GdB beim Widerspruch doch zu wenig. Darf man den Schwerbehindertenausweis trotzdem "benutzen"?

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5 Antworten

Ich würde erstmal den GdB von 50% mit Vorbehalt annehmen. Dadurch treten schon Vergünstigungen ein, die es unter 50% nicht geben würde. Zusätzlich kann eine Klage angstrebt werden, wenn mehrere Gutachten einen höheten GdB mit Merkzeichen empfehlen. Die Merkzeichen (zB "G" für Gehbehinderung bietet kostenlose Fahrten mit öffendlichen Verkehsmitteln) bringen oft mehr Vergünstigungen als ein höherer GdB.

Wenn dir anstatt 70 GdB - mit Merkzeichen nur 50 GdB anerkannt worden,dann hast du deinen Ausweis ja so bekommen wie es das Versorgungsamt für richtig hält und diesen kannst du natürlich auch verwenden,dafür ist er ja da !

Kommst du dann mit deinem Widerspruch / Klage durch,dann wird er natürlich abgeändert.

Hast du denn jetzt einen Ausweis mit 50% oder bist du noch im Widerspruchsverfahren?

Laut Mitteilung des Versorgungsamts Dortmund kann der Ausweis benutzt werden.

Bitte ein Link auch einfügen. Danke. :)

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@bandi88

Das war eine telefonische Mitteilung von vor drei Minuten.

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Bei 20% gibt es m. W. nach keinen Ausweis.

Du hast die Frage bzw. die Geschichte leider nicht verstanden. Beim Bescheid ergab sich 20 GdB (pauschal). Nach dem Widerspruch schon 50, wofür man schon den Ausweis bekommt. Gegeben werden sollten jedoch 70 GdB + Merkzeichen G, RF und evtl. H. Aus diesem Grund soll eine Klage erhoben werden.

Es geht darum, ob man parallel zur Klage den Ausweis mit 50 besitzen und benutzen darf.

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@bandi88

Klar, den Ausweis darfst du auch trotz Widerspruchs bedenkenlos benutzen.

Dieser GdB wurde dir ja bestätigt.

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