Geburt einleiten oder kaiserschnitt?

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10 Antworten

Wie wärs mit einfach warten, bis das Baby selber kommt? Das Baby auszutragen erhöht nicht das Risiko für einen Riss, die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt zu einem Riss kommt ist minimal, steigt allerdings durch Einleitung. Deswegen würde ich aber weder einleiten noch einen neuen Kaierschnitt machen lassen. Ein neuer Kaiserschnitt ist nämlich genauso wenig risikolos. Dein Bauch hat vom ersten Schnitt Vernarbungen, die die OP komplizierter machen als die erste. Wichtig ist aber zuerst einmal, dass du Vertrauen in deinen Körper hast und nicht das was Ärzte sagen als Rettungseil benutzt, an das du dich klammerst. Wenn du weißt, was du willst, dann such dir Leute, die dich dabei unterstützen. Du bekommst das Kind und es ist dein Körper. Geh nach deinem Gefühl, aber lass dich nicht von Angst in etwas hineinreden, was du nicht willst. Die Ärzte glauben nämlich nicht, dass dein Körper einfach so gebären kann. Deshalb schlagen sie dir Intervationen vor, zwischen denen du wählen sollst. Ich würde gar nicht zur Einleitung gehen, warten, bis die Geburt selbst in Gang kommt und dann, wenn du im KH entbinden willst, so spät wie möglich hingehen, denn es gibt viele, die dann doch noch schnell in einen Kaiserschnitt hineingeredet wurden. Du bist niemandem dort verpflichtet. Nur dir selbst. Du kannst dich gern in dem Forum http://www.privatgeburt.de zu deinem Fall austauschen. Da gibt es mehrere Mütter nach Kaiserschnitt, die ihr zweites Kind normal und sogar zu Hause gekriegt haben. Nur Mut! Dein Körper ist viel kompetener, als du denkst.

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eine einleitung kann tage dauern und verspricht nicht wirklich den erfolg. ich vermute die wollen einfach mal von der krankenkasse noch zusätzlich geld erhalten,indem sie auch eine einleitung vornehmen,obwohl es sehr wahrscheinlich zum kaiserschnitt führt.somit können sie einmal die einleitung und den kaiserschnitt in rechnung stellen. ich würde mal die krankenkasse mal anrufen. dort gibt es bestimmt beraterinen ,die dir mehr sagen können.

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Meine erste Einleitung vor 15 Jahren war furchtbar, superstarke Wehen ohne Pause. Letztes Jahr hatte ich eigene Wehen, die noch zu schwach waren und kriegte wieder einen Wehentropf. Diesmal war es überhaupt nicht schlimm, die Wehen kamen ganz normal mit Pausen, waren auch gut auszuhalten. Nach knapp 2 Stunden war das Baby da. Da hat sich eine Menge getan, was das angeht.

Ich verstehe deine Sorge völlig. Ich wüßte auch nicht, wie ich mich entscheiden würde. Nach der letzten, positiven Erfahrung würde ich es vielleicht mit der Einleitung versuchen, aber ich hatte vorher auch keinen Kaiserschnitt. Auf jeden Fall drücke ich Dir ganz fest die Daumen. Alles Gute! ;-)

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Ich habe meine Tochter nach einer Einleitung in der 37.Ssw bekommen (medizinische Gründe natürlich). Die Geburt war extrem schlimm, was zumindest zum Teil auf die Einleitung zurückzuführen ist, zu einem anderen Teil sicher auch auf meinen schlechten Gesundheitszustand.

Hätte ich geahnt, worauf ich mich da einlasse, hätte ich sicher einen Kaiserschnitt bevorzugt - auch wenn es langfristig natürlich auch Vorteile hat, keinen gehabt zu haben.

Niemand kann vorhersagen, ob eine Einleitung funktioniert. Je "geburtsbereiter" Dein Körper ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es gut funktioniert. Dann sind Einleitungen auch oft nicht schlimm (jedenfalls nicht schlimmer als nicht eingeleitete Geburten).

Problematisch ist es dann, wenn der Körper sich noch gegen die Geburt wehrt und das Kind noch festhalten will - dann wird alles natürlich viel schlimmer.

Ausschlaggebend ist vor allem der Befund des Muttermundes/Gebärmutterhalses und die Position des Kindes: Ist der Muttermund weich, bereits ein Stück geöffnet, noch ganz hinten positioniert oder schon nicht mehr? Gebärmutterhals verkürzt? Wie tief liegt das Kind im Becken?

Je nach Befund ist es wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher, dass eine Einleitung funktioniert oder dass dadurch Komplikationen auftreten.

Aber Garantien gibt es wie immer keine. Und es stimmt, es kann tagelang gehen und dann doch mit einem Kaiserschnitt enden. In den meisten Kliniken wird 2 Tage lang eingeleitet, dann ein Tag Pause, dann noch mal 2 Tage einleiten - und dann im Zweifelsfall ein Kaiserschnitt.

Was den Gebärmutterriss angeht, denke ich, dass nur die Ärzte Dich da beraten können, ob eine Einleitung sinnvoll ist oder nicht.

Alles Gute.

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Ja, bei mir war das so. Erst Einleitung, dann nach 16h Wehen doch Kaiserschnitt. Der Arzt wollte von Anfang an Kaiserschnitt machen, aber ich zögerte, da ich das Baby auch lieber "normal" zur Welt bringen wollte. Hinterher ist man immer schlauer. Ich war damals 34, heute ist meine Tochter 18( ein anstrengendes Alter, mit Führerschein und Partylaunen).<- Das nur so nebenbei.Egal, wie du dich entscheidest, denke daran, dass das Baby die Wehen auch miterlebt, es schlaucht ganz schön, so eine Einleitung.Übrigens noch alles Gute für euch Beide:)

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Ich habe zwar noch keine Erfahrungen mit einer Einleitung, da ich meine zweite Buben spontan entbinden konnte, jedoch habe ich im Freundeskreis etliche Frauen, die nach Einleitung entbunden haben. Die Wehen sollen nach der Einleitung, wenn es denn funktioniert hat, schmerzhafter gewesen sein, als "normale". Viele bekamen dann eine PDA. Bei anderen hat die Einleitung gar nicht funktioniert. Ich würde an Deiner Stelle es mit einer Einleitung probieren, wenn es nicht funktioniert, nicht weiter rumexperimentieren bzw. abwarten - würde dann einen Kaiserschnitt machen lassen. Zum einen ist es für Dich dann entspannter, als auf biegen und brechen die Geburt herbeizuführen. Wenn es gleich beim ersten Mal funktioniert, dann kann man es ja versuchen, wenn nicht, dann würde ich den Kaiserschnitt wählen. Ich wünsch Dir alles Gute ! LG Steffi

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Ich hab erst eine Schwangerschaft hinter mir. Hatte letztendlich einen Kaiserschnitt nach 6 Einleitungen, also bei mir hat die Einleitung nicht funktioniert. Aber ist ja bei jedem anders. Du kannst ja mit dem Arzt bereden das du gerne eine Einleitung hättest und wenns nicht klappt auf einen Kaiserschnitt umsteigen. Was meint dein Arzt? Bzw. was rät er dir?? Viel Erfolg

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Naja, hat jeder so seine Erfahrung. Bei mir war es so: Erste Einleitung Tropf - 1 Tag lang - nichts. Zweite Einleitung Gel - 1 Tag lang - nichts. Dritte Einleitung Gel - 2 Tage lang, nicht eine Wehe. Dann wurde doch ein Kaiserschnitt gemacht.

Ich persönlich habe im Bekanntenkreis mehrere Frauen, die mehrere Einleitungen hinter sich haben und 0 Kinder davon kamen dann auch! Bei allen kamen die Kinder entweder etliche Tage später oder per Kaiserschnitt!

Man muß das zwar entscheiden und ich wollte IN MEINEM GANZEN LEBEN KEINEN Kaiserschnitt und hatte panische Angst davor, aber im Nachhinein würde ich persönlich die Einleitungen sein lassen!

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Hallo,

Ich habe auch eine Einleitung bekommen, die hat nicht so viel gebracht, am nächsten Morgen wurde die Fruchtblase geöfnet, dann haben richtige Wehen eingesetzt und das Kind war nach wenigen Stunden da. Mit einer PDA konnte ich diese sehr extremen Wehen gut aushalten.

Ich würde es wieder so machen, um mein Kind auf natürlichem Wege zu bekommen.

Diese Methode kann aber unterschiedlich verlaufen, manche liegen tagelang am Wehentropf und müssen dann doch per Kaiserschnitt entbinden, bei manchen funktioniert es super. Das kann man nicht voraussehen.

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Das würde ich einzig und allein den Ärzten überlassen.....

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