Geblitzt 112 kmh, autobahn innerhalb Berlin

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9 Antworten

Nein, das könnt Ihr vergessen.

Wir reden hier über ein Bußgeld von 160€, 23,50€ Gebühren UND 3 Punkten UND 1 Monat Fahrverbot. (Edit: Ich muss noch mal nachlesen ob es auf innerstädtischen Autobahnen dann auch schon ein Fahrverbot gibt...)

Wie sollte denn jemand der keine Fahrerlaubnis hat dieses Bußgeld, vor allem aber die Punkte und das Fahrverbot auf sich nehmen?

Das wird also nicht funktionieren. Wenn Dein Freund sich als Fahrer angibt dann bezichtigt er sich praktisch einer Straftat, Fahren ohne Fahrerlaubnis.

wenn es nur eine geldstrafe ist, kann er einfach nichts dazu sagen und bezahlen. wer ist gefahren, der ohne führerschein? in dem fall ist dein freund auch wegen fahrens ohne führerschein drann, weil er jemanden hat fahren lassen, der keinen führerschein hat.

Der gefahren ist hat ein Führerschein.

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Ich würde erst mal den Brief zurückschicken mit der Begründung.. pla pla, Verweigere die Aussage. Normalerweise sucht die Polizei dann intensiv nach dem Fahrer. Kann dieser nicht festgestellt werden, wird das verfahren eingestellt.

Allerdings nur das Bußgeld zahlen und nicht sagen wer es war, wird nicht gehen. Denn die Polizei will ja auch Punkte verteilen.

Also hat er recht zu schweigen? Und einfach die Polizei suchen lassen ?

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@Nevidimka92

Er hat kein Zeugnisverweigerungsrecht.

Allerdings kam der Anhörungsbogen/Zeugenbefragungsbogen ja nicht als Einschreiben sondern mit der normalen Post. Er könnte also auch verloren gegangen sein, wer will das nachweisen...?

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Wenn er den Fahrer absolut nicht angeben will, kann ihm aufgegeben werden, ein Fahrtenbuch für das Fahrzeug zu führen.

Hallo, also folgendes: Erstmal wäre zu klären,wieso das Ordnungsamt deinen Freund anschreib um Ihn zu fragen wer der Fahrer wäre, wenn das Fahrzeug auf seinem Namen zugelassen ist. Woher will dass Ordnungsamt wissen, dass er nicht selber gefahren ist. Weiterhin müsste das Ordnungsamt sehen, dass er ein Fahrzeug angemeldet hat, er jedoch kein Führerschein hat.

Es gibt also zwei Möglichkeiten, dein Freund muss keine Aussagen zum Fahrer machen, wenn er sich selber damit belastet. Weiterhin kann er sagen dass er den fahrer nicht kennt. In beiden fällen jedoch, wird es so sein, dass dann der Fahrzeughalter, in dem Fall dein Freund, dafür haftbar gemacht wird. Er würde quasi ein Verfahren bekommen, wegen Fahren ohne Führerschein.

Wenn der Kumpel wirklich mit dem PKW gefahren ist, dann soll er auch dafür gerade stehen, egal ob er noch in der Probezeit ist.

  1. Weil sein Auto auf ihn angemeldet ist, und mit deswegen bekam er auch die Post und nicht der eigentliche Fahrer mit führerschein, was ich eigentlich auch vermuten kann das die den fahrer nicht erkannt haben, sonst würden sie ja den Auto besitzer nicht fragen oder ?
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Das würd ich mir aber genau überlegen!

"Mein freund hat ein Auto aber kein Führerschein"

Da er keinen Führerschein hat, würde dann wol auch noch fahren ohne gültigen Führerschein als Tatbestand hinzukommen.

Gruß Berni

Die Frage ist ja nicht ob der Freund sagen kann, er wäre gefahren, sondern ist ob er einfach den Fahrer anonym lassen kann und einfach die Strafe von sich aus zahlt.

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@itsstupid

Na einer muß doch aber der Fahrer gewesen sein. Sollte er keinen angeben, wird wol davon ausgegangen, das er das Fahrzeug bewegt hat.

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@berniberndt

Ja ein anderer ist gefahren und er hat auch ein Führerschein. Aber der besitzer des autos will nicht verraten wer der fahrer war.

Ich frag mich ob er ein recht hat einfach zu schweigen?

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@berniberndt

Wenn niemand als Fahrer angegeben wird dann kann nicht automatisch der Halter beschuldigt werden. Ein Zeugnisverweigerungsrecht hat man gegenüber Freunden nicht.

Wenn sich der Halter aber selbst beschuldigt, dann kann die Bußgeldbehörde unter Umständen davon ausgehen das das auch der Fall war, und dann wäre der Geschwindigkeitsverstoß das kleinste Problem...

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@Crack

"Wenn niemand als Fahrer angegeben wird dann kann nicht automatisch der Halter beschuldigt werden."

Hab ich auch grad gelesen.

"Bei Geschwindigkeitsüberschreitung sollten Sie wissen, dass nicht der Fahrzeughalter, sondern nur der Fahrer belangt werden kann. Eine nicht gelungene Fahreridentifizierung ist der häufigste Einstellungsgrund bei Geschwindigkeitsüberschreitungsdelikten. Jedoch ist der Fahrzeughalter zur Mitwirkung bei der Fahreridentifizierung verpflichtet. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, können ihm die Kosten des Verfahrens oder gar die Führung eines Fahrtenbuches auferlegt werden"

Quelle: http://www.verkehrsrechtsberatung.de/ordnungswidrigkeiten_verkehrsstrafsachen.htm

Danke für die Info.

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@Nevidimka92

nein hat er nicht nicht. Wie gesagt, dein Freund ist gut damit beraten, den wirklich Fahrer zu bennen. Wenn er dies nicht macht, zählt er als Fahrer. Wenn er das Bußgeld bezahlt, erkennt er die Strafe an, und hat ein Dickes problem. Das ist ein straftatbestand ( Fahren ohne gültige Fahrerlerlaubnis)

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Er muss nicht nur zahlen, sondern bekommt auch 3 punkte.

Wenn er nicht damit rausrückt, könnte dem Halter des Autos ein Fahrtenbuch auferlegt werden und dass nervt richtig.

Der Freund ist doch gefahren, oder? Tja..wie wärs, wenn dein / euer Freund einfach dazu stehen würde, dass er Mist gebaut hat. Warum sollen andere gewissermaßen den Kopf hinhalten...?!

Da hast Du schon recht, andererseits sehe ich nichts Verwerfliches daran wenn man versucht mit legalen Mitteln das Bußgeld abzuwenden.

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