Gebühr für Rücklastschrift

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hier wären zwei Dinge zu unterscheiden.

Zunächst ist ein Verrechnungsscheck ein Zahlungsversprechen des Austellers.

Die Bank nimmt ihn an, bucht ihn aber vorbehaltlich Eigang - das Guthaben ist also erst einmal nur fiktiv, nicht tasächlich mit Scheckeinreichung schon verfügbar :-O

Erteilst du jetzt einen Überweisungs- oder Lastschriftauftrag und fehlt es an der erforderlichen Deckung, weil der Scheck von der Austellerbank (noch) nicht eingelöst wurde, darf die Bank den nicht ausführen, wenn du keinen Dispo hast und die Rückbuchung deines Auftrages kostenpflichtig vornehmen.

Außerdem kostet der Scheckeinzug eine Gebühr.

Dabei komme ich aber keinesfalls auf 70 (!) EUR - das solltest du Montag mal bei deiner Bank klären.

G imager761

erstmals vielen Dank für die schnelle Antwort aber dies ist nicht ganz Korrekt ich habe öfters versucht Überweisung zu machen weil bei mir Guthaben steht .Da sich nix gerührt hat rief ich bei der Bank an die meinten der Scheck sei noch nicht freigegeben obwohl es als Guthaben gutgeschrien ist . Da ich das erste Mal ein Verrechnungsscheck bekam fehlt mir das wissen. Jetzt hat sich die Summe auf 82,50€ erhöht

0
@Mario1804

Sh. mein Kommentar unten - solange die Versicherung den Scheckbetrag nicht überweist, hast du noch kein Guthaben - die Summe in deinen Auszügen ist vorbehaltlich dieses Geldeingangs zu verstehen :-O

0

So wie ich deine Geschichte verstehe, war der von dir zur Gutschrift eingereichte Verrechnungsscheck offensichtlich nicht gedeckt. Zunächst deinem Konto gutgeschrieben, erfolgte dann die Rückbelastung des Betrags, weil der Scheck von der ausstellenden Bank - dem Konto des Ausstellers - nicht eingelöst wurde. Dieser Ablauf entpricht der Realtität im Bankengeschäft. Dass die Bank so verfährt ist absolut korrekt, auch dass sie eine Gebühr für die Abwicklung ihres Aufwands verlangt. - 70 Euro scheinen mir allerdings nicht angemessen und weit überhöht. Das wäre ein Grund bei der Bank zu reklamieren.

Aber der eigentliche Übeltäter ist der Aussteller des Schecks. Die Ausstellung eines nicht gedeckten Schecks ist "Scheckbetrug" und strafbar. - Wer heutzutage noch einen Scheck von einer nicht absolut vertrauenswürdigen Person annimmt, ist fast selbst schuld an seinem Unglück. Du kannst aber versuchen den Aussteller des Schecks "in Regress" zu nehmen - für den dir nun geschuldeten Betrag und für die Abwicklungskosten der Bank. Du musst allerdings prüfen, ob dieses Verfahren, welches ja ebenfalls Geld kostet, Aussicht auf Erfolg verspricht, weil der Aussteller noch nicht ganz "blank" ist und darauf reagiert. Viel Glück!

erstmals vielen Dank für die schnelle Antwort aber dies ist nicht ganz Korrekt ich habe öfters versucht Überweisung zu machen weil bei mir Guthaben steht .Da sich nix gerührt hat rief ich bei der Bank an die meinten der Scheck sei noch nicht freigegeben obwohl es als Guthaben gutgeschrien ist . Da ich das erste Mal ein Verrechnungsscheck bekam fehlt mir das wissen. Jetzt hat sich die Summe auf 82,50€ erhöht

0
@Mario1804

und der scheck kam von meiner Versicherung als doch Irgenwie vertraunwürdig oder?

0
@Mario1804

die meinten der Scheck sei noch nicht freigegeben obwohl es als Guthaben gutgeschrien ist

Richtig, weil die ausstellende Versicherung den Betrag noch nicht überwiesen hat. Mit dem Schekc versprechen sie es zu run, überweisen es aber auch gerne mal später und meistens in einem bestimmten Raster, etwa alle 14 Tage, alle Schecks an die Geschädigten auf einmal :-O

ich habe öfters versucht Überweisung zu machen weil bei mir Guthaben steht

Guthaben vorbehaltlich Zahlungseingang des Scheckausstellers :-O Bis dahin hast du noch kein entsprechendes Giroguthaben und all deine Überweisungen werden mangels Deckung rückgebucht - und das kostet eben Aufwand und den mußt du bezahlen.

G imager761

0
@Mario1804

Tatsächlich darf man davon ausgehen, dass eine Versicherung vertrauenswürdig ist, zumindest was die Deckung des Schecks betrifft.

Umso rätselhafter ist dein Fall. Ich habe in langer Praxis noch nie davon gehört, dass ein Scheck "noch nicht freigegeben" sein soll. Jeder Scheck ist bei Vorlage einlösbar, sofern, wie gesagt Deckung besteht.

Hier hilft nur noch bei der Bank eine lückenlose Aufklärung der Situation zu fordern. Andere können dir in diesem Sonderfall sowieso nicht weiterhelfen. - Und lass' dich bei der Bank nicht "abwimmeln".

0
@imager761

@imager761

Deine Auskunft stimmt nicht. Ein Scheck ist keine Überweisung! - Jeder Scheck ist bei Vorlage einlösbar, weil ein Scheck auch ein "Geldersatzmittel" ist.

0

Was möchtest Du wissen?