Gas und Strom wird jetzt teuer. Was kann man als Verbraucher tun.?

17 Antworten

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Hallo,

effizienter mit der Energie umgehen und ggf. auch schlicht sparen.

Am meisten wird Energie verbraucht bei allem was warm oder kalt macht. Hier ist also auch der größte Hebel:

Heizen: Elektrische Thermostate an die Heizkörper, diese so Programmieren, dass diese nur Heizen wenn man auch zuhause ist und außerhalb der Zeit nur eine Mindesttemperatur halten. Raumtemperatur um 1° Senken spart 6% Heizenergie. Im Winter also mal über Warme Klamotten nachdenken. Dickere Vorhänge und die Schalousie wenn es draußen kalt ist herunter lassen.

Warmwasser: Duschen statt baden, Kürzer duschen, ab und zu mal kalt Duschen. Bei Warmwassererzeugung mit Durchlauferhitzer, den Durchlauferhitzer so einstellen, dass wenn am Wasserhahn ganz heiß aufgedreht ist die Ideale Wassertemperatur herauskommen, dann muss das heiße Wasser nicht mit kaltem heruntergekühlt werden. Während des Einseifens das Wasser abdrehen. Spülen: Spülmaschine statt mit der Hand spülen. Ggf. ein neueres Gerät kaufen.

Essen: Warme Mahlzeiten durch kalte Mahlzeiten ersetzen (wenn man jede 10. warme Mahlzeit durch eine Brotzeit ersetzt, dann spart das 10 % Energie). Wasser im Wasserkocher kochen und nicht auf dem Herd. Deckel auf die Töpfe Vorheizen des Backofens unterlassen. Schnellkochtopf verwenden etc.

Wäsche: Waschmaschinen im Eco-Programm laufen lassen, möglichst voll beladen. Einmal monatlich jedoch eine echte 60° Wäsche mit Vollwaschmittel machen, damit die Keime abgetötet werden. Waschmaschine möglichst voll beladen. Wäsche bei möglichst hoher Drehzahl Schleudern, das spart Energie, wenn die Wäsche in den Trockner kommt. Wäsche auf die Wäscheleine statt in den Trockner, spart noch mehr Energie. Möglichst Wäsche nutzen die nicht gebügelt werden muss. T-Shirts etc. auf einem Kleiderbügel zum trocknen aufhängen. Bügelfreie Hemden nutzen. Wa

Kühlschrank: Nur öffnen, wenn es sein muss. Häufiges öffnen vermeiden.

Generell bei Haushaltsgeräten: Bei Neuanschaffungen auf hohe Energieeffizienzklasse achten. Kühlschränke die Älter als 10 Jahre sind haben eine Sehr hohe Chance durch einen Austausch erheblich Energie einzusparen im vergleich zum alten Gerät.

Mobilität: Lieber Körperfett als andere fossile Brennstoffe zur Fortbewegung nutzen. Kurze Strecken zu Fuß, etwas längere mit dem Rad. Noch längere dann mit möglichst gut ausgelasteten Fahrzeugen machen. Fahrgemeinschaften bilden, ÖPNV nutzen, Einkäufe im nächstgelegenen Supermarkt statt in der übernächsten Stadt usw.

Alle weiteren Tipps sind weniger effizient, summieren sich aber auch:

  • Leuchtmittel durch LED-Leuchtmittel ersetzen
  • Steckdosenleiste mit Schalter nutzen, und wenn man nicht zuhause ist ausschalten.
  • Wenn man es im Winter warm im Bett möchte eher eine elektrische Heizdecke unters Laken als den ganzen Raum zu heizen.
  • Sich informieren, wann viel regenerative Energie verfügbar ist und diese Zeiten dann für Energieintensive Hausarbeiten nutzen
  • Manuelle statt elektrische Zahnbürste
  • Prüfen ob elektrische Haushaltsgeräte auch durch manuelle Haushaltsgeräte erstetzt werden können.

Schöne Grüße und viel Spaß beim Umsetzen

Kontrolliere deinen Verbrauch. Statt Elektrogeräte wie Fernseher, u.s.w. auf Standbymodus stehen zu lassen, besorge dir eine Steckdosenleiste mit Ausschalter. Wo du kein Licht brauchst, schalte das aus. Hast du alte Haushaltsgeräte, kann es sich lohnen neue anzuschaffen, die weniger Energie verbrauchen.

Die Gasheizung jetzt im Sommer auf Sommerbetrieb umstellen, im Winter die Wohnung zwar ausreichend heizen, um Schimmel zu vermeiden, aber statt die Heizung hoch zu drehen, lieber einen Pullover oder Strickjacke überziehen.

Beim kochen Deckel auf den Topf und die Resthitze von Herd und Backofen nutzen, beide vorher ausdrehen.

Man kann sich überlegen, wozu man unbedingt Strom und Gas braucht und mehr mit der Hand machen, d.h. elektrische Küchengeräte nicht mehr benutzen.

Je nach Wohnbedingung und Ernährung kann man auf Kühlschrank und Gefriertruhe verzichten.

Bei diesem warmen Wetter braucht man auch kein heißes Wasser aus der Leitung und kann die Warmwasserbereitung abschalten.

Man kann die Zeiten, wo man überhaupt gar keine Energie verbraucht, kontinuierlich ausweiten.

Auf den Winter kann man sich vorbereiten, indem man sich Gedanken macht, wie man am besten verhindert, dass die Körperwärme den Körper verläßt. Wenn der Körper warm ist, braucht man keine hohe Raumtemperatur.

....... Das ist das, was mir auf die Schnelle einfällt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Weniger am Handy hängen und Akku sparen :D

Beim Kochen immer Deckel auf den Topf geben. Wasser mit dem Wasserkocher aufkochen.

Wenn du etwas im Backrohr zubereitest, kannst du schon 5-10 Minuten vor Ende das Rohr ausschalten, die Nachhitze reicht. Vorheizen ist bei vielen Lebensmitteln Lebensmitteln nicht notwendig.

Elektronische Geräte ausstecken, sobald sie fertig geladen sind.

Täglich das Smartphone laden kostet im Jahr keine 5 Euro.

https://www.verivox.de/strom/nachrichten/smartphone-taeglich-aufladen-so-viel-kostet-es-wirklich-121625/

https://m.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/ganz-leicht-ausrechnen-was-kostet-es-das-handy-aufzuladen-69731276.bildMobile.html###wt_ref=https:/www.bing.com/

Mit den anderen Stromfressern hast du aber recht.

Nicht zu vergessen, auch aktuelle TVs verbrauchen mit HDR mal eben bis zu 200 Watt, je nach Spitzenhelligkeit und Bildschirmgröße.

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Sich entsprechend verhalten mit seinem Verbrauch. 😁
Energieverschwendung herunterfahren (eher duschen als baden, Standby-Funktionen einschränken, weniger warm heizen, energieeffiziente Geräte und Leuchtmittel ...).

Dazu als Ergänzung: man muss seine eigenen Lebensgewohnheiten auf den Prüfstand stellen, denn vielen ist ihre Verschwendung einfach nicht bewusst. So ala "Ich brauche meinen Spaß bei 250 km/h!!". Auch definieren sich einige über ihren Konsum, auch den von Energie. Die war ja bislang billig und "das kann ich mir jetzt leisten!".

Das ist aus meiner Sicht das viel größeren Problem, überhaupt bewusst seine Verschwendung zu erkennen.

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