Gas- oder Schreckschusswaffe mitführen und zur verteidigung rausholen?

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8 Antworten

Ja, natürlich und wenn denn die Ordnungshüter "tödlich getroffen" zurückballern, kommst du wenigstens noch in die Blödzeitung oder wie das Ding sich nennt.

Kalash 28.06.2013, 19:42

Irrtum, wenn Polzei vor Ort gewesen wäre, hätte sie den tätlichen Angriff gegen den Fragesteller und sein Auto augenblicklich unterbinden müssen - da offensichtlich keine Polizei vor Ort war, war griff §32 und 34 STGB und ein Schuß mit Abwehrmunition ( Gas oder Pfeffer ) wäre rechtlich einwandfrei rechtens gewesen!!

Noch haben wir Gesetze, die den Bürger schützen und nicht nur den Kriminellen in Schutz nehmen ( in dem Fall Nötigung, tätlicher Angriff in Verbindung mit versuchter schwerer Sachbschädigung )!!

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Mit einer Schusswaffe drohen ist immer eine blöde Idee wenn keine Gefahr für Leib und Leben besteht. Zwar könnte hier durchaus eine Notwehrsituation vorliegen nur ob in diesem Fall das drohen mit der Schusswaffe erforderlich war ist entscheidet im zweifel ein Richter. Man muss beachten das für den bedrohten nicht ersichtlich ist das es sich nicht um eine scharfe Waffe handelt.

nein! mach in so einer situation lieber ein foto (wenn möglich) und zeig ihn an wenn wirklich das auto beschädigt worden wäre.

Unaufgefordert eine ungewollte Dienstleistung zu erbringen und dann massiv und agressiv eine Bezahlung zu fordern, erfüllt den Straftatbestand der Nötigung und im geschilderten Fall auch versuchte vorsätzliche Sachbeschädigung, tätlicher Angriff mit einem Tatwerkzeug - in dem Fall wäre sogar ein Schuß mit einer Gas-oder Pfefferpatrone rechtens gewesen, da der Notwehr-, bzw. Notstandsparagraph eindeutig gegriffen hätte!

Siehe auch hier: http://dejure.org/gesetze/StGB/32.html

Anton96 29.06.2013, 13:13

Das entscheidet letztendlich ein Richter oder die Staatsanwaltschaft.

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In dem Augenblick wo dein Auto wirklich beschädigt wird, ja.

Ansonsten überzogen.

du hattest Angst um dein Auto ? Aber deshalb solltest du nicht gleich eine Waffe ziehen ? Du solltest dein Handy nehmen und die Polizei rufen ;-)

Benni1g 27.06.2013, 08:56

Ich frage mich nur ob es rechtens wäre .. ich würde es nicht machen.

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schildi 27.06.2013, 09:07
@Benni1g

dann mache es auch nicht , habe noch nicht mal den Gedanken

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Benni1g 27.06.2013, 09:09
@schildi

Ich hatte nie den Gedanken .. ich wollte nur wissen ob es rechtens wäre =)

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Also mit Waffenschein darfst Du diese "Kurzwaffen" führen ja. Du darfst sie allerdings nur einsetzen, wenn es einen Rechtfertigungsgrund wie etwa Notwehr oder Nothilfe gibt. Ansonsten brauchst Du eine Schießerlaubnis. Ob von dem Mann jetzt eine wirklich große Gefahr ausgegangen ist, wäre zu klären.

Benni1g 27.06.2013, 08:55

Ich würde nie schießen .. mein Kollege meinte nur, dass es rechtens wäre diese zur Verteidigung kenntlich zu machen?!

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gadacz 27.06.2013, 09:22
@Benni1g

Immer toll, wenn man als Kollegen einen studierten Juristen bei sich hat.

Ist aber ein ziemlich schlechter Advokat, der solche blödsinnigen Auskünfte gibt. Bei einem Rechtsverfahren in der Angelegenheit, wird ihn die Anwaltskammer eine Zeit lang auf Eis legen

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Innerlicht 27.06.2013, 09:49
@Benni1g

Tja, DU weißt, dass Du nicht schießen würdest, aber der gute Mann an Deinem Fenster weiß das sicherlich nicht.

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Innerlicht 27.06.2013, 09:55
@Benni1g

Übrigens hättest Du Dich in dem Fall erst "verteidigen" dürfen, wenn er mit dem gefährlichen, tödlichen Abzieher in euer Auto gekrochen wäre und auf eingehackt hätte. DANN könnte (!) man von Notwehr sprechen...wobei es fraglich ist, ob man sich gegen einen Abzieher nicht auch anders verteidigen kann, vor allem, wenn man in der Überzahl ist :D

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Anton96 27.06.2013, 20:24
@Innerlicht

Hier lag durchaus eine Notwehrsituation vor da hier versucht wurde das Eigentum zu beschädigen. Es geht in meinen Augen nur darum ob das drohen mit der Waffe erforderlich war.

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Innerlicht 28.06.2013, 07:33
@Anton96

Also eine Waffe ist für mich nur zur Verteidigung des eigenen Lebens gerechtfertigt, ob scharfe Munition oder nicht. Und das wäre nur der Fall gewesen, wenn er auf sie eingehackt hätte. Um diese Notwehrsituation ging es mir - das eigene Leben zu verteigiden.

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Anton96 29.06.2013, 13:11
@Innerlicht

Das mag ja sein aber deine Meinung ist leider nicht maßgebend genau so wenig wie meine, Wichtig ist was der Gesetzgeber meint und nach dem kann der Schusswaffengebrauch auch wenn es nicht um Leib und Leben geht gerechtfertigt sein. Man sollte auch noch sehen das es hier erst einmal nur um die Bedrohung mit eines Schusswaffe geht.

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Nein, selbstverständlich wäre es nicht rechtens gewesen!!

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