Gebrauchtwagen Diesel oder Benziner

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6 Antworten

also wenn ein Diesel gebraucht gleich kostet, dann würde ich immer einen Diesel bevorzugen bei einer derartigen Fahrleistung von 13.000Km im Jahr. Voraussetzung wäre aber, dass dieser Diesel eine Grüne Umweltplakette hätte und zwar egal dann wie wenig Kilometer ich dann fahre.

Die Rechnung ist ganz einfach.

13.000 Km bei 7,5 Liter/100Km Diesel Verbrauch zu 1,47€/L wären dies 1.433 Euro

bei 10 Liter/100Km Super95 Verbrauch zu 1,67€/L wären dies 2.171 Euro

Sicherlich ist ein Zahnriemenwechsel bei einem Diesel meist etwas teurer, doch entfallen hiergegen die lästigen Zündkerzenwechel.

Auch ist zwar die Kfz Steuer meist 50 - 100% teurer, doch was macht dies bei einer Spritersparnis von ca. 700,- im Jahr aus??

Weiterer Vorteil Diesel: Die Motoren halten meist 50-100% länger.

Magst du jetzt noch weiter überlegen einen Benziner zu kaufen, bei gleichen Preis, bei deiner Fahrleistung im Jahr?

Wiggum34 04.08.2013, 23:41

Die KfZ-Steuer unterscheidet sich zum Teil im Faktor 3. Versicherungskosten bitte auch nicht vernachlässigen.

Zudem sind Dieselmotoren grossvolumiger, was sich bei der deutschen KfZ-Steuer auch bemerkbar macht.

BTW: was hast du für eine Fahrweise? Ich fahre meinen Benziner mit 5,5 l auf 100 km auf Langstrecke. Kurzstrecke selten über 7 l.

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DrVash 04.08.2013, 23:43

Wenn du schon Reparaturen mit aufführst dann darfst du ruhig auch die üblichen Diesel defekte nennen. Dieselpartikelfilter , Turbo und AGR Ventil. Alles defekte die über den 1000er hinauslaufen und nicht selten vorkommen. Da sind die 5€ pro Zündkerze ein Witz. Gerad bei Leuten die wenig fahren sehe ich oft genug schon bei 80000km nen dichten DPF.

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user3096 05.08.2013, 00:28
@DrVash

also das sehe ich etwas anders... habe selbst 3 Diesel gefahren und nie Probleme gehabt... ok, alle habe ich weit über 80.000Km pro jahr gefahren, 1x einen Partikelfilter defekt gehabt. Aber sonst nix außergewöhnliches außer normaler Verschleiß.... dagegen fährt meine Freundin einen alten Benz keine 6.000Km im Jahr, und dies schon seit über 8 Jahre. Ohne Probleme. Das einzige was dieses Jahr getauscht werden mußte war 1 Glühkerze -mehr nicht, ansonsten nur Ölwechsel, Filter, Bremsbeläge, Bremsscheiben und Endtopf in den letzten Jahren. Pickerl für ein Jahr war natürlich selbstverständlich dieses Jahr..

Und vertue dich mal nicht bei nen Zündkerzenwechsel... für 5,- bekommst du eine "billig" Kerze, kein Platin Zündkerze... und das Ganze dann mal 4,5 oder 6 Stück bei einem Benziner.

Wer zudem billig Zündkerzen einbauen läßt, der muß auch öfters wechseln, was doppelte Montagezeiten beschert.

Für einen Zündkerzenwechsel mit originalen Platin Zündkerzen von NGK, BOSCH oder Denso kannst du locker zwischen 120,- bis 200,- in einer freien Werkstatt, in Vertragswerkstätten auch mehr, je nach Fahrzeug, einplanen.

was hast du für eine Fahrweise?

Also gefragt hast bei diesem Kommentar nicht vorher welches Fahrzeug ich fahre!

Aber klar, wer einen Polo, Lupo oder Up, statt mit einem Auto fährt, der kann natürlich derartige Verbrauchswerte vorweisen... oder eben vielleicht mit einem "Auto" ein Verkehrshindernis auf Autobahnen und Landstraßen sein, die mit 88,7Km/h links einen LKW überholen wollen und dafür 700 Meter vorher zum Überholen ausscheren. da verbraucht man dann natürlich sehr wenig...-grins

Aber mal unter uns... selbst wenn so eine 1000 Euro anfallen sollte, man aber 3 oder 4 Jahre 2100-2800 Euro spart, dann ist das doch wohl Peanuts.

Und von Zylinderkopfschäden oder Nockenwellen bei Benziner im Normalfall brauchen wir besser nicht reden. Derartige Schäden fallen bei einem Diesel bekanntlich weniger an, oder halt zu einem Zeitpunkt wo ein Benziner Motor eh schon das zeitliche gesegnet hat.

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DrVash 05.08.2013, 08:01
@user3096

nein gemeint war nicht 80000 pro Jahr sondern nach 80000. denke auch das sich ein Diesel lohnt aber ebene nicht veu der geringen Laufleistung von nur 13000. das ist halt meine meinmung. soll nicht heißen. das Diesel Fahrzeuge schlecht sind. nur sind die Benziner (ohne turbo) wartungsarmer wenn mal was ist dann sind es nicht gleich solche summen wie bei einem Diesel. wenn EA nicht gerade ne Lima oder Glühbirne ist.

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user3096 06.08.2013, 02:48
@DrVash

klar hauen Reparaturen bei einem Diesel richtig zu buche wenn mal was ist, nur hält aber so ein Motor auch erheblich länger. Man müßte wenn man ehrlich ist, aber den Preis eines "halben" Benzin-Motors" schon mit einberechnen bzw draufschlagen um an die Laufleistung eines Diesels heran zukommen.

Dieser Kostenpunkt wird nie erwähnt... findest du dies richtig?

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Bei nur 13000KM lohnt sich der Diesel wohl kaum, denn der Diesel ist deutlich Teurer in der KFZ-Steuer und auch in der KFZ-Versicherung. Außerdem musst Du dann aufpassen ob der eine grüne Umweltplakette bekommt.

Grundsätzlich sagt man das wenn man mehr als 20.000 km im Jahr fährt sich ein Diesel lohnt. Ich fahr ca 10.000 km jedoch finde ich Diesel ist besser zu fahren

Wiggum34 04.08.2013, 23:05

Ich habe es Anfang des Jahres für mich durchgerechnet: bei 25.000 km wäre ein Diesel für mich genauso teuer wie ein Benziner (Steuern, Verbrauch, Versicherung).

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user3096 04.08.2013, 23:28

Grundsätzlich sagt man

WER SAGT DAS DENN GRUNDSÄTZLICH BEI GEBRAUCHTFAHRZEUGEN?

Ist dies eine Thekenweißheit?

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Bei der Fahrleistung rentiert sich kein Diesel... über 30.000 km kannst du nochmal neu überlegen.

user3096 04.08.2013, 23:27

wieso rentiert sich dies nicht?

Erklären solltest du dies schon können, als eine unerklärte These hier aufzustellen...

Also wenn ich dies "rechne", dann rentiert es sich schon!!!

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Wiggum34 04.08.2013, 23:39
@user3096

Ein Dieselfahrzeug kostet deutlich mehr in Steuern und Versicherung.

Ein Dieselfahrzeug verbraucht weniger Kraftstoff und hat niedrigere Kraftstoffkosten.

Bei den von mir durchgerechneten Fahrzeugen war der break-even-point bei postulierten 10 Cent Unterschied im Kraftstoffpreis bei über 25.000 km im Jahr.

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user3096 05.08.2013, 00:38
@Wiggum34

Ja, aber nur bei einem Neuwagen, der meist teurer ist als ein Benziner...

Die Frage hier vom Fragesteller bezieht sich aber auf ein gleich teures gebrauchtes Fahrzeug.gleichen Typ´s.

Und wenn also der von dir herangezogene break-even-point auf 10Cent basiert, dann müßte also bei einem 20Cent Unterschied dieser break-even-point bei weit unter 12.000Km im Jahr liegen, also irgendwo bei 10.000Km, da ja die Kraftfahrzeugsteuer und Versicherungsprämie gleich bleibt.

Na und der Fragesteller fährt pro Jahr ca. 13.000Km. Also ist doch bei derzeitiger Kraftstoffdifferenz alles ok und ein Argument sich einen gebrauchten Diesel zuzulegen, oder?

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Wiggum34 05.08.2013, 18:20
@user3096

Die 10 cent waren als grober Durchschnitt angenommen. Es gibt auch Zeiten (gerade im Winter), zu denen der Diesel fast genauso teuer ist wie Super E10.

Und nein, meine Rechnung bezog sich damals auf einen ca. 5 Jahre alten Gebrauchtwagen. Je älter das Fahrzeug, desto schlechter steht der Diesel da, denn die Steuern steigen deutlich.

Anschaffungskosten waren in meiner Rechnung vollkommen aussen vor, es geht allein um die laufenden Kosten.

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kauf dir dann einen benziner, der diesel würde sich für die km.leistung nicht rechnen, steuer ist teuerer, reparaturen auch.

Bedenke die höhere KFZ-Steuer

Ausrechnen mußt du selber

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