lg

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