Geblitzt, aber nicht am Steuer? Wer muss zahlen?

9 Antworten

Ist es ein Firmenfahrzeug, dann muss doch es wohl ein Fahrtenbuch geben, in dem eingetragen wird, wer und wann damit gefahren ist.

Bei mir wa es mal so da wurde mein Vater mit meinem Auto geblitzt.Ich bekam einen Anhörungsbogen mit einer Rechtshelfsbelehrung wo drinnen stand das ich die Aussage zum Fahrzeugführer verweigern kann wenn ich mit der betreffenden Person verwandt verschwägert verheiratet oder bis dritten Grades verwandt bin. Das war § 55 glaube ich Aussageverweigerungsrecht. Und darauf habe ich mich berufen mit der Aussage das ich nicht der Fahrzeugführer war. Habe nie wieder was davon gehört ist jetzt 2 Jahre her.

Ein Anwalt kann ein größeres Radarfoto anfordern, auf dem der Fahrer gegebenenfalls besser zu erkennen ist. Sollte trotzdem nicht eindeutig geklärt werden, wer gefahren ist, muss der Halter auch mit einem Besuch vom Ordnungsamt rechnen. Die Beamten können auch Familienmitglieder oder Nachbarn befragen, ob sie die Person auf dem Foto erkennen. Wird der Fahrer nicht eindeutig identifiziert, kann das Ordnungsamt einen erneuten Bußgeldbescheid schicken. Erhebt der Halter dagegen Einspruch, landet die Sache vor Gericht.

Nein. Wird der Fahrer nicht eindeutig ermittelt, dann muß das Ordnungsamt weiter ermitteln oder das Verfahren wird eingestellt. Es kann nämlich nur derjenige bestraft werden, der auch etwas gemacht wird. Um allerdings die gleiche Situation zu vermeiden, damit man beim nächsten Mal weiß, wer der Fahrer war, kann dem Halter auferlegt werden, ein Fahrtenbuch zu führen.

0

Was möchtest Du wissen?