Gebrauchtwagen mit 220 000 km?

10 Antworten

nä risky frisky move. Da werden die unterhaltskosten teurer als einfach ein vielleicht teureres, aber "neueres" Audo zu coppn

Lg

Woher ich das weiß:Recherche

Auch wenn die Motoren heute im Schnitt bei entsprechender Wartung eine höhere Laufleistung haben als früher, so kommt es aber darauf an wie das Fahrzeug immer gefahren wurde. Langstrecken Kilometer sind immer besser als Kurzstrecke. Früher hatten einige Motoren bei einer Laufleistung von 100.000 km schon massive Probleme und teure Reparaturen. Meiner Meinung nach hing das aber auch mit der Qualität des Motoröls zusammen das es zur damaligen Zeit gab. Heute haben wir Öle die viel besser sind. Auch ist es nicht gerade Vorteilhaft wenn einem Motor im kalten Zustand gleich hohe Drehzahlen abverlangt werden.

Aber ich will hier noch einen anderen Risikofaktor ansprechen der bisher noch nicht erwähnt wurde.

Der Kia hat 222.000 km gelaufen. Die hat aber nicht nur der Motor geleistet, sondern auch das Fahrwerk mit all seinen Komponenten. Hierauf sollte auf jeden Fall ein Blick gerichtet werden.

Schwingungsdämpfer ( Stoßdämpfer) sowie alle Aufhängungsbuchsen an den Hinterräder und Vorderräder auf Verschleiß prüfen. Ebenso die Kugelköpfe der Spurstangen und ob die Reifen vor allem die vorderen gleichmäßig abgefahren sind über die gesamte Reifenbreite. Eine größere Abnutzung an den inneren und äußeren Seite des Profils lassen auf einen Fehler in der Achsgeometrie schließen. All diese Punkte am Fahrwerk können eine recht kostspielige Reparatur zu folge haben. Deshalb sollte man sich dies schon genauer anschauen.

Mir persönlich wären das zu viele Kilometer auf der Uhr. Auch in der weiteren Hinsicht auf einen späteren Wiederverkaufswert des Fahrzeuges nicht gerade positiv.

Ich würde da doch lieber noch etwas weiter suchen. Gibt mit Sicherheit auch noch Fahrzeuge mit weniger Kilometer auf dem Tacho die in dein Budget passen und dir gefallen.

Guten Morgen,

also zu einem Kia würde ich Dir nicht raten mit dieser Kilometerzahl ist aber nur meine Meinung.

Es kommt einfach auf die Marke/den Hersteller an, ist einfach so.

Einen Mercedes kannst Du guten Gewissens kaufen, den ein Mercedes läuft und läuft und läuft. Mit so vielen Kilometern wirst Du eh nur ein älteres Baujahr finden, aber die sind eh die Besten. Oder der Wagen ist nur Langstrecken gefahren.

Ich hatte "früher" einige Mercedes mit hohen Kilometer"zahlen", einen sogar mit 80000 Kilometern und es war kein Ende in Sicht als ich diesen verkaufte. Klar, kommen dann andere Verschleißteile, Rost....- das nur nebenbei.

Du kannst das Auto beim Händler oder einer Werkstatt Deiner Wahl zum "Fehler auslesen" bringen. Das funktioniert aber meist nur, wenn Du den Wagen schon gekauft hast. Allerdings, wenn sich gravierende Mängel oder Schäden finden, kannst Du reklamieren. Bei privaten Kauf sieht das schon wieder anders aus.

"Reinschauen" kann niemand in ein Auto und Du kannst Glück haben oder auch nicht. Ein Auto mit vielen Kilometer bedeutet nicht, dass es nicht ein treuer Begleiter sein kann, aber wie gesagt, riskier das nicht bei einem Kia.

Wenn Du unbedingt eine bestimmte Automarke fahren möchtest- was ich vollkommen verstehe- und dieser Wagen aber viele Kilometer auf dem Buckel hat, dann sollte der Anschaffungspreis gering sein, denn Verschleißteile müssen oft bald ersetzt werden.

Die Qualität der Autos hat - im Gegensatz zu älteren Baujahren - sehr nachgelassen.

Liebe Grüsse und viel Freude mit dem Auto Deiner Wahl!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

220000 in 9 Jahren? Gehe mal von aus das er überwiegend Autobahn gefahren ist also meiner Meinung gut. Besser als wenn er erst 40000 runter hätte. Bei solch einer "Standuhr" hätte ich eher Bedenken.

Sei aber trotzdem kritisch, denn Defekte können auch " Neuwagen" haben.

Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, 220000 ist noch "Jungfräulich". Mein erster hatte 322000 und mein zweiter hatte fast 500000 runter als ich sie abgab ( beide Renault). Und mein derzeitiger bereits 250000, und schnurrt wie ne Biene.

Allerdings hab ich sie alle von 0 bis dahin selbst gefahren.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Die Autos von heute kann man nicht vergleichen mit denen von damals. Damals war es schon fast Standard, dass bei guter Pflege der Mercedes über 300k Km schaft :D. Heutzutage, ich will ja keinem Autohersteller etwas unterstellen.. aber die meisten schaffen vielleicht wenns hoch kommt 250k Km.

Natürlich gibts Ausnahmen. Man muss sich halt das Auto genau anschauen, nimm am besten einen mit der sich mit Autos auskennt. Es muss auch nicht immer am Motor scheitern. Heutzutage kann auch die Elektronik Probleme machen, die damals nicht in so großen Maßen zum Einsatz kam.

Damals war es schon fast Standard, dass bei guter Pflege der Mercedes über 300k Km schaft

Und was ist mit den VWs, BMWs, Fords, Opels, Renaults und Fiats von "damals" (wann auch immer diese ruhmreiche Epoche gewesen sein soll)?

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@Havenari

Ich rede nur von Mercedes :D. Dafür haben sie gerostet wie sonst keiner.

Kauf dir ein Trabant, die sind eh die Besten :D

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