Gaza-Konflikt gute Überblicksseite?

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2 Antworten

Ich kann dir die Sicht eines Durchschnittsisraelis ganz gut darstellen(genau wie ich geschrieben habe soll es verstanden werden. Das ist nicht meine Meinung und keine Hetze gegen i-wem):

Ein Jude wächst auch wenn ausserhalb Israels mit der Bürde der Geschichte des jüdischen Volkes auf. Die Sehnsucht nach der Rückkehr ins Land der Väter, die jetzt mit dem Staat Israel realisiert ist ist nunmal bei fast jedem Juden anerzogen. Nun ist der Traum wahr geworden und die Israelis sind unheimlich stolz auf ihr Land, auf jede kleinste Errungenschaft. Hauptsächlich sind sie auf 4 Sachen stolz: Wohlstand, technischer Fortschritt, militärische Stärke Israels, Zusammenhalt in der Nation. Das werden die wenigsten hier nachvollziehen können aber einige vllt. verstehen was es heisst. Die israelische Gesellschaft ähnelt sehr der sowjetischen aber es ist sozusagen eine verbesserte Version davon, kein Ideal aber dennoch. Der wirtschaftliche Wohlstand(der natürlich unnatürlich ist durch kräftige amerikanische Finanzspritzen), der fehlte in der SU zum Schluss. Wahrscheinlcih spielt eine grosse Rolle dass viel Auswanderer aus der Sowjetunion und deren Kinde rund Enkel heute Israelis sind. Der Zusammenhalt, die Einstellung zur Bildung und Gestaltung des gesellschaflichen Miteinanders ist so eine Art Mischung aus jüdischer Tradition und sowjetischen Werten(ja, nicht auf dumme Westpropaganda hören. Die Sowjetunion war kein "Evil Empire". Es gab auch gute Sachen da und eben die haben die Israelis übernommen). Die Israelis leben als eine grosse Gemeinschaft. Einem Nachbarn zu helfen oder gar einem Wildfremden auf der Strasse ist normal(Aber auch dem einen lautstarken Ratschlag zu geben auch wenn Derjenige den garnicht hören will :) ). Man streitet sich auch gerne aber nur bis zu dem Punkt wo es um das Volk oder das Land geht. Da rücken alle zusammen bis auf ein Paar Ausnahmen und diese Leute sind für die Israelis eben richtige Verräter("Scheisslinke", "Liberale". "Links" und "liberal" hat in Israel eine andere Bedeutung als in Europa. Dort sind es die "Araberfreunde", Leute die nicht bedingungslos hinter der Politik des Nichteinlenkens gegenüber den Arabern stehen). Auch ist die Israelische Gesellschaft sehr betont patriarchalisch. Alle Männer dienen beim Militär, die meisten haben Kampferfahrung im Laufe der israelischen Geschichte. Das hat eben auch eine positive Seite. Selbst der schmächtigste Israeli hat männliche Züge an sich, die viel europäische Männer vermissen lassen.(Die othodoxen Juden dienen nicht und fallen nicht in diese Kategorie. Sind dementsprechen in Israel unbeliebt! Weil siehe oben die 4 Sachen: technischen Fortschritt lehnen sie ab, verteidigen ihr Land nicht. sowas kommt nicht gut an. Sie werden vom Rest der Gesellschaft geduldet als Alibilegitimation. Weil ohne jüdische Religion der Anspruch auf das Land um den Tempelberg verfällt.). Frauen dienen auch. Aber generell geht's darum, dass die klaren Geschlechterrollen Norm sind. Mann schiesst und arbeitet(Auch Männer im fortgeschrittenen Alter werden regelmässig einberufen(viel gehen freiwillig obwohl sie nicht müssen) und schieben z.B.Grenzdienst), Frau zieht Kinder gross(D,h. nicht, dass die Frau nicht arbeiten geht!). Israel ist auch recht homophob. Tel-Aviv ist da so eine kleine "Oase" für Künstler, Liberale (s.o.) und Homosexuelle. Da duldet man sie sozusagen wieder.

Nun das war fast nur die Sonnenseite. Nun die andere seite. Nun stelle Dir vor dem Hintergrund vor der Israeli lebt in diesem seinem gelobten Land und ist stolz drauf. Das gefällt aber den Arabern nicht. Die haben auch eine klare Wortwahl. Für sie ist ein guter Jude, ein toter Jude.

Also sind Araber ganz klar verhasste Feinde. Siehe wieder die 4 Sachen oben. Araber sind technisch und wirtschaftlich unterlegen. Das schreibt der Israeli natürlich seiner überlegenen Intelligenz und Gesellschaftsstruktur zu. Es stört ihn auch nicht, dass er dabei die deutschen Nazis der 30er Jahre fast haargenau kopiert und die Welt in "Herrenrassen" und "minderwertige Rassen" teilt. Mit dem Spruch "Araber sind alle dumme unziviliserte Tiere, mit denen man ncht verhandeln sollte" machst Du Dir in Israel ganz viele Freunde. Militär ist das was für den Israeli das A und O des Staates Israel ist, gerade in der Araberfrage. Sie glauben nur an die Lösung durch militärische Stärke. Die Militäraktionen gegen Araber werden von der Mehrheit mit Kriegsbegeisterung wahrgenommen. Und, ganz wichtig, jeder Jude wird mit einer Militäraktion gerächt(so wie geradeaalles wegen 3 verschleppten israelischen Jungs hochgeschukelt wurde). Übrigens haben die Israelis so eine Angst, teilwesie völlig überzogen, vor solchen Aktionen, dass sie sich im Ausland fürchten von der Gruppe zu entfernen und gerne einen inoffiziellen Mossad-Mitarbeiter in der Reisegruppe haben. Viele fliegen auch nur mit "El Al". Alles aus Angst vor antisemitisch motivierten Anschlägen/Entführungen usw. Teilweise kann man es Leuten, die in einem Land leben wo

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Kommentar von metpa
03.09.2014, 23:14

Terroranschläge durch Araber an der Tageordnung waren nicht verdenken. Das schürt natürlich zusätzlich den Hass.

Also generell, keine Dialogbereitschaft. Araber sind für den Israeli Feinde, die man bekämpfen muss. Reden sinnlos. Und wenn die "wieder" Israelis verschleppen, dann Bombardiert man sie in die Steinzeit zurück in Gaza. Feuern die Raketen ab, bewundert man die glorreiche Raktenabwehr der israelischen Armee. Zeigt man weinende Araber in den Trümmern ist alles gestellt(teilweise ist es auch gestellt. Araber führen auch den Informationskrieg. Aber wenn man eine Stadt aus der Luft bombardiert steren zwangläufig Unschuldige).

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Ich empfehle folgende Seite und weiter steht im ersten Satz "Israelisch-Palästinensischer Konflikt", so gelangst du zu einer weiteren Seite.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Nahostkonflikt

Zusätzlich gibt es unter google bei Eingabe der Wortkombi "Gaza Konflikt" einige Seiten mit spezifischen Infos.

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