Gebrauchtwagen nach 1 Tag nicht mehr fahrtauglich! Händler zeigt sich unkooperativ. Was tun?

6 Antworten

Ja, der Händler hat grundsätzlich erst mal selber das Recht zur Nachbesserung. D. h. Du musst ihm das Fahrzeug vorbei bringen.

Und die Diagnosen, die Du da postest sind quatsch. Es gibt im Ottomotor keinen Ölabscheider. Höchstens Ölabstreifringe. Auch können Zündkerzen nicht voll Öl laufen. Und die Zündspule geht dadurch dann natürlich auch nicht kaputt. Auch nicht, wenn Öl aufgrund defekter Abstreifringe in den Brennraum kommt und die Zündkerzen verkoken.

Ja kann sein, vlt waren es auch die Zünderzeuger... Der KFZ Meister meinte sowas in der Art er hat aber gesagt das es sich um einen Mangel handelt.

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Es gibt im Ottomotor keinen Ölabscheider

Jeder halbwegs aktuelle Ottomotor hat einen Ölabscheider in der Kurbelgehäuseentlüftung. Das Zeug wird nicht mehr wie zu Käferzeiten einfach in den Ansaugtrakt geblasen.

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"Kurz zum Auto: Renault Megane 2, 80k Km, 10 Jahre alt, eigentlich guter Zustand."

Für so ein Auto wäre ich nichtmal 27km zum Händler gefahren, um es zu kaufen. Sorry, aber das Modell ist leider durchaus nicht unbekannt für seine Reparaturanfälligkeit. Auch wenn es da zum Glück natürlich etliche Ausnahmen gibt, bevor sich jetzt ein Renault-Fahrer auf die Füße getreten fühlt...

Das der Händler am Telefon auflegt ist blöd, ansonsten verhält er sich aber absolut richtig/normal.

Er hat das Recht auf Nachbesserung. Wenn er es in seiner Werkstatt macht kostet es ihn vll 150€ Material, die Löhne für die Handwerker muss er sowieso bezahlen. Da hätte ich als Händler auch keine Lust 340€ zu blechen ;)
Wie ihr zu ihm gelangt ist nicht sein Bier, er ist aber völlig im Recht...leider.

Grüße

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Ausschluss der Gewährleistung vom Gebrauchtwagenhändler auf dem Kaufvertrag, gesetzlich in Ordnung?

Wahrscheinlich schon tausend Mal diskutiert und in abertausenden anderen Threads nachlesbar. Und doch ist jede Frage auf seine ganz persönliche Art und Weise einzigartig. (Zumindestens für den Verfasser - indem Fall mich)

Ein freundliches "Hallo", an die diversen Rechtsexperten da draußen!

Ich bin wahrscheinlich einer unter vielen "ahnungslosen" Käufern in Deutschland und bin mir auch durchaus bewusst, das ich im Vorfeld, hätte anders agieren müssen. Doch nun ist das Kind in Brunnen gefallen und ich brauche Eure Hilfe um weiteren Schaden eventuell zu vermeiden.

Ich habe mir ein Auto, bei einem Gebrauchtwagenhändler, am 22.04.2014 gekauft.

Auf meiner Rechnung stehen unter anderem folgende Daten:

Hersteller: Audi Typ/Modell: A4 Avant 2,5 TDI Fahrgestellnummer: xxxxx Erstzulassung: 12/1999 Kilometerstand: 188000

Das Fahrzeug ist gesehen, ausgiebig Probe gefahren und begutachtet worden. Unfallfreiheit unbekannt. Nachlackierung nicht ausgeschlossen. Jede Art von Gewährleistung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Wenn nicht anders vereinbart, gilt folgende Vereinbarung:

  • Serviceintervale müssen eigenhalten werden!!!

Preis: 2900€

Leistungsdatum entspricht Rechnungsdatum Gebrauchsgegenstände/Sonderregelung

Der Kaufvertrag wurde vollständig durchgelesen. Durch die Unterschrift akzeptiert der Käufer alle Regelungen des Kaufvertrages.

Kurze Anmerkungen:

Meine Probefahrt dauerte lediglich zehn Minuten und es war der Verkäufer mit im Auto. Eine Fahrt zur Dekra (oder anderen Prüfstellen) war nicht möglich. Es war mein erster Autokauf und ich war "ziemlich" nervös.

Das Auto machte äußerlich und innerlich einen gepflegten Eindruck. Der erste Gang klemmte ein wenig, aber der Verkäufer versicherte mir, dass dies kein Problem sei. (Im nachhinein, ganz schön blauäugig von mir)

Als Leihe betrachtet, machte das Gesamtpaket einen recht soliden Eindruck.

Bereits eine Woche nachdem Kauf fing ich an die ersten Mängel festzustellen und ließ unter anderem folgende Dinge (Bremsflüssigkeit, Öl, Glühkerzen, Scheibenwischer ~ 300-350€) erneuern.

Als ich nach drei bis vier Wochen das erste Mal eine Waschanlage aufsuchte, stellte sich in der nachfolgenden Reperatur heraus, dass der innenliegende Kabelbaum unter der Batterie in einer Art "Wasserdurchlaufbox" eingeklemmt war. Das Auto schaltete bei starkem Regen immer ins Notprogramm. Diese Reperatur plus Achsmanschette kostete rund 475€.

Nun steht mein Auto wieder in der Werkstatt und hat einen Kupplungsschaden. Vorraussichtlichen Kosten dafür, je nachdem was wirklich kaputt ist ~2000€.

Das Auto hat nach nur sieben Wochen einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Was kann ich tun? Kann ich etwas tun?

Am liebsten würde ich das Auto zurückgeben!

Danke für Eure Hilfe!

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