Gebühr rechtens für einen Handwerkerauftrag?

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7 Antworten

Ende von Lied, dass der nun Geld dafür haben will, sogar die Anfahrt dafür will er bezahlt haben! Ist so etwas normal nicht als Service an zu sehen?

Was war denn im Vorfeld vereinbart und was ließe sich beweisen?

wow danke für die vielen Antworten, also muss ich das wohl bezahlen, weil ich vorher nicht nachgefragt habe. Er hatte mich allerdings erst am Schluss darauf hingewiesen, dass die unkosten die jetzt angefallen sind, diese später verrechnet, würde ich den Auftrag ablehnen, so müsse ich die entstandenen unkosten Zahlen.

Richtig fände ich er hätte mich mal ganz zu beginn darüber aufgeklärt.

also muss ich das wohl bezahlen, weil ich vorher nicht nachgefragt habe.

Nein, das musst Du eben nicht, die meisten Antworten hier sind falsch. Nicht Du hättest nachfragen müssen, sondern der Handwerker hätte das vereinbaren müssen, denn für eine Zahlungspflicht braucht es einen Vertrag, also zweier übereinstimmender Willenserklärungen über Leistung und Gegenleistung. Das fehlt hier aber eben gerade, daher musst Du auch nicht zahlen...

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Das ist normal. Er hat für Dich gearbeitet. Du arbeitest doch auch nicht umsonst?

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So etwas erfragt mann/frau vorher !! Ist meistens so, wenn der Auftrag nicht mit dem Handwerker zustande kommt, berechnet er dir was. Er hat schliesslich Zeit aufgewendet.

Falsch, sowas VEREINBART man/frau vorher. Ohne Vereinbarung -> kein Geld...

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um sowas zu verhindern läaadet man sich da immer erst ein verbindliches kostenloeses angebot machen. da klann man dann entscheiden ob es gemacht werden soll ohne das es vorher was kostet

Er hat scheinbar ein Angebot erstellt ?. Wenn er den Auftrag tatsächlich bekommt, sollte er die gebühren verrechnen.

Wenn Du ein kostenfreies Angebot haben möchtest, musst Du das auch so bestellen. Sonst ist der Handwerker frei darin, sich seine Kosten erstatten zu lassen. Immerhin hat er An- und Abfahrt gehabt, weitere Zeit bei Dir investiert und sein Fachwissen eingesetzt. Und muss dann vielleicht damit rechnen, dass Du sein Angebot gar nicht annimmst.

Sonst ist der Handwerker frei darin, sich seine Kosten erstatten zu lassen.

Kosten ohne Vereinbarung? Wo steht das? Rechtsgrundlage?

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@Mephisto2342

Wir wissen nicht, welche Vereinbarungen wirklich mündlich oder konkludent getroffen wurden. Also gibt es zunächst verschiedene Deutungsmöglichkeiten.

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@SchwarzerTee

Das ändert nichts daran, dass Deine Aussage

"Wenn Du ein kostenfreies Angebot haben möchtest, musst Du das auch so bestellen. Sonst ist der Handwerker frei darin, sich seine Kosten erstatten zu lassen."

schlicht und einfach falsch ist, egal was vereinbart wurde. Es ist eben genau umgekehrt, es muss VORHER AUSDRÜCKLICH vereinbart werden, wenn Kosten entstehen...

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Ein Kostenvoranschlag ist zunächst einmal kostenlos (steht im BGB, siehe Wikipedia). Aber hier hat es sich möglicherweise schon um den Beginn der Arbeit gehandelt, da vermessen und beraten wurde. Auch aus den AGB des Handwerksunternehmens kann sich ergeben, ob und wann zu zahlen ist. Wobei dann fraglich wäre, ob AGB in Deinem Fall bereits gelten.

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@SchwarzerTee

Wohl eher nicht, denn bei Verbraucherverträgen gelten diese nur, wen sie dem Verbraucher vorher ausdrücklich mitgeteilt wurden. Daher dürfte der Handwerker hier auch mit ziemlicher Sicherheit kein Geld verlangen dürfen, denn es fehlt an der Vertragsgrundlage...

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Sofern diese Kosten nicht vereinbart waren, ist das auch nicht rechtens...

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