Gasverbrauch für ein Einfamilienhaus

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2 Antworten

Das ist zwar eine gute und berechtigte Frage, aber der Verbrauch lässt sich nicht so einfach Phi mal Schnauze vorher sagen.

Fahr zum derzeitigen Nutzer des Hauses, lass dir die Gasrechnungen der letzten 2 Jahre geben, oder einsehen und mache dir Notizen, in welchem Rahmen sich das bewegte. Hinterfrage wie die bisherigen Mieter mit den Verbräuchen umgingen ein bissel geschickt. Wer nicht aufs geld gucken musste, brauchte sich weniger Gedanken machen wo sinnvoll eingespart werden könnte. USW Etc.

Bei Heizungsanlagen gab es viel Pfusch in diesem Handwerk. Selbst die neuesten Energieeinsparverordnungen des Gesetzgebers gelten nur für Neubauten.

Ich betreibe eine Ölheizung und kam da erst auf gewisse Ideen, als diese Mitte Dezember 2008 zu spinnen anfing. Mal machte die nur 18 Grad warm, mal 24. Musste also nachschauen was da falsch läuft und reparieren. Hab Heizung komplett abgeschaltet als es 23 Grad im Haus war. Brauchte zur Fehlersuche und -behebung rund 24 Stunden. Also war die Heizung 24 Stunden ausser Betrieb.

Bevor ich einschaltete ein Blick auf den Thermometer der Raumtemperatur und da war 22 Grad zu lesen. Nanu, wieso läuft der Brenner zigmal am Tag, wenn da nur ein Grad Temperaturunterschied aufzuwären ist, war die logische Frage.

Tja, einem Heizungsbauer und -hersteller ist doch egal, wie die Betriebskosten seiner Heizung ausfallen. Beide wollen nur garantieren, dass es warm genug werden kann. Ob das gut oder schlecht eingestellt ist usw, interessiert die nicht.

Ich habe diese Heizungssteuerung durch einen Eigenbau ersetzt und verbrauche anstatt über 2000 Liter nur noch rund 1500 und es ist rund um die Uhr 20 Grad, maximal 21.

Was bei alten und bisherigen Heizungsanlagen nie gemacht wurde, ist der sogenannte hydraulische Abgleich. Ferner sind in der Regel Thermostatventile eingebaut, die ein Heizungsfachmann in seiner Anlage nicht verwenden würde.

Solcherlei Zeugs wirkt mithin auf die Heizkosten! Was aber hier nicht hinterfragt wurde, sind die regelmäßig anfallenden Nebenkosten, wie Reinigung, Wartung und Störungen der Anlage.

Also lass dir alle Rechnungsunterlagen zur einsicht geben, die mit der Heizung zusammen hängen. Frage und notiere dir den Hersteller und den Typ/Modell der Heizung und ob es eine Brennwertanlage ist. Recherchier im Internet, welche Störungen für dieses Model typisch sind.

Andererseits müsste geklärt werden, falls ihr Mieter seid, wer welcherlei Kosten zu übernehmen hätte. Nur bei entsprechend guter Vorrecherche kann eine halbwegs vernünftige und passende Verbrauchsbestimmung gemacht werden.

Übrigens, ich vergleiche meine Heizungsrenovierung per GTZ. GTZ steht für Gradtagszahl und das kann per Suchmaschinen informativ erfasst werden. Für die Region in der man wohnt gibt es Listen der GTZ, somit Vergleichsmöglichkeiten wie gut die Anlage usw ist.

Betreffend Fragen zu Isolierungen, Dämmwerten usw empfehle ich nochmal gesondert nach zu fragen. Diesbezüglich wird viel Unsinn beschrieben, behauptet.

100 bis 200 Euro im Monat.

150 Bei guter Dämmung.

Und nochmal 50 weniger, wenn das Wasser zum Duschen und für die WaMa, elektrisch erhitzt wird – aber dann steht es auf der Stromrechnung ...

Mehr, wenn Ihr mit Gas kocht.

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