Gebärmutterhalskrebs was nun?

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4 Antworten

Ich arbeite auf einer Onkologischen Station.

Die Erfolgsquote Krebs zu "heilen" liegt bei uns ca. bei 35%. Die zwei wahrscheinlichsten Therapie Möglichkeiten sind Bestrahlung und Chemo-Therapie. Wobei Bestrahlung nicht immer erfolgreich und auch nur Möglich wenn er nicht gestreut hat. Dagegen heilt Chemotherapie in der Regel den Krebs nicht sondern verlangsamt oder ggf. stoppt den Wachstum des Tumors. Chemotherapie kann aber auch bei einem schlechten Blutbild oder schlechtem Allgemeinzustand die Lebensdauer drastisch verkürzen. Abhängig von der Größe und dem Fortschritt und davon ob der Tumor sich verbreitet also streut ist die zu erwartende Lebensdauer. Wenn die Therapie nicht anschlägt überlebt der Durchschnitt eine % Jahresgrenze leider nicht.

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Deine Frage kann man m.E. seriös nur beantworten, wenn man (viel) mehr Informationen hat.

U.a. benötigt man zur Beurteilung das genaue Tumorstadium ("akutes Stadium") ist keine medizinische Angabe und sagt fast gar nichts.

Es kommt eben darauf an, wie ausgedeht (wie groß) der Tumor ist, wie ausgebreitet (Lymphknotenbefall?, andere Organe erfasst?...) und ob bereits Metastasen nachgewiesen wurden.

Auch der sog. "Allgemeinzustand" der Oma - sowie deren "biologisches Alter" ist relevant.

Wenn eine Operation nicht sinnvoll möglich sein sollte (wurde das von den behandelnden Ärzten (in einem Tumorzentrum?) so gesagt?), dann ist z.b. eine Kombination auch Bestrahlung und Chemotherapie möglich...


Näheres gibt es aus dieser seriösen Quelle:

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-033OL.html

Alles Gute!

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Das tut mir sehr leid das deine Oma diese schlimme Diagnose bekommen hat. Ich Versuch dir und deiner Oma mal Mut zu machen. Die Medizin ist heute schon sehr weit und modern. Am besten würde ich mal Kontakt mit einem Krebszentrum in eurer Nähe aufnehmen. Dort gibts  es Spezialisten also Onkologen die euch sicher gut beraten können. 

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Frag ihren Arzt eine fehrndiagnose ist hierbei unmöglich

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