Geblitzt in Österreich, kein Bild?

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7 Antworten

Vieleicht bekommst du eine Strafe . Wen du eine bekommst ist folgendes zu beachten !!

Ab 50 kmh der Führerschein weg! 

 WICHTIG!! Bezahle sofort die Strafe da sie auch  auch in Deutschland vollstreckt wird!!!

Anonymverfügung

Die
Verwaltungsstrafbehörden können durch Verordnung einzelne
Verwaltungsübertretungen bestimmen, für die sie durch Anonymverfügung Geldstrafen bis zu 365 Euro vorschreiben dürfen, wenn die Anzeige auf der dienstlichen Wahrnehmung eines Organs der öffentlichen Aufsicht (z.B.
Organe der Polizei oder Straßenaufsichtsorgane) oder auf
Verkehrsüberwachung mittels bildverarbeitender technischer
Einrichtungen  (z.B. Radarüberwachung, Section Control) beruht.

Die Anonymverfügung wird bei bestimmten Übertretungen (z.B.
bei geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen oder der Missachtung eines
roten Ampelsignals) eingesetzt. Sie richtet sich an keine bestimmte Person,
sondern wird einer Person zugestellt, von der die
Verwaltungsstrafbehörde annehmen kann, dass sie die Täterin/den Täter
kennt oder leicht feststellen kann.

BEISPIEL

Bei Verwaltungsübertretungen im
Straßenverkehr wird die Anonymverfügung in der Regel an die
Zulassungsbesitzerin/den Zulassungsbesitzer versendet.

Die Einzahlung der Strafe kann entweder
mittels des der Anonymverfügung beigegebenen Originalbelegs oder durch
Überweisung des Strafbetrages auf das im Beleg angegebene Konto
erfolgen. Wird der Strafbetrag fristgerecht eingezahlt, darf die
Täterin/der Täter nicht ausgeforscht werden und das Verfahren ist
abgeschlossen.

Gegen die Anonymverfügung können Sie kein Rechtsmittel einlegen. Wenn Sie sich für unschuldig halten, müssen Sie lediglich die Einzahlung des Strafbetrages unterlassen.

Ist nach dem Ablauf einer Vierwochenfrist keine Zahlung auf dem Konto der zuständigen Stelle eingegangen, wird die Anonymverfügung gegenstandslos und die Täterin/der Täter wird ausgeforscht (z.B.
durch eine Lenkererhebung). In diesem Fall hat die
Zulassungsbesitzerin/der Zulassungsbesitzer zwei Wochen Zeit, die
Lenkerin/den Lenker zu benennen. Gegen diese Person kann dann entweder
eine Strafverfügung erlassen oder ein ordentliches
Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet werden. In diesen Fällen kann
auch eine höhere als die in der Anonymverfügung festgesetzte Strafe
verhängt werden.

Strafverfügung

In folgenden Fällen kann die Verwaltungsstrafbehörde durch eine Strafverfügung eine Geldstrafe in der Höhe von bis zu 600 Euro festsetzen:

Wenn von einem Gericht, einer Verwaltungsbehörde, einem Organ der öffentlichen Aufsicht (

z.B.

Organe der Polizei oder Organe der Straßenaufsicht) oder einer

Militärwache aufgrund eigener dienstlicher Wahrnehmungen oder auf Grund

eines vor ihnen abgelegten Geständnisses eine Verwaltungsübertretung

angezeigt wird.Wenn das strafbare Verhalten aufgrund Verkehrsüberwachung mittels bildverarbeitender technischer Einrichtungen (

z.B.

Radarüberwachung,

Section Control

) festgestellt wird.

Eine Strafverfügung ist immer an eine natürliche Person gerichtet.
Sie können eine Strafverfügung erhalten, wenn Sie beispielsweise eine
Geschwindigkeitsbeschränkung mehr als nur in geringem Maße überschritten
haben.

Die Strafverfügung wird nicht mehr mittels RSa-Brief ("Blauer Brief")
zugestellt. Seit 1. Juli 2013 ist eine Zustellung mittels RSb-Brief
("Weißer Brief") vorgesehen – d.h.
dass der Brief auch an eine Ersatzempfängerin/einen Ersatzempfänger
zugestellt werden kann. Als Tag der Zustellung gilt der Tag der
persönlichen Übergabe durch die Zustellerin/den Zusteller (z.B.
Briefträgerin/Briefträger). Wenn die Strafverfügung nicht persönlich
übergeben werden kann, ist sie bei der zuständigen Geschäftsstelle (z.B.
Postamt), dem Gemeindeamt oder der Verwaltungsstrafbehörde zu
hinterlegen. Die Strafverfügung wird dort mindestens zwei Wochen zur
Abholung bereitgehalten – sie gilt grundsätzlich mit dem ersten Tag
dieser Frist als zugestellt.

Gegen die Strafverfügung können Sie binnen zwei Wochen nach deren Zustellung schriftlich oder mündlich Einspruch erheben. Der Einspruch kann sich gegen folgende Punkte richten:

das Ausmaß

bzw.

die Art der verhängten Strafe,die Kostenentscheidung oderden Schuldspruch.

Wird
im Einspruch ausdrücklich nur die Art oder das Ausmaß der verhängten
Strafe oder die Entscheidung über die Kosten angefochten, bleibt die
Strafverfügung im Übrigen in Kraft. Die Verwaltungsstrafbehörde hat in
diesem Fall über den Einspruch zu entscheiden und die Strafverfügung
allenfalls abzuändern; die nicht angefochtenen Teile, insbesondere der
Schuldspruch, werden rechtskräftig. In den anderen Fällen tritt mit dem
Einspruch die gesamte Strafverfügung außer Kraft

Sie müssen den Einspruch bei der Behörde, die die Strafverfügung erlassen hat, einbringen.
Im Einspruch können Sie die Ihrer Verteidigung dienlichen Beweismittel
vorbringen. Wird der Einspruch rechtzeitig erhoben, ist die
Strafverfügung gegenstandlos und es wird das ordentliche
Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet. In diesem darf keine höhere
Strafe verhängt werden als in der Strafverfügung. 

Wird kein Einspruch erhoben, wird die Strafverfügung rechtskräftig und kann vollstreckt werden.

Stand: 01.01.2017

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Ich bin mir nicht sicher, aber in Österreich wird das Bußgeld so weit ich weis immer vom Fahrzeugbesitzer verlangt. Dieser muss es sich danach von der jeweiligen Person zurückholen. So ist die Regelung auch in Frankreich. 

Ein Bild ist aus dem Grund selten dabei. Muss es bei einem amtlichen Dokument aber auch nicht. 

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würde an deiner Stelle ein Foto anfordern - du kannst dich nicht an den Fahrer erinnern ...

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Ich möchte auf einen Artikel im DAR 10/2010 , 567, verweisen.

Nach den dortigen Ausführungen werden in Österreich Geschwindigkeitssünder im Regelfall nicht angehalten, auch wenn die Messung mittels Laserpistolen durchgeführt wird (Laserpistolen "schießen" keine Fotos). Trotzdem werden die Messungen anerkannt.

Zur Ermittlung des tatsächlichen Lenkers gibt es in Österreich den § 103 Abs. 2 KFG 1967.Hiernach hat der Halter die Pflicht, den Lenker anzugeben. Die Nichterteilung der begehrten Auskunft ist nach § 134 Abs. 1 KFG strafbar. Der Strafrahmen beträgt bis zu 5000,00 EURO.

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Vergiss es mit dem Bild. In Österreich darf die Geschwindigkeit in vielen Regionen geschätzt werden. Da ist kein Bild erforderlich. 

Das ist völlig anders geregelt, wie in der BRD.

Mit 150€ bist Du für Österreich noch billig dabei.

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Kommentar von Weinberg
07.03.2017, 11:58

In Österreich darf die Geschwindigkeit in vielen Regionen  geschätzt werden. Da ist kein Bild erforderlich. 

Blödsinn !!

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Du wirst selber wohl wissen, ob Du mit Tacho knapp 150 (Tacho-Voreilung/Toleranz) durch eine 100er Zone gefahren bist. Falls ja, dann zahlen.

In der Schweiz z.B. gibt es seit vielen Jahren kein Foto mehr. Man kann es zwar anfordern, aber dann wird es so richtig teuer. Könnte auch in Österreich so sein.

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In Österreich wird in den meisten Fällen von hinten geblitzt (und fotografiert).

Hierzulande ist es nicht nötig, daß der Fahrer abgebildet ist, denn der Fahrzeughalter ist gesetzlich verpflichtet, auf Anfrage den Fahrer bekanntzugeben.

Eine Verweigerung dieser Auskunft (weiss ich nicht, kann mich nicht erinnern etc) st eine schwerwiegende Verwaltungsstraftat und wird mit bis zu  5.000,- Euro bestraft.

Diese wird zwar in D nicht eingetrieben, ist aber in A bis zur Verjährung rechtskräftig.

Ich würde zahlen, und beim nächsten Besuch in A besser aufpassen.....

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