Gassiproblem, wer hat eine Idee?

10 Antworten

Hallo Frau Fanta,

ich halte das, Deinen Schilderungen nach, fast schon für ein Luxusproblem.

Ok, ich schildere Dir mal, wie ich mit meinen Hunden verstärkt an der Impulskontrolle im Hinblick auf Bewegungsreize trainiere:

Hasenzugmaschine (Fuchsschwanz oä. an langer Schnur, per Fernbedienung ausgelöst, zieht die Schnur ein und den Schwanz hinter sich her - kannst Du Dir selber bauen und bauen lassen)

Die HaZuMa wird irgendwo auf der Spaziergangsstrecke aufgebaut und da Du ja den Auslöser betätigst, weißt Du genau, wann's los geht und kannst so den Hund gezielt bei Reizauslösung unterbrechen.

Hund im geöffneten Kofferraum abliegen lassen und einen Reiz unter dem Auto schnell hervorkommen lassen (entweder die Katze vom Nachbarn, Puschel am langen Band, Reizangel oder HaZuMa). Anfangs stehst Du noch neben dem Kofferraum, um ein Herausspringen und Nachlaufen sofort zu unterbinden, je stabiler der Hund wird, um so weiter steht Du vom Auto entfernt und bist irgendwann gar nicht mehr zu sehen.

Grundsätzlich arbeite ich auch viel mit externer Belohnung und dem Ziel, dass die Hunde erst bei allem fragen: darf ich?

Das kann z.B. beim Spazierengehen der fliegende Ball, das Spieli sein, dem Hund eben nicht unkontrolliert hinterherflitzen darf, sondern erst, wenn dieser/dieses liegt, fragt: darf ich den Ball? Und wenn Hund ihn dann haben darf ist auch das eine externe Belohnung. 

Fragt er: darf ich zu dem Reh, sagst Du 'nö, aber schön, dass Du gefragt hast.'

Grundsätzlich ist es meinen Hunden nicht erlaubt, hinter irgendwelchen sich bewegenden Dingen her zu sein - hinter keinem Vögelchen, Stöckchen, Bällchen, Katze, Enten oder sonstewas. Grundsätzlich nie, keine Ausnahme.

Deine Idee mit der Joggingleine find ich im Übrigen super, allein aus dem Grund, dass Hundehalter mit dieser Leine sehr viel konzentrierter und aufmerksamer bei ihrem Hund sind als an normaler Leine.

So und bei allem Training bitte eines nicht vergessen: Hund ist Hund - wenn ihm ein Hase über die Füße läuft, dann feuern alle Hormone 'will ich haben' und er wird mit Jagdtrieb reagieren. Wollen wir doch mal realistisch bleiben.

Wenn Du Lust hast, kann ich Dir auch nur die Seminar-Teilnahme bei Uwe Friedrich empfehlen 'Hilfe, mein Hund jagt'. Ist super.

Ich würde den Hund als erste Maßnahme an einem Bauchgurt befestigen. Damit hast du dasProblem zwar nicht gelöst aber der Hund hat keinen Erfolg mehr durch das Hetzen (auch wenn es nur kurz ist). Denn Hetzen ist ja leider selbstbelohnend.

Dann würde ich mit einer Reizangel trainieren (am Besten mit einem Echtfelldummy) denn die ist doch etwas anderes als ein (normaler) Dummy. Bis der Hund die Steadyness auch bei der Reizangel zeigt würde ich auf ein übersichtliches Gassigebiet ausweichen wo zumindest die Chance besteht,dass du das Wild vor dem Hund siehst. Ich würde also eine Zeitlang erst mal nicht mehr im Wald Gassi gehen.

Guten Morgen. Ich kenn das Problem nur zu gut. Geh da, wo kein Wild ist und vor allem vorausschauend. Bei uns sind es die Katzen. Lucy tickt komplett aus, wenn sie eine sieht. 

Ich kann Dir nur einen guten Rat geben. Wende Dich an uwe4830. Er ist Hundetrainer und hat mir schon oft geholfen.

Ein 45kg Hund hat natürlich Kraft ohne Ende. Meine Dobermannhündin hat nur 24kg. Aber wenn die richtig Gas gibt, kann ich sie auch nicht mehr halten.

Alles Gute Susanne 

 

Wie gehen die Besitzer des Hundes mit dem Problem um?.....

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"Bei Fuß" - zu neugieriger Hund?

Hallo an alle,

die Frage ist jetzt vielleicht ein bisschen komisch formuliert, ich möchte das gerne erklären. Ich habe einen kleinen Havaneser-Mix, anderthalb Jahre, und aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken :) Sogar beim Zeitungen austragen begleitet er mich (dadurch hat er auch schon einiges beim Thema Leinenführigkeit dazu gelernt!), und er hat auch schon ziemlich viele Tricks drauf, weil er sehr intelligent, neugierig und verspielt ist. Milo kann Sitz, Platz, Pfötchen, Männchen, Hopp, Diener, Dreh Dich, (manchmal auch Rolle), Such, Apport (manchmal), Bleib und Hier. Neue Tricks lernt er wirklich sehr, sehr schnell, aber ihm mangelt es einfach an Grundgehorsam, vor allem wenn andere Hunde in der Nähe sind. Ich bin wirklich stolz auf ihn und würde gerne mit ihm die BHP abgelegen, aber dafür muss er eben mit lockerer Leine Bei Fuß gehen, wenn nicht sogar ganz ohne Leine.

Bei so einem kleinen Hund ist es praktisch leider nicht umsetzbar, ihm das Leckerlie vor die Nase zu halten und dann weiterzugehen sodass er Bei Fuß geht, weil ich dann eigentlich fast auf dem Boden krieche. Außerdem fasst er das fast immer als Spielaufforderung auf und jagt das Leckerlie ... Wenn er gute Laune hat, klappt das mal ein paar Schritte, und natürlich lobe ich ihn dann sofort, aber ihm ist das dann meistens zu doof, und dann macht er's nicht. Und wenn andere, spannende Hunde in der Nähe sind, läuft mein superneugieriger Hund natürlich sofort auf sie zu und vergisst seine Erziehung, wenn er dann aber einmal schnuppern durfte, hört er wieder.

Meine Frage: Wie kann ich meinem Hund Bei Fuß beibringen? Geht das jetzt schon oder sollte ich besser warten, bis er so ein bisschen aus dem Jugendalter raus und etwas ruhiger geworden ist?

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