Gebührenchaos: Prozesskostenhilfe und Prozesskostenhilfeverfahren. Was kostet es, was zahlt man?

6 Antworten

Die PKH Prüfgebühr ist wie der Name schon sagt eine Gebühr die der RA erheben kann wenn er eine Klage bei Gericht einreicht, diese überprüfen dann die Erfolgsaussicht und die wirtschaftlichen Verhältnisse. Diese Kosten muss der Mandant immer selbst tragen . Die Kosten die das Gericht nun hatte um die Klage auf Erfolg zu prüfen sind die 60 EUR, die 114 EUR die Kosten die der RA hatte, da er ja schon die Klage gefertigt hatte. Es muss allerdings VORHER auf diese Kosten aufmerksam gemacht werden!!!

Ohne Aussicht auf Erfolg wird natürlich die Klage vorab abgewiesen und die PKH zurückgewiesen.

Leider kommst du gegen diese Gebühren jetzt nicht an, allerdings würde ich mal den RA fragen, warum er dir nicht vorher gesagt hat, dass das Prüfungsverfahren von einem selbst getragen werden muss.

Du kannst natürlich trotzdem die Klage einreich, auf eigene Kosten, solltest du dann gewinnen, werden die Kosten der Gegenseite auferlegt. Allerdings nicht die Gebühren der Prüfung. Die Einschätzung des Gerichts, die jetzt zur Ablehnung führten, ist keine endgültige Entscheidung und kann immer noch für die zum positiven enden. Allerdings die Kosten...

Um die Prüfgebühr kommst du jetzt nicht mehr, es sei denn er erlässt sie dir. Was du machen könntest, ist um Ratenzahlung bitten. Tut mir leid. Ich würde noch mal hingehen und ihn auf seine Pflicht des Kostenrisikos hinweisen, was er anscheinend bei dir nicht gemacht hat

Du hast das ganze von vorne herein falsch angefangen. Du musst BEVOR du einen RA beauftragst die PKH beantragen. Diese wird bei mangelnder Aussicht gar nicht erst genehmigt. Damit läufst du nicht Gefahr anschließend auf den Kosten hängen zu bleiben.

Das wird dir jetzt genau passieren. Der Rechtsanwalt kann seine Forderung dann 30 Jahre lang bei dir eintreiben. Der wird schon einen Titel gegen dich erwirken.

Mittlerweile dürfte diese Forderung höher liegen als der ursprüngliche Streitwert.

Ist im ersten Schritt wirklich Prozesskostenhilfe beantragt worden oder vielleicht Beratungshilfe?

das ist jetzt die große Frage!? Wie wird sowas denn wie ein beratunsschein abgerechnet? ich bin doch zum Rechtsanwalt hingegangen und habe gesagt, dass ich habe kein Geld und es nur mache, wenn dies über die PKH geht. was könnte der RA denn so abrechnen und was hätte er denn normal abgerechnet? Er hätte doch dann PKH beantragen müssen? Scheinbar dürfen Anwälte alles sagen und machen auch wenn man es ausdrücklich gesagt. natürlich habe ich nichts schriftliches über solch eine Vereinbarung!

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@Controller11

Ja, das ist die große Frage. Also solltest Du sie beantworten. Ist es richtig, dass du lediglich Beratungshilfe hattest und der Anwalt die Prozesskostenhilfe vergeblich beantragt hat?

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Das habe ich mich auch gefragt bei der Frage ...

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lieben dank für eure Erfahrungswerte

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3. Aber das was mich ja am allermeisten interessiert ist: Für was zur Hölle wurde K. angeklagt? Ich meine das erfährt man während des ganzes Buches nicht oder habe ich da etwas nicht verstanden? Und K. weiß es ja auch die ganze Zeit nicht. Ich wiederhole: habe ich da etwas nicht verstanden? Warum erfährt man das nicht oder besser gefragt: Warum fragt K. nicht? Ich verstehe das nicht, die müssen einem doch sagen wofür man angeklagt wurde.

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