Gebrauchtwagen mit Autogas für mich sinnvoll?

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5 Antworten

Ist die Anlage schon drin, dann lohnt sich das.

Man kann Gas leider nicht direkt in Benzin umrechnen, das sind verschiedene Einheiten unter denen das verkauft wird.

Eine "Einheit" Gas ist deutlich billiger als eine Einheit (Liter) Benzin, dafür braucht man mehr Einheiten Gas als Benzin.

Ist die ANlage schon im Auto drin, dann lohnt es sich auf jeden Fall da die Ersparnis auch wenn man relativ wenig fährt immer noch höher ist als die Wartungskosten der Anlage.

Der Nachteil ist, dass es beim tanken länger dauert als bei Benzin und Du bei den meisten Autos viel öfter nachtanken musst als bei der Benzinversion.

Ideal ist ein richtiger Gastank der den normalen Tank ersetzt. Die Reserveradmuldendoughnuts haben wenig Fassungsvermögen und man schleppt den fast unnützen riesentank für Benzin mit sich herum. Ideal ist wenn der Gastank den Benzintank ersetzt, der Tankfüllstutzen unter der Tankklappe ist wie es sich gehört und es nur einen Notvorrat an Benzin gibt.

Der Leistungsverlust ist in der Stadt sogar ein Vorteil, das verkleinert den effektiven Hubraum des Motors und je kleiner der ist, desto effizienter ist man in der Stadt. Auf der Autobahn kann man für die paar mal schnell fahren ja immer noch auf Benzin schalten.

Kraftsound 28.11.2013, 20:49

Danke für deine Antwort! Habe wohl gesehen das einige den Tankfüllstutzen in der Tankklappe integriert haben. Weiß jedoch nicht, ob die den Tank komplett getauscht haben. Achte ich mal drauf.

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Commodore64 29.11.2013, 12:56
@Kraftsound

Bei einem Kombi ist es nicht so schlimm wenn da ein extra Gastank drin ist, idealerweise ein großer Tank. Da hast Du ja Kofferraum genug auch für ein richtiges Ersatzrad.

Ersatzrad ist übrigens überbewertet, heutzutage gehen Reifen fast nicht mehr kaputt. Früher flog einem ja fast jedes Jahr ein Reifen um die Ohren, da brauchte man unbedingt ein Ersatzrad. Und heute gehen die ja oft nur so kaputt, dass man fast immer mit Pannenspray auskommt. Und wenn der doch mal richtig hin ist, ADAC abschleppen. Der ADAC wechselt sowiso nicht mehr auf dem Pannenstreifen der Autobahn, der schleppt sowiso lieber ab, ist sicherer! Aufladen geht schneller und man ist viel weniger gefährdet als beim Reifenwechsel.

Es gibt also keinen Grund mehr ein vollwertiges Ersatzrad dauernd spazieren zu fahren, kostet nur Sprit! Ein Notrad oder eine "gold" ADAC Mitgliedschaft ist besser.

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Commodore64 29.11.2013, 13:05
@Commodore64

Alternativ kannst Du auch "Run-flat" Reifen verwenden. Nicht die teuren "Mousse" Dinger aus dem Rallysport sondern die, die nur verstärkte Seitenwände haben. Die halten Bordsteinrempler besser aus ohne Schaden zu nehmen und wenn die mal kaputt gehen, verhalten die sich immer noch fast wie ein gesunder Reifen, damit behälst Du viel mehr Kontrolle über das Auto wenn die Dinger kaputt gehen und kannst damit langsam noch sehr weit fahren - wie mit einem Ersatzrad.

Klar sind die sehr teuer, aber alleine wegen der extra Sicherheit sind die es auf jeden Fall wert - und Du sparst Dir das Ersatzrad.

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Habe einen Opel Omega, 2 L 16 V. der braucht im Mischbetrieb ca 9-10 L Benzin oder 10-11 L LPG. minderleistung hab ich nicht festgestellt, allerdings fahre ich nicht auf der letzten Rille das Umschalten auf LPG sehe ich nur an der Kontrolleuchte, . DEr Durchzug ist sehr gut, ich kann bei 50 Kmh im 5-GAng dahingleiten. Tanken dauert etwas länger als beim Benzin, in den Radmuldentank gehen 64 liter, nutzbar davon sind etwa 52 Liter. Die reichen für 500 Km, und kosten zwischen 36 und 40 €, beim Benzin wären für 500 km 67 bis 75 Euro fällig. Wenn die Anlage also schon drin ist. Nur zu! NAchrüsten ist ein Rechenexempel, wann es sich armortisiert. Der Füllstutzen ist in der TAnkklappe, der Benzintank ist dringeblieben. Allerdings reichen die 10 Liter Benzin, die ich spazierenfahre etwa einen Monat, je nach KAltstarthäufigkeit.

Kraftsound 28.11.2013, 21:04

Klingt gut, Danke!

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Guckst Du:

http://www.amortisationsrechner.de

Da kannst Du es mal für Deine Laufleistung durchrechnen. Die meisten Daten in der Rechnung scheinen ganz realistisch - immerhin berücksichtigen sie auch, dass eine Gasanlage ebenfalls regelmäßig gewartet wird und dadurch feste Zusatzkosten verursacht.

Bei einer Laufleistung von 12 TKM p.a. scheint die Ersparnis noch nicht voll durchzuschlagen.

Weitere Nachteile sind bei größeren Tanks der Verlust von Reserveradmulde und einem Teil des Kofferraums und die teilweise noch geltenden Verbote für bestimmte Tiefgaragen und Fähren.

Kraftsound 28.11.2013, 20:28

Also lt. Rechner würde ich 556 Euro im Jahr sparen. Danke schon mal dafür.

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Eine Sache die du unbedingt checken solltest. Viele LPG's starten mit Benzin und bleiben dort, bis die Kühlmitteltemperatur ein gewisse Grenze erreicht hat. Du hast gesagt du fährst meist Kurzstrecken, nicht das du letzten Endes dann doch fast nur auf Benzin fährst. Check mal Erdgas als Alternative, ist nochmal günstiger, dafür seltener.

Kraftsound 29.11.2013, 21:45

Ja, das war letzlich auch mein Bedenken. Erkundige mich alternativ mal zu Erdgas. Danke für die Antwort! ;-)

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LPG ist nur zu empfehlen, fahre seit über 10 jahren nur noch LPG-Autos.Mein Auto hat 1.8 liter Hubraum, 116 Ps und Automatikgetriebe, LPG-Verbrauch ca. 8,5 Liter/100 km, der rechte Fuss beeinflußt am meisten den Verbrauch, mit einer LPG-Tankfüllung fahre ich mindestens 450 km, in Urlaub habe auch 700 km geschafft.

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