Geblitzt, mindestens Fahrverbot. Bild im Bescheid aber sher unkenntlich. Aussage verweigern?

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9 Antworten

Stehen Sie die Sache einfach durch indem Sie zahlen, vier Wochen etwas für Ihre Bewegung tun und sich anschließend beim Fahren etwas mehr auf die zugelassenen Höchstgeschindigkeiten konzentrieren. Das wird für Sie mit Sicherheit billiger und streßfreier verlaufen als jeder andere Zirkus!

Es wäre super wenn du eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung hast, dann könntest du gegen die Messung angehen. Oft hilft schon ein erstes Schrieben von einem Anwalt...Diese Variante würde ich allerdings nur wählen wenn du den Führerschein unbedingt brauchst (für Arbeit etc.) Ansonsten solltest du die Strafe "absitzen"...

Wenn Du der Halter des Fahrzeugs bist und den Fahrer nicht benennst (bzw. behauptest es nicht selbst gewesen zu sein) dann kann Dir ein Fahrtenbuch auferlegt werden. Das liegt im Ermessen der Behörden.

Ich würde es aber nicht darauf ankommen lassen, denn es kann Dir auch passieren, dass Du zur Polizei vorgeladen wirst um dort mit dem Foto verglichen zu werden (evtl mit Sachverständigen). Wenn die dann zu dem Schluß kommen, Du warst der Fahrer, dann kommt gleich noch eine Anzeige wegen Falschaussage oder so ähnlich.

Also mein Rat ist nimm die Strafe und das Fahrverbot an

Gehe davon aus, das das Original Bild gestochen Scharf ist, anders als die billigen Kopien die du bekommen hast. Eine Ordnungswidrigkeit wird immer verfolgt,da haben dir deine Freunde Mist erzählt.

Wenn du zum ersten mal ein Fahrverbot hast, hast du 4 Monate ab Rechtskraft des Bußgeldbescheides Zeit das Fahrverbot anzutreten, das muss also nicht gleich sein.

Ein Fahrtenbuch ist beim ersten mal unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen. Dies wird verhängt wenn der Fahrer nicht innerhalb der Verjährung ermittelt werden kann.

Für das Fahrtenbuch fallen aber auch Gebühren von um die 80 EUR an.

natürlich musst du dann ein Fahrtenbuch führen, denn wenn du wie du schilderst auf jeden Fall ein Fahrverbot verhängt bekommen würdest, bist du ja um einiges zu schnell gewesen.

Mit welchem Aufwand einer solchen Sache nachgegangen wird, hängt im Wesentlichen davon ab, wie schwerwiegend diese war. Bei einem Fahrverbot kann man davon ausgehen, dass der Fahrer ermittelt wird bzw. dass überprüft wird, ob es der Halter ist. Es jedenfalls nicht so, dass man beim ersten Verstoß keine Nachforschungen zu befürchten hat. Außerdem sind die Aufnahmen der Kameras in der Regel besser, als die Kopie auf dem Bescheid.

Mein Tipp: Dazu stehen, was man gemacht hat und den Monat durchstehen.

Das Originalfoto hat in aller Regel eine hervorragende Qualität. Und die Behörden merken auch in aller Regel, wenn sie jemand verarschen will.

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An deine Stelle würde ich den Fehler eingestehen (vor allem dir selbst) und aus der Sache meine Lehre ziehen.

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Eine Fahrtenbuchauflage ist unwahrscheinlich, da du wohl eindeutig als Fahrer identifiziert werden kannst.

habe ich mal von Freunden gehört,

Das stimmt so nicht! Du kannst Widerspruch einlegen, angeben, dass du nicht gefahren bist. Dann muss ein Gericht entscheiden. Du brauchst einen Anwalt...

Fahrtenbuch: Jede Fahrt, auch die zum Brötchenholen, muss eingetragen werden.

Ok, vielen Danke für die schnellen und hilfreichen Anworten, da mir jeder rät zu bezahlen, bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Ärgerlich :(.....

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