Geblitzt, keine Schuldfrage, aber wer muss überweisen?

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11 Antworten

Na sicher..Du hast es richtig erkannt..der Gemeinde wird es auch egal sein von wem das Geld kommt!

Danke für´s Sternchen

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Vollkommen egal wer zahlt.

Der Betrag wird automatisiert anhand der Abrechnungsnummer auf das enstprechende Debitorenkonto gebucht und dieses damit ausgeglichen. Sobald dieses Konto auf 0 € ist, ist der Vorgang damit erledigt.

Kann trotzdem ich zalhlen?

du solltest so fair sein und auch selber bezahlen, schließlich wurdest du geblitzt und nicht deine Mutter.

was hat denn deine Mutter erhalten?

ein Anhörungsbogen oder schon ein Schreiben mit Überweisungsträger?

wie schnell warst du denn?

Ich habs grad überwiesen. Waren nur 15€. 39 bei erlaubten 30, wo ich mit 50 gerechnet hatte. Auch wenn ich sogar der Meinung bin, dass die Sache ungerechtfertigt ist, da mieserabel beschildert, aber nun gut.

Schreiben war schon mit Überweisungsträger.

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@Kapernfan

Waren nur 15€.

okay, dann wird es auch nirgends vermerkt worden sein.

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Der Gemeinde dürfte es wohl herzlich egal sein, von wem sie die Kohle bekommt und solange die Abrechnungsnummer korrekt ist, sollte eine korrekte Zuweisung zu dem Fall auch kein Problem sein, oder?

Genauso ist das. Von welchem Konto bzw. durch wen ein Bußgeld überwiesen wird, ist der Behörde völlig schnuppe.

Generell muss sowieso der Fahrzeugführer der geblitzt wurde zahlen und nicht der Halter.

Wer aber am Ende überweist, interessiert nicht, solange der richtige Betrag mit dem richtigen Verwendungszweck auf dem richtigen Konto landet.

Das Bußgeld muss nicht der Halter sondern der Fahrer zahlen. Wenn die Behörde nicht recherchiert hat ging das Schreiben wohl einfach an deine Mutter. Wer die Überweisung tätigt ist völlig egal, solange man darauf achtet die richtige Vorgangsnummer/Aktenzeichen oder was auch immer anzugeben, damit man die Zahlung zuordnen kann.

Gegen deine Mutter wurde also ein Verwarnungsgeldbescheid erlassen, obwohl sie die Ordnungswidrigkeit gar nicht begangen hat. Wenn du dieses Verwarnungsgeld jetzt bezahlst, ist die Sache erledigt, aber deine Mutter ist in den Akten nach wie vor als Verursacher geführt.

Wenn sie das nicht will, müsste sie der Behörde mitteilen, dass nicht sie gefahren ist, sondern du. Dann wäre die Sache für sie erledigt und die Behörde würde einen neuen - dann korrekten - Verwarnungsgeldbescheid gegen dich erlassen. Dann bezahlst du und die Sache ist erledigt; aber nicht deine Mutter, sondern du wirst in den Akten als der Ordnungswidrige geführt.

, aber deine Mutter ist in den Akten nach wie vor als Verursacher geführt.

Verwarnungsgelder werden nirgends geführt!

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@ginatilan

Es mag sein, dass es dafür keinen Vorgang wie beispielsweise bei einem Bußgeldverfahren oder im Verkehrszentralregister gibt. Der Vorgang wird aber nicht nach Zahlung automatisch in den Akten der Behörde, die die Verwarnung ausgesprochen hat, gelöscht, weil dann ja der Zahlungspflichtige nicht mehr feststellbar wäre. Insofern bleibt der Name der Mutter durchaus in den Akten.

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@blackleather

Insofern bleibt der Name der Mutter durchaus in den Akten.

nur so lange nicht bezahlt wurde

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@ginatilan

@ginatilan

Hmm, was glaubst Du eigentlich wie Behörden arbeiten? Das die nach Bezahlung eines Verwarnungsgelder die Akten schwärzen oder vernichten?

Der erledigte Vorgang wird archiviert und landet im Keller und dort bleibt er noch ein paar Jahre.

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@Meandor

Das die nach Bezahlung eines Verwarnungsgelder die Akten schwärzen oder vernichten?

Der Verfassungsschutz würde nicht zögern.

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@Meandor

Der erledigte Vorgang wird archiviert und landet im Keller und dort bleibt er noch ein paar Jahre.

Falsch

hier einmal ein Beitrag von einem Mitarbeiter einer Bußgeldstelle (wenn es dich interessiert kannst du den Nickname von mir per Nachricht erhalten, dann kannst du ihn selber kontaktieren)

Prinzipiell ist das tatsächlich so, denn Verwarnungen werden nicht im Verkehrszentralregister gespeichert. Deshalb erhält die für dich zuständige Fahrerlaubnisbehörde auch keine Mitteilungen darüber

Wenn du allerdings sehr häufig im Bereich einer bestimmten Bußgeldstelle zu schnell fährst und immer wieder denselben Sachbearbeiter hast, dann wird der sich irgendwann einmal an dich erinnern. Und dann kann er dir wegen beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers durchaus auch ein Bußgeld inkl. Fahrverbot auferlegen, selbst wenn der Verstoß eigentlich nur im Verwarnungsgeldbereich gelegen hat.

jetzt schauste blöd, oder?

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@ginatilan

Nö, warum?

Das Verkehrszentralregister ist in Flensburg. Das hat doch nichts mit den Akten der Stadtverwaltung zu tun die das Verwarnungsgeld erlässt.

Wenn sich der Sachbearbeiter an mich erinnert und deswegen ein erhöhtes Bußgeld erlässt, dann verlange ich vor Gericht, dass er sein Ermessen begründet. Wenn da der mit seiner Erinnerung kommt, gehe ich mit einem Freispruch heim.

Ich weis von der Steuerverwaltung, dass eine Steuerakte nach Schließung noch fünf Jahre im Haus lagert. Bei Betrieben sogar zehn Jahre.

Als ich Azubi war, haben wir den Keller vom Amt aufgeräumt und noch Reichsfluchtsteuerakten gefunden, und das knapp 55 Jahre nach Kriegsende.

Die Gemeindehaushaltsordnung schreibt vor, dass alles war mit Zahlungsverkehr zu tun hat, zehn Jahre und davon drei Jahre in Originalform aufbewahrt werden muss, inklusive der zugehörigen Vorgänge.

Du kannst also drauf gehen, dass das Blitzerfoto und der gesamte Schriftverkehr in dem Zusammenhang noch mindestens 2-3 Jahre in irgendeinem Archiv liegt.

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@Meandor

ich gebs auf.

was hat denn die Steuer damit zu tun?

egal, meine Meinung ist eben nicht deine Meinung

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@ginatilan

meine Meinung ist eben nicht deine Meinung

Und deine Erfahrung offensichtlich auch nicht allgemeine Erfahrung.

Die Gemeindehaushaltsordnung schreibt vor, dass alles war mit Zahlungsverkehr zu tun hat, zehn Jahre und davon drei Jahre in Originalform aufbewahrt werden muss, inklusive der zugehörigen Vorgänge. Du kannst also drauf gehen, dass das Blitzerfoto und der gesamte Schriftverkehr in dem Zusammenhang noch mindestens 2-3 Jahre in irgendeinem Archiv liegt.

Das ist auch meine Erfahrung aus meiner eigenen Zeit als Bußgeldstellenleiter einer Kommunalbehörde.

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Ruf einfach an, da steht doch eine Kontaktnummer drauf. Frag, ob und wo du das bar bezahlen kannst. Ansonsten frage einen Bekannten, ob er euch das Überweist. Kontoinhaber ist egal, die Verwendungszwecke müssen nur richtig eingetragen sein.

Offiziell musst du sogar zahlen. Deine Mutter muss angeben, dass nicht sie, sondern du das Auto gefahren hast.

Deine Mutter muss angeben,

gar nichts

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Ja, ist egal, bei mir hat auch mal ein Freund bezahlt und da hat sich auch keiner drum gekümmert

richtig. ist wurscht wer bezahlt hauptsache die Kohle kommt ins klamme Stadtsäckel

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