GbR Gewinnausschüttung

2 Antworten

Bei einer GbR musst Du Deinen Gewinn in jedem Fall versteuern. Ob Du das Geld entnimmst oder auf einem Geschäftskonto belässt ist egal.

Richtig,dafür gibt es ja die Gesellschafterkonten.

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Das war aber nicht die Frage! Gewerbesteuer fällt eh raus da unter 25k, Umsatzsteuer fällt auch raus da Kleingewerbe, Einkommenssteuer bezieht sich nur auf meinen persönlichen Gewinn und wenn ich das ganze auf dem Geschäftskonto lasse dann habe ich das Geld noch gar nicht gewonnen. Die Firma kann ja ja genau so gut irgendwo investieren o.ä. und fürs Finanzamt ists auch egal denn wenn ich es mir auszahle ist es halt Gewinn und wird versteuer wenn man über den 8000€ im Jahr liegt, ob das jetzt oder nächstes Jahr ist kann dem Finanzamt ja egal sein wenn ich das Geld eh nicht habe.

Die Frage ist aber vor allem ob das was erwirtschaftet ist sich auf die Grenzen auswirkt zum Beispiel Krankenversicherung maximal 400€ im Monat etc.

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@TheEtix

Eine GbR ist keine Firma. Zu versteuern sind die Gewinne in dem Jahr in dem sie angefallen sind. Ob Du diese entnimmst oder nicht ist egal.

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Der Gewinn der GbR wird per Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung, oder Bilanz/GuV ermittelt.

Dieser Gewinne wird dann mittels einer "Erklärung zur einheitlichen udn gesonderten Feststellung der Einkünfte" auf die Gesellschafter verteilt. Den Betrag, der dem einzelnen Gesellschafter zuzurechnen ist, muss der dann versteuern.

Wieviel an die Gesellschafter ausgezahlt wird, ist für die Steuer irrelevant.

Wenn der Gewinn durch Bilanz/GuV ermittelt wurde, kommt einer Steuerermäßiung für den nicht entnommenen Gewinn gem. § 34 a EStG in Betracht.

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Kontoform für eine GbR (Investmentclub) /Haftung und Steuern

Hi Leute,

ich bitte um eure Hilfe. wir planen die Gründung eines Investmentclubs in der Form einer GbR. Der Club soll aus 4 Mitgliedern bestehen, von denen jeder gleichberechtigt ist.

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Nun sind leider noch einige Fragen zum Konto/Depot zu klären:

Gibt es Unterschiede in Sachen Haftung und Recht bei den folgenden Optionen?:

1) Die Eröffnung eines Depots + Verechnungskontos erfolgt auf den Namen aller 4 Gesellschafter. Jeder ist also Kontoninhaber:

  • Haftung: Im Falle des Verschuldens eines Kontoinhabers (Privates Verschulden) haftet dieser, wie im Gesellschaftsvertrag festgehalten, nur mit SEINEN Anteilen am Gesamtvermögen des Investmentclus richtig? Die Bank erhält ja ein Exemplar des Gesellschaftsvertrags und könnte dann nicht das Konto pfänden wenn es hart auf hart kommt oder? Verschuldet sich einer der Gesellschafter im Auftrag der GbR so kann der Gläubiger an jeden Gesellschafter herantreten und die Schuld einfordern richtig? (Ist das Haftungskapital hier wiederum nur auf die Anteile im Depot beschränkt?)

  • Steuern: Die Bank verschickt Steuerbescheinigungen an jeden der Gesellschafter. Jeweils die gleiche, da Sie ja nicht weiss, wie die Anteile im Depot sind. Wie verläuft die Zurechnung der Steuer auf die Gesellschafter bzw. was ist dem Finanzamt vorzulegen? Reicht es, wenn jeder Gesellschafter eine Bestätigung über seine Anteile bekommt unddiese dann unterschrieben vom GEschäftsführer (bzw. hier allen Gesellschaftern) beim Finanzamt einreicht, damit die abgeführte Abgeltungssteuer jweils zugeordnet werden kann?

2)Die Eröffnung eines Depots + Verrechnungskontos erfolgt auf den Namen eines Gesellschafters, die anderen Gesellschafter erhalten eine Vollmacht.

Wie ist hier die Rechtliche bzw. steuerliche Basis? Hier ist es doch leider so, dsas das Depotguthaben bei bei privatinsolvenz des Kontoinhabers komplett haftet oder`?? die anderen bevollmächtigten Gesellchafter haben kein Recht auf ihr geld oder? Gibt es evtl. eine Möglichkeit dies vertraglich mit der Bank einzuschränken und wiederum eine Bruchteilshaftung festzulegen? Es ist nämlich leider so, dass viele Banken keine Depotkonten mit mehr als 2 Kontoinhabern anbieten, weil der Verwaltungsaufwand wohl zu groß wäre.....

Sorry für die teilweise dummen Fragen aber dies ist Neuland und wir sind um jede Hilfe dankbar! Leider findet man im Internet nicht wirklcih nützliche Informationen hierüber.

Mit freundlichem Gruß,

busta

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Streit in der GbR, aus den Geschäftsräumen ausgesperrt

Guten Abend!

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Nun gab es schon nach 3 Monaten Geschäftsbetrieb Streit über Umsatz, Gewinn und Privatentnahmen, obwohl unsere Verbindlichkeiten noch gar nicht alle gedeckelt waren.

Jetzt finde ich nach einer Woche Krankheit unsere Geschäftsräume mit anderen Schlössern vor, möchte aber mein Eigentum aus der GbR entfernen. Es sind keine Einlagen, sondern privates Eigentum, was der GbR zur Nutzung zur Verfügung gestellt wurde. Eine gütliche Einigung wurde von mir angestrebt, ist aber gescheitert. Ich denke, dass ich richtig liege, dass das den Tatbestand der Nötigung und der Unterschlagung erfüllt, was mir aber bei der gewünschten Eigentumssicherung nicht viel weiterhilft.

Wäre es eine Straftat, wenn ich die getauschten Schlösser öffne oder öffnen lasse und dann mein Eigentum entnehme? Und was erwartet mich dann im schlimmsten Fall? Ich bin mit nur einem weiteren Gesellschafter im ungekündigten Mietvertrag eingetragen.Der dritte ist nicht mit aufgenommen, weil er in die GbR erst eintrat, als das Mietverhältnis schon 3 Monate lief.

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Die GbR hat noch keine Steuernummer. Es gibt Einnahmen ausserhalb der Bücher. Dafür möchte ich nicht mithaften. Ist es ratsam beim Finanzamt eine Selbstanzeige zu machen?

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Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Gewinnausschüttung in einer GbR

Mal angenommen eine GbR mit zwei Gesellschaftler hat einen Gewinn von 20.000 / Jahr. Die Gewinnauschüttung ist 50:50 aufgeteilt. Muß am Jahresende der gesamte Gewinn ausgezahlt werden (10.000 pro Gesellschafter) oder ist es möglich für jeden 8.000 auszuzahlen und 4.000 in der Betriebskasse zu lassen welche dann für Investitionen (Aktien, etc...) verwendet werden?

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Hallo, wir haben zu zweit (beides Freiberufler und Kleinunternehmer) für unsere Band eine GbR gegründet, die bisher auch gemäß §19 keine Umsatzsteuer berechnet und abführt.

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