Geblitzt aber niemand zu erkennen?!

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8 Antworten

Man kann ja ohne die Augen niemanden indentifizieren.

Oh doch.

Man kann hier natürlich Einspruch einzulegen. Sinn macht das aber nur wenn Euch der Fahrer wirklich nicht bekannt ist, es mehrere Möglichkeiten gibt, oder das Bild tatsächlich so schlecht sein sollte das man niemand zweifelsfrei erkennen kann.

Dabei sollte man aber beachten das das Foto das zugeschickt wurde nur eine schlechte Kopie ist, auf dem Original ist also trotz Spiegel vor den Augen deutlich mehr zu erkennen. Und eine Person kann man durchaus auch an anderen Merkmalen identifizieren.

Wenn die Bußgeldbehörde sich also sicher ist das man mit diesem Foto den Fahrer finden kann dann wird sie ihren Vorwurf aufrecht erhalten und die Sache geht nach dem Einspruch vor Gericht. Oft entscheidet dann schon der Richter ob die Person der man den Tatvorwurf macht auch die auf dem Foto ist, wenn nicht dann gibt es dafür Fachleute.

das machen die nicht, wenn er nicht schon durch solche akzionen auffälig geworden ist erst recht nicht bei 21 km/h deswegen sag ich 1 mal kann er das machen, öffters nicht

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@Wurstbroetchen2

Was machen die nicht?

Ganz sicher wird ein Bußgeldverfahren nach erfolgtem Einspruch und Aufrechterhaltung des Vorwurfs durch einen Richter entschieden.

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Natürlich kann man einen auch ohne augen erkennen. Es gibt so viele Merkmale, die das menschliche Gesicht ausmachen, dass die Augen in dem Fall nicht zwangsläufig notwendig sind, um dich zu identifizieren.

Du kannst es ja gerne mit Rechtberatung und Anwalt versuchen, allerdings könnte es schwer werden dem Amt klar zu machen, dass nicht du gefahren bist.. wer war es dann? Das müsstest du ja dann theoretisch wissen.. Von wem hat die Person den Schlüssel? Wo warst du, als das Auto benutzt wurde? War die klar, dass jemand anderes ohne dein Wissen dein Auto benutzt? Usw. usf.

Kannst ja gern einen Anwalt fragen, ob sich der Stress lohnt. Ich würd ja eher sagen, bezahl die Strafe und nimm die Punkte in Kauf. Wenn du nämlich verlierst, kommen höhere Kosten auf dich zu und die Punkte bekommst du trotzdem.

das Auto fahren min. 3 Personen. wenn dsnn würde doch ein Fahrtenbuch auf mich zu kommen oder

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@shaky93

Als Halter des Wagens wirst du dann verpflichtet, das Fahrtenbuch zu führen. Und du bist dann ebenso verpflichtet einzutragen, wenn du das Fahrzeug an andere Personen ausleihst und an wen.

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Man muss im großen und ganzen erkennbar sein. Ist das Foto nicht eindeutig zuzuweisen kannst du es ablehnen. Bedenke aber, dass dir im wiederholte Falle droht, eine Fahrtenbuch zu schreiben. Das ist sehr mühsam und du bist dann gezwungen, jede einzelne Fahrt zu dokumentieren.

Weiß nicht, ob es das bei 1 Punkt Wert wäre. Was anderes wäre es meiner Meinung nach bei drohendem Fahrverbot.

mir droht dann Fahrverbot und 3Punkte!

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@shaky93

Nein, bei 21km/h gibt es 1 Punkt, aber KEIN Fahrverbot

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@shaky93

innerhalb des Ortes droht Fahrverbot erst ab 31 km/h drüber, außerorts sogar erst ab 41 km/h. Zumindest im Erstfall.

Fahrverbot kann bereits ab 26km/h erteilt werden, wenn der Fahrzeugführer innerhalb eines Jahres eine erneute Geschwindigkeitsüberschreitung begeht.

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Für die Strafe ist es letztendlich unerheblich, wer gefahren ist, denn der Fahrzeughalter kommt in jedem Fall dran. Denn er muss wissen, wem er zum fraglichen Zeitpunkt das Auto überlassen hat und wer somit für die Geschwindigkeitsübertretung verantwortlich war.

Das ist nicht richtig.

Wenn der Halter die Fahrereigenschaft verneint, wird geprüft, ob jemand aus der Familie in Betracht kommt, dazu können auch die Bilder der Meldestelle herangezogen werden.

Ggf. könnte es auch zu einer Fahrtenbuchauflage kommen.

Vorsorglich schonmal der Hinweis auf § 164 StGB - Falsche Verdächtigung

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denn der Fahrzeughalter kommt in jedem Fall dran

Nein, stimmt nicht.

Es gibt keine Halterhaftung, nur die Person die auch gefahren ist kann zur Verantwortung gezogen werden.

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@Crack

Ich bilde mir ein, dass das bei uns in Österreich anders ist und sehr wohl eine Haftung des Fahrzeughalters schlagend wird, wenn der Lenker nicht ermittelt werden kann.

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@Herb3472

Das kann ja sein.

Nur ist in der Frage nicht zu lesen das es sich um Österreich dreht, und da GF.net durch eine in Deutschland ansässige Firma betrieben wird muss man dann auch davon ausgehen das es sich auch um deutsche Gesetzgebung handelt.

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@Crack

Ich gehe hier im Forum davon aus, dass es sich bei den Fragestellern um Menschen aus dem deutschen Sprachraum handelt. Und ich gehe auch davon aus, dass zumindest österreichisches und deutsches Recht in den meisten Fällen annähernd identisch ist bzw. im Rahmen der EU auch immer mehr wird.

Ich habe hier jetzt mit Erstaunen gelesen, dass man in Deutschland offensichtlich straffrei davon kommen kann, wenn der Lenker nicht zweifelsfrei auf Grund eines Radarfotos ermittelt werden kann, und ich kann das auch fast nicht glauben. Denn wie sieht es dann bei Geschwindigkeitsmessungen mit Laserpistole aus, wo überhaupt kein Foto vorliegt? Wer zahlt dann die Strafe?

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@Herb3472

In Deutschland ist es so:

Wird eine Ordnungswidrigkeit zur Anzeige gebracht muss der Täter zweifelsfrei ermittelt werden.

Beispiel: Jemand wird geblitzt, ist aber nicht Halter des KFZ. Dann wird natürlich zuerst der Halter angeschrieben, war er aber nicht der Fahrer dann kann ihm auch nicht das Bußgeld auferlegt werden. Die Bußgeldbehörde muss also den Fahrer ermitteln, dem Halter droht hier max. eine Fahrtenbuchauflage nach http://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__31a.html

Bei einer mobilen Messung wird ja das Fahrzeug gestoppt und es erfolgt eine Fahrerfeststellung. Dann weiß man ja wer gefahren ist und es gibt keine Zweifel.

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@Herb3472

In Ö. gibt es die Halterhaftung, in Deutschland dagegen nicht.

Deswegen sollte man als Deutscher einen Strafzettel aus Ö. auch lieber bezahlen.

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@konzato1

Na, das ist ja arg! Da kann man also in Deutschland mit Sonnenbrille und tief in die Stirn gezogenem Hut wie eine gesengte Sau durch die gegend fahren, ohne Angst haben zu müssen, dafür zur Verantwortung gezogen zu werden? :-((((

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@Herb3472

ja und nein. Wie gesagt, wenn du einmal sagst, dass due es nicht warst kannst du dazu verdonnert werden, ein Fahrtenbuch zu führen und aufzuschrieben, wann wer wo wielange usw. gefahren ist. Machst du dies nciht drohen dann Strafen und du bist dann auch definitiv verantwortlich, wenn dein Auto geblitzdingsbumst wird ;)

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Das geht auch über andere Gesichtsmerkmale! Also zahle und fahr anständig!!

Du wirst ggf. aufgefordert, den Fahrer zu benennen, denn als Halter musst Du ja wissen,w er da unterwegs war.

meine Fahrschule von damals meinte ich kann auch einfach sagen ich weiß nicht wer gefahren ist, zwar gibt es dann ein Fahrtenbuch, aber damit kann ich leben.

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@shaky93

Unterschätz das mit dem Fahrtenbuch nicht. Ein Freund von mir hat diese Auflage mal bekommen... der sitzt jeden Tag an diesem Ding und muss jeden einzelnen km eintragen, wohin er gefahren ist und in welcher Zeit usw. Und wenn jemand anderes sein Auto benutzt hat, musste das ebenfalls mit eingetragen werden, ebenfalls mit Zeitangaben. Wenn da Lücken drin sind oder du irgendwas nicht erklären kannst, kann dir das böse auf die Füße fallen!

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ja einmal kannst du das machen und schreib das du nicht mehr weißt wer gefahren ist und dich nicht erinnern kannst geblitz wurden zu sein und dich leider auch nicht erkennst auf dem bild, einmal kannste das machen öffters nicht......

Ist der Fahrer nicht zu identifizieren, dann ist der Halter dran. Dieser darf dann vermutlich ein Fahrtenbuch führen.

Ist der Fahrer nicht zu identifizieren, dann ist der Halter dran

Stimmt nicht.

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