Gebetsruf in Köln?

Das Ergebnis basiert auf 54 Abstimmungen

Voll scheiße 65%
Finde ich nicht schlimm 35%

10 Antworten

Finde ich nicht schlimm

Zunächst sei gesagt, dass es sich um einen Versuch handelt, da der Gebetsruf in Deutschland neu ist. Medien berichten:

Das Projekt läuft nach Angaben der Stadt zunächst für zwei Jahre. Der islamische Gebetsruf darf auf Antrag in der Zeit von 12 bis 15 Uhr und maximal fünf Minuten lang zu hören sein. Abhängig von der Lage der Moschee soll auch die Lautstärke begrenzt werden. Die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Reker erklärte, das Projekt sei ein Zeichen der gegenseitigen Akzeptanz und ein Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit.

Selbstverständlich gibt es daran Kritik. Medien berichten:

Viele werden das als weiteren Beleg für die schleichende Islamisierung der Stadt und auch anderer Orte in Deutschland ansehen. Und diese Frage darf gestellt werden. Denn Ängste werden nicht dadurch beseitigt, dass man über ihre Ursachen schweigt. Umgekehrt gehört in einer multiethnischen Gesellschaft auch dazu, sich gegenseitig mit Toleranz zu begegnen. Wenn mehr als elf Prozent der Bewohner einer Stadt muslimisch sind, kann und darf, ja muss diese Religion auch im öffentlichen Raum stattfinden.

Fakt ist, dass in Deutschland Tausende Muslime leben. Der Islam gehört genauso zu Deutschland wie das Christentum. Insofern sollte eine Religion gegenüber einer anderen nicht bevorzugt behandelt werden.

Wenn Glockengeläut erlaubt ist, sollte auch der Gebetsruf durch den Muezzin erlaubt sein:

Durch die Migration ist inzwischen aber eine weitere Religion in unsere Regionen gekommen. Und wir sollten das akzeptieren und die Gebräuche und Wertvorstellungen dieser Religion zulassen, sofern sie auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Die Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Und die beinhaltet auch, dass Moscheen an zentralen Plätzen stehen und der Ruf des Muezzins erschallt.

Selbstverständlich kommt es auf den Standort an. In Städten, in denen fast keine Muslime leben, ergäbe es wenig Sinn. Aber in manchen Städten (bzw. Stadtteilen) leben viele Muslime. Hier sollten Muslime auch ihre Religion ausüben können.

Wer mit dem Ruf des Muezzins ein Problem hat, sollte sich dringend unser Grundgesetz, speziell Art. 4 Abs. 2 GG, durchlesen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Halb Muslim, halb deutsch

Ungläubigen, also allen nicht Muslimen, (Juden, Christen, Atheisten etc.) wird öffentlich kundgetan, „wo die Reise hingeht“. Es ist die Aufforderung zur Bekehrung. Die Chance den „wahren Glauben“ freiwillig anzunehmen, bevor die Unterwerfung vollzogen werden muss. Der Gebetsruf ist Zeichen des Bemühens „Allah Raum zu geben“. In allen gesellschaftlichen, politischen und privaten Belangen. Wo der Muezzinruf erschallt herrscht, nach islamischer Lehre, Allah.

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Wer mit dem Ruf des Muezzins ein Problem hat, sollte sich dringend unser Grundgesetz, speziell Art. 4 Abs. 2 GG, durchlesen.

möööp falsch. Artikel 4 erlaubt dir als Privatperson, den Krach abzulehnen. nach Geschmack kannst jede andere Religion bevorzugen oder zur Hölle zu wünschen.

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Finde ich nicht schlimm

Finde ich schön. Warum denn nicht? Wer wirklich mit 5 Minuten einmal die Woche ein Problem hat, sollte echt mal über sich selber nachdenken. In Niederlande und England gibt es das bereits in einigen Städten und da sagt fast niemand was dagegen. Klar sagt man nur in Deutschland was dagegen. Wundert mich irgendwie kaum.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – gläubiger Muslim☘☪
Klar sagt man nur in Deutschland was dagegen. Wundert mich irgendwie kaum.

Also wenn du dich hier fehl am Platz fühlst, sei frei eine geeignete Heimat für dich zu finden.

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„gläubiger Muslim“

Nickname: Gryffindor123

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Voll scheiße

Es ist das Zeichen einer radikalen Religion. Außerdem ist das hier kein neutraler Boden. Deutschland ist in erster Linie christlich geprägt und wir sollten den Mut haben zu sagen "Deutschland ist ein gutes Land und das liegt auch an unseren Werten". Auch andere Länder vertreten gute Werte, aber wir sollten nicht aus falscher Toleranz anderen Werten blind zujubeln, die unseren widersprechen und schlecht sind. Abgesehen davon ist es eine weitere Quelle der Lärmbelästigung. Kirchenglocken sind etwas anderes als eine Stimme.

Keine der Abstimmungen passt zu meiner Meinung, das ist mir beides zu extrem...

Aber ich finde, die meisten hier sollten erstmal die Fakten lesen:

  • Der Gebetsruf muss beantragt werden
  • er darf nur Freitags zwischen 12 und 15 Uhr und maximal fünf Minuten lang erfolgen
  • Für die Lautstärke gibt es eine Höchstgrenze, die je nach Lage der Moschee festgelegt wird
  • Jede Gemeinde muss zudem einen Ansprechpartner benennen, der Fragen aus der Nachbarschaft beantwortet und mögliche Beschwerden entgegennimmt.

Also wenn sicher wäre, das dies so bliebe, fände ich das tatsächlich nicht "Voll Scheiße", aber Fan bin ich auch nicht.

Denn was ich generell nicht mag, ist das Religiöses Zeug, egal welcher Religion, mehr Raum im Öffentlichen Leben einnimmt, und lauter Sonderrechte zugestanden werden (auch bei der Christlichen Kirche, und im Judentum)

Voll scheiße

Die Islamisierung schreitet voran und das ist eine bedenkliche Entwicklung. Denn der Islam ist mit unseren westlichen Werten nicht vereinbar. Es gilt dem fortschreitenden Rückfall in vormoderne Zeiten Einhalt zu gebieten und ihm nicht noch zu befördern.

All jene, die solche Zeichen als ein willkommenes Symbol für eine gelungene Multi-Kulti-Gesellschaft betrachten mögen bitte in jene Länder schauen, in denen der Islam vorherrschende Kraft ist. All die ehrenwerten Überzeugungen der meist linken Menschen werden dort mit Füßen getreten. Das wird hier auch nicht anders sein und wer die Augen öffnet und gelegentlich auch die medial weniger bis gar nicht verbreiteten Berichte liest, findet auch genügend Anhaltspunkte dafür.

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