Geänderte Mietnebenkosten - Schriftform für das Jobcenter?

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Während allerdings meine Kaltmiete bis heute (zum Glück) gleich blieb, haben sich die Nebenkosten mehrmals erhöht. Informiert wurde ich darüber aber jedes Mal nur mündlich. Dennoch habe ich natürlich die erhöhte Miete auch regelmäßig bezahlt.

Anhand der letzten Nebenkostenabrechnung dar/mussf der Vermieter die Nebekostenvorauszahlungen anpassen, dieses muss aber schriftlich mitgeteilt werden, hier nachzulesen:

http://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenvorauszahlungen-anpassen/

Muß ich den kompletten Mietvertrag mit meinem Verwandten neu gestalten?

Nein.

Reicht ein formloses Schreiben der Machart "Hallo Neutrum, ab 1.1.201X mußt Du mir Nebenkosten in Höhe von XXX Euro überweisen. Gruß Verwandter"?

Eine korrekte Abrechnung muss erfolgen.

Müssen die Erhöhungen haarklein begründet werden, oder reicht als Begründung "gemäß Beschluß der Eigentümerversammlung vom sounsovielten"?

Anhand der letzten Nachzahlung darf man die Vorauzahlungen erhöhen.

Beispiel.

Du musst 240 Euro nachzahlen, dann darf der Vermieter die Vorauszahlungen um monatlich 20 Euro erhöhen ( 240 € geteilt durch 12 Monate).

MfG

Johnny

Wenn auch Betriebskosten vereinbart wurden, ist über die Vorauszahlungen jährlich abzurechnen. Aus dieser Abrechnung kann sich eine Nachzahlung oder eine Erstattung ergeben. In beiden Fällen muss die Abrechnung dem Jobcenter vorgelegt werden. Daraus resultiert dann eine Erhöhung oder Minderung der Zahlungen für die Unterkunft. Die Anpassung der Vorauszahlungen ist zulässig nach Zustellung der Abrechnung ab übernächstem Monat.

Dein verwandter soll einfach einen ganz normalen Mietvertrag +Betriebskostenaufstellung machen. diese reichst Du beim Jobcenter ein!

Jobcenter und meine Möbelmiete?

Ich bin vor 3 Wochen aus meiner alten Wohnung gezogen und habe einen neuen Mietvertrag unterschrieben. Die Miete der neuen Wohnung besteht aus drei Teilen :

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Ich habe den neuen Vertrag ohne Zusicherung vom Jobcenter unterschrieben. Die Sachbearbeiterin wurde sehr nett zu mir und hat den Vertrag akzeptiert. Sie musste jedoch die Kollegin von ihr fragen, ob sie die Möbelmiete bezahlen muss oder nicht und die Antwort war nein. Deshalb muss ich jeden Monat 25 € für die Möbelmiete bezahlen und es ist nicht möglich dieses Gebühr durch das eigenes Möbel zu vermeiden als die Firma erlaubt das nicht.

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Was tun, wenn Arge Bescheid fehlerhaft, aber bereits rechtskräftig geworden ist?

Ich habe mal wieder ein Problem mit dem Jobsbcenter, ich habe Ende 2014 die Nebenkostenabrechnung meiner Wohnung dem Jobcenter eingereicht, aus dieser geht hervor, dass sich die Nebenkosten meiner Wohnung zum 1.04.2015 um 41 Euro erhöhen.

Dieses wurde aber im aktuellen Bescheid nicht berücksichtigt.

Leider ist mir dieser Fehler im Januar nicht aufgefallen, da ja im Januar die Beträge noch korrekt waren.

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Laut Jobcenter soll ich jetzt vor dem Sozialgericht klagen, weil das Jobcenter mal wieder einen Fehler gemacht hat!!!

Was kann man da machen, wenn das Jobcenter damit durchkommt, dann könnten die ja immer alle Bescheide von vorherein fehlerhaft machen, und darauf spekulieren, dass der "dumme Hartz 4 Empfänger" das nicht merkt !!!

....und ich dachte Deutschland wär sozial !!! :-(

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Bekomme ich bei ALG1 eine Sperre wenn der Arbeitsvertrag noch nicht unterschreiben ist?

Guten Abend, bis vor kurzem war ich Arbeitslos und habe ALG1 bekommen. Habe jetzt einen Job angefangen. Aber jetzt kommt das Problem aufgrund dessen das mir das Monatsticket nicht bezahlt wird und das Soziale Umfeld dezent gesagt eine Katastrophe ist möchte ich dort nicht Arbeiten.

Wie ist es wenn ich diesen Job jetzt ausschlage (habe noch keinen Arbeitsvertrag unterschreiben)

muss ich jetzt mit einer Sperrzeit rechen?

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Mietbescheinigung zwingend erforderlich?

Hallo,

wir haben eine Frage bezüglich der Mietbescheinigung die das Jobcenter von uns verlangt. Der Mietvertrag für die neue Wohnung wurde schon unterschrieben und an das Jobcenter abgegeben. Die Wohnung ist nicht angemessen, macht aber nichts, denn wir haben die Kaution und die Umzugskosten selber getragen und übernehmen in Zukunft auch die Differenz.

Der Mietvertrag liegt dem Jobcenter bereits vor, allerdings wurden wir ermahnt als wir die Mietbescheinigung nicht abgegeben haben weil einige Angaben wie die komplette Größe des Objektes und die Nebenkostenaufteilung im Mietvertrag nicht hervorgehen.

Eine neutrale Mietbescheinigung wurde uns trotz höflichen Nachfragen nicht ausgestellt.

Die Problematik: Wir haben unser Recht dem Vermieter nichts über ALG II zu sagen wahrgenommen und möchten ihm nun natürlich keine Mietbescheinigung für das Jobcenter vorlegen.

Ggf. würden wir dem Vermieter fragen wie die Nebenkosten genau zustande kommen und die Info an das Jobcenter weitergeben. Ist die Aufstellung zwingend erforderlich oder könnte das Jobcenter zum Beispiel auf die detailierte Jahresabrechnung warten?

Zur den Heizkosten: Der Vermieter hat vorab ÖL getankt und uns die Rechnung gegeben die dem Jobcenter auch bereits vorliegt. Wir zahlen also monatlich den Gesamtbetrag durch 12 Monate ab.

Hat jemand einen guten Rat für uns? Kann das Jobcenter unseren Antrag ganz bzw. teilweise verweigern wenn die detailierte Nebenkostenaufstellung fehlt?

Vielen Dank vorab,

S+G Hoffman

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Mietvertrag unterschrieben: Mieterin will zurücktreten

Ich habe als Vermieterin über meinen Makler eine neue Mieterin gefunden. Diese hat am 04.06.2014 den Mietvertrag mit 420 € Kaltmiete plus Nebenkosten unterschrieben, Mietbeginn 01.07.14. Sie bezieht Leistungen vom Jobcenter/Arge. Diese hat ihr ebenfalls am 04.06.14 (lag vor dem Mietvertrag bereits vor) bestätigt, dass meine Wohnung akzeptiert wird in Höhe von 380 € Kaltmiete plus Nebenkosten. Die Differenz von 40 € monatlich muss sie selbst bezahlen. Die Bestätigung wurde sowohl von ihr als auch dem Sachbearbeiter des Jobcenters unterschrieben. Der Makler hat am Ende des Mietvertrags (nach den Unterschriften ebenfalls mit Computer) eine Zusatzvereinbarung notiert: "Die Miete wird vom Jobcenter direkt auf das Konto der Vermieterin überwiesen. Das Jobcenter bestätigt die Übernahme der Miete zzgl. Nebenkosten, Kaution und die Provisionszahlungen an den Makler. Der Mietvertrag ist mit Zugang der Bestätigung (Anmerkung: quasi der Abtretung) wirksam. Diese muss jedoch binnen 7 Tagen vorliegen, da der Vertrag sonst als nicht geschlossen betrachtet wird !". Damit wollte der Makler ausschließen, dass die Miete auf dem Konto der Mieterin landet und diese das Geld nie an mich weiterüberweist. Er wollte, dass das Jobcenter immer direkt an mich überweist. Sie hat innerhalb den 7 Tagen gemeint, es ziehe sich noch hin. Sie hat einen Termin am 25.06.14 bei dem Jobcenter und dann wird alles geklärt. Sie ist einverstanden mit der direkten Überweisung der Miete vom Jobcenter an mich. Am 26.06.14 schreibt sie dem Makler eine Mail: "Also hab mit dem Jobcenter gesprochen. Leider hab ich eine Absage bekommen, weil sie mit der Situation doch nicht einverstanden sind wegen der hohen Kaltmiete und dazu muss ich noch bedenken, was ich nicht wusste, die Kaution, die als Darlehen gewährt wird, in Raten zurück zu zahlen. Kann die Wohnung doch nicht nehmen muss was anderes weiter suchen". Der Makler hat während dem Zustandekommen des Mietvertrags ihr erklärt, dass sie die Kaution in Raten an das Jobcenter zurückzahlen muss. Insoweit war ihr das bei Vertragsabschluss bewusst. Dass sie die Differenz zu der gewährten Kaltmiete 380 € und meiner Miete 420 €, somit 40 € monatlich selbst tragen muss, war ihr ja seit der Bestätigung des Amtes (vor Mietvertrag) schon klar. Was ist jetzt Sache ? Kann sie einfach so zurücktreten ? Gilt nicht ganz normal die dreimonatige Kündigungsfrist ? Oder haben wir wegen der Zusatzvereinbarung ein Problem ? Wie krieg ich jetzt die Miete, wenn sie die einfach einbehält ? Der Sachbearbeiter vom Jobcenter war leider (noch) nicht zu erreichen. Was meint ihr ? Tschuldiung für den ausführlichen, langen Text ;)

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Kann jeder Hartz IV 4 beantragen?

Hallo Leute, ich komme einfach nicht drumherum und muss nun Hartz 4 beantragen.

Habe mich im Januar 2017 selbstständig gemacht, ( Kleinunternehmergewerbe / Vollerwerb keine Nebentätigkeit ), doch wie bei jeder Selbstständigkeit läuft es eher schlecht als recht!

Nun müsste ich Hartz 4 beantragen ( bzw. eine Aufstockung ), doch finde ich es irgendwie "peinlich" aufs Amt zu gehen. Fühle mich da sehr sehr "unwohl".

Ich bin mir sicher, dass seitens des Job-Centers mit allen Mitteln versucht wird, meine Selbstständigkeit zu beenden bzw. mir den Traum der Selbstständigkeit auszureden.

Allerdings bin ich mir sicher, dass meine Selbstständigkeit in Zukunft Sinn macht. Es braucht nun mal seine Zeit!

  • Kann eig. JEDER Hartz 4 beantragen bzw. steht die "Grundsicherung" jedem zu ?

*Ich bin weiblich / 27 Jahre

Sollte ich einfach ein Termin ausmachen und hingehen ? Ich finde es sowas echt sowas von peinlich :-/ :-(...Drücke mich jetzt schon seit Monaten, um endlich einen Termin auszumachen.

Danke für eure Hilfe...

Lisa

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