gebädeversicherung wie Mieter muss zahlen?

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8 Antworten

Schau mal - hier findest Du so gut wie alles was auf den Mieter abgewälzt werden kann und auch wird!

Wasserversorgung

Zu diesem Posten gehören das

Wassergeld als solches, aber auch die Kosten der Wasseruhr (mit

Abrechnung) sowie der Aufwand für eine Wasseraufbereitungsanlage.

Entwässerung

Unter diesem Punkt sind alle Kosten erfasst, die zum Beispiel für eine

hygienische und ordnungsgemäße Entwässerung notwendig sind, wie das

Absaugen einer Kläranlage, die Ausgaben für eine Entwässerungspumpe

sowie alle anfallenden Betriebs- und Wartungskosten.

Heizung

Umfasst die Kosten für Brennstoff, die Wartung der Heizanlage, den Betriebsstrom sowie Messungen und Zählerkosten.

Warmwasserkosten

Vermieter können die Wartung und die Reinigung der Anlagen in Rechnung stellen.

Aufzug

Abrechnen dürfen Eigentümer sowohl die Stromkosten

als auch die Ausgaben, die für die Überwachung und Pflege des Lifts

entstehen. Das gilt auch, wenn der Mieter im Erdgeschoss wohnt und den

Lift womöglich gar nicht nutzt.

Straßenreinigung und Müllbeseitigung

Der

Vermieter kann alle Kosten umlegen, die ihm die Gemeinde in Rechnung

stellt. Umlagefähig sind auch die Kosten für die Säuberung der Fußwege

und den Winterdienst, also Räum- und Streuarbeiten.

Hausreinigung

Dieser Posten umfasst die Kosten für die

Säuberung gemeinsam genutzter Gebäudeteile. Das sind zum Beispiel

Zugänge, Flure, Treppen, Keller, Bodenräume, Waschküchen und Aufzüge.

Gartenpflege

Kosten für die Bewässerung, aber auch die Erneuerung von Pflanzen sowie das Warten von Spielplätzen sind voll umlagefähig.

Beleuchtung, zum Beispiel in Treppenhaus und Tiefgarage

Dieser Posten umfasst die Stromkosten für die Außenbeleuchtung und das Licht in den von den Bewohnern gemeinsam genutzten Gebäudeteilen.
Schornsteinreinigung

Hier schlagen im Wesentlichen die Gebühren des Kaminkehrers zu Buche

Sach- und Haftpflichtversicherungen

Umlagefähig
sind Kosten für Gebäudeversicherungen (Feuer-, Sturm-, Wasser-,
Elementarschaden-Policen), Glasversicherungen sowie
Haftpflichtversicherungen.

Hauswart

Die Mieter
müssen ihren Anteil am Gehalt samt Lohnnebenkosten bezahlen. Auch für
etwaige Urlaubsvertretungen des Hausmeisters stehen sie gerade.

Fernsehempfang

Zur
Kasse bitten dürfen Eigentümer ihre Mieter für Betriebskosten und
Wartung der Gemeinschaftsantenne sowie für die monatliche Kabelgebühr.

Waschmaschine

Strom- und Anschaffungskosten für Waschmaschinen und Trockner in Gemeinschaftsräumen sowie deren Überwachung und Wartung.

Sonstige Kosten

Will der Mieter bestimmte Ausgaben unter dem Posten „Sonstiges“ abrechnen,
muss er die Position bereits im Mietvertrag genau auflisten. Gibt es im
Haus zum Beispiel ein Schwimmbad, das allen Parteien offen steht, muss
der Kontrakt darauf gesondert hinweisen.

http://www.focus.de/immobilien/kaufen/tid-25422/nebenkostenabrechnung-so-sichern-hausbesitzer-ihr-geld-welche-kosten-sind-ueberhaupt-umlagefaehig_aid_731898.html

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Kommentar von Colombo1999
05.09.2016, 18:11

"Abgewälzt"???

Da fehlt wohl gerade etwas der gesunde Menschenverstand. Du gehst doch wohl nicht davon aus, dass es rechtens sein sollte, dass ein Vermieter einen Teil der Lebenshaltungskosten seiner Mieter zahlt??? Wirklich bedauerlich, dass Dir der Vermieter Deinen Kabelanschluss, Deine Müllentsorgung etc. nicht bezahlt!!!

Das sind nach Betriebskostenverordnung "umlagefähige" Kosten.

Was hältst Du von ein bisschen Realitätssinn zur Abwechslung?

1
Kommentar von kevin1905
05.09.2016, 18:31

Wall of Text.

Fachidiot schlägt Kunde tot.

Sicher alles richtig, was du dort geschrieben hast, aber

  1. Abgeschrieben / kopiert von einer anderen Seite, daher Eigenleistung ungenügend.
  2. Der Fragesteller hat nach der Gebäudeversicherung gefragt nicht danach was sonst noch alles umlagefähig ist.
4

Die Gebäude- und die Haus-und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung gehören zu den umlagefähigen Kosten die in die Nebenkostenabrechnung einfließen.

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Wenn in deinem Mietvertrag steht "der Mieter zahlt (die) Betriebskosten, so ist das lt. BGH-Urteil v. 10.(?)2.2016 ausreichend. Damit ist rechtswirksam vereinbart, dass der Vermieter sämtliche angefallenen Betriebskosten (Definition in der BKV) auf den Mieter abwälzen darf (landläufig "umlegen". Dazu gehört auch nach Wohnfäche anteilig die Gebäudeversicherung.

Wenn Zweifel über tatsächliche Kosten bestehen. schriftlich per Einwurfeinschreiben Einspruch einlegen, diesen unbedingt begründen und Einsichtnahme fordern. Die aktuelle Rechtspr. meint, ohne Begründung und Einsichtnahme taugt der Einspruch nichts. 

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Zahlen mußt Du die Gebäudeversicherung nicht.

Aber der Vermieter kann die Kosten dafür, wenn vertraglich vereinbart, anteilig umlegen.

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Wenn es im Mietvertrag vereinbart ist, kann der Vermieter diese Kosten auf den Mieter umlegen.

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Die Gebäudeversicherung inkl. der Haftpflicht darf als Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden. Vermieter-Rechtsschutz aber nicht.

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Ja, kann auf die Nebenkosten umgelegt werden. Wird üblicherweise auch getan.

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Ja, Gebäudeversicherungen sind auf alle Mieter umlagefähig.

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