Gartenhaus Feuchtigkeit/Schimmel vorbeugen?

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Normalerweise sollte das Dach genügend Überstand haben, dass man die Wände nicht so komplett versiegeln muss. Bestenfalls die "Wetterseite" mit etwas besseren Anstrich.

Aber du hast ja die Hütte tatsächlich total versiegelt. Es muss ja ein fürchterliches Klima im Innern sein. Da wird auch Entfeuchtergranulat nicht viel helfen.

Ein Uboot wird wohl nicht viel dichter sein.

Du solltest unbedingt eine oder besser zwei Lüftungsklappen anbringen zum permanenten Luftaustausch. Ich an deiner Stelle, hätte mich vor dem Bau erkundigt. Von deiner Technik hätte dir wohl jeder abgeraten.

Du musst ja auch beachten, dass ein Ofen, der 10std heizt, unbedingt Sauerstoff braucht. Du musst beim Heizen also immer die Tür auflassen sonst bringst du dich um.


Ich hab was vergessen zu sagen, ich habe in der Tür eine Lüftung 75cm x 15 mit einer Klappe für auf und zu. Diese mache ich auf wenn ich Heize damit der Ofen auch genug Sauerstoff zihen kann. Zusätzlich geht alle 20 min die Tür auf weil irgendjemand pinkeln muss (Bierchen;-)). Und dann habe ich noch einen Abzug Ventilator in der Decke. Also werend wir da drinne sitzen haben wir genug Sauerstoff. Wenn ich sie dann wieder für 2-3 Wochen nicht benutze, mache ich die Lüftung zu den Ventilator zu. Ich habe 2 Solche Feuchtigkeit entzug Granulat Körbe stehen. Einer davon soll bei ca. 15qm die Luftfeuchtigkeit senken, ich habe 9qm. Tatsächlich habe ich ca. 55% Luftfeuchtigkeit innen Aussen bis zu 90%. Wenn ich (habe ich letzte Woche ausprobiert) die Tür Lüftung auf lasse dann steigt sie Feuchtigkeit auf ca. 70%. Daher meine Verunsicherung... Soweit ich weiß kann ich die Gipskarton Platten doch auch nicht dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit aussetzen? Deswegen mein Denken, so dicht wie möglich mit gelegentlichen lüften (1mal in der Woche oder so) + Feuchtigkeit Granulat, als dauerhaft die Platten der feuchten Luft auszusetzen.

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@Rangewood

meine Bedenken sind halt, dass es außen nie kontinuirlich hohe Luftfeuchte herscht. In deiner hermetisch von der Aussenluft abgeriegelten Hütte, wird sich aber trotz Granulat immer eine erhöhte Luftfeuchte bilden, zumindest bei grossen Temperaturunterschieden von innen zu außen. Schimmel bildet sich nicht sofort, wenn es mal 2 Tage 85% Luftfeuchte ist. Es kann sich aber bilden, wenn es konstant über 65% ist. Gerade in kalten Wintermonaten ist die Luftfeuchte aussen oft unter 30%, also ideal um ein feuchtes Gartenhäuschen durch geöffnete Fenster trocken zu halten.

Wenn du es tatsächlich schaffst, nur mit Granulat eine Luftfeuchte von unter 60% zu haben, dann wäre alles ok. Aber Granulat kostet ja auch Geld.

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@janfred1401

Ok, also könnte ich es doch so regeln, dass ich die Luftfeuchtigkeit draußen in Auge behalte, und wenn die Luftfeuchtigkeit draußen unter 65% ist Hütte lüften durchgängig. Und wenn es über 65% für längere Zeit draußen ist Hütte zu + Granulat? Also alles unter 65% halten innen und ich bin vor Schimmel sicher?

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@Rangewood

Ja, aber ich würde mal sagen, wenn dann unter 60% lüften. So um die 65% fängt der kritische Bereich an. Für Schimmelbildung gibt es noch andere Kriterien. Zum Beispiel der Taupunktbereich. Bei diffusionsoffenen Bauteilen ist das eher kein Thema, aber bei einem Bauteil, das durch einen Sperranstrich vom Luftaustausch abgeriegelt ist, kann an der Oberfläche eine Taupunktunterschreitung entstehen und Schimmelbildung wäre die Folge. Das spielt sich aber, wie gesagt, in Luftfeuchtebereichen eher über 65% ab.

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@janfred1401

Ok, danke, dann werde ich jetzt bei Luftfeuchte unter 60% dauerhaft lüften. Und alles darüber alles dicht machen + Granulat.

MfG

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Verbundschaum oder Basotect gegen Nachbarlärm?

Hi, ich habe für diese beiden Materialien gerade ein gutes Angebot von privat. Andere Möglichkeiten, wie eine neue Wand einzuziehen, fehlen finanziell bed., und ich will mich an der Mietwohnung auch lieber nicht mal eben als Trockenbauer versuchen...

Ich habe mir einiges an Infos angelesen, und die Zwischenwände, die irgendwann nachträglich eingebaut wurden, als Problem erkannt, Aussenwände und Decke sind Ok.

Was ich höre: den Nachbarn über und neben mir gehen, und nicht genau w a s, sondern d a s s etwas gemacht wird. Werkeln in der Küche über mir mit Geschirr, und wenn auch nur ein Glas abgestellt wird, ergibt bei mir schon ein lautes, tiefes, störendes Geräusch. Auf eine Dämmung des Laminatbodens wurde nämlich auch verzichtet.

Es handelt sich folglich um Körperschall, denn normale Gespräche oder Musik höre ich nicht.

Jetzt meine Fragen: Körperschall hört man als niedrige Frequenzen, man könnte sagen als Bässe, richtig? Kann man die von mir genanntenen Geräusche als "Bässe" bezeichnen? Ist für mich sehr schwer einzuschätzen, nicht auf Musik bezogen...

Zu Basotect habe ich nur Infos von Musikern, die Proberäume nach aussen dämmen. Ich bekomme ihn in 10 cm Stärke und günstiger als Verbundschaum. Er "absorbiert" aber, einigen Klangwissenschaftlern zufolge, nur tiefe Mitten, keine Tiefen (Bässe).

Ich will die Nachbarn nicht zu entsprechenden Massnahmen nötigen, da ich nicht zu stören scheine.

Schützt Basotect auch vor Lärm von aussen?

Verbundschaum soll angeblich für meinen Zweck besser sein, ich verstehe nur nicht warum, wenn einigen anderen zufolge # doch Platten aus Basotect sogar Verstärker und Schlagzeug zum Schweigen bringen sollen.

Hat jemand Erfahrung mit einer der beiden Materialien in der Lärmdämmung nach innen? Danke schonmal...

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Versteckte Mängel bei Hauskauf?

Hallo zusammen,

wir beschäftigen uns aktuell mit einer Reihe von Fragen nach dem Erwerb eines älteren Hauses. Es ist nicht das erste Objekt was wir kaufen, jedoch wurden wir (subjektiv betrachtet) zum ersten Mal über den Tisch gezogen. Ich selber habe einen handwerklichen Hintergrund. Nun zur Frage:

Wir haben nach der Schlüsselübergabe bemerkt, dass der Boden welcher mit neuem Laminat versehen war in den Ecken eines Raumes merkwürdig federt. Kurzer Hand haben wir die Fußleiste entfernt. Es kam sofort ein beißender, fauliger Geruch aus der Fuge. Beim anheben des ersten Brett vom Laminatboden sahen wir was los war. Der gesamte Boden war von einem Pilz bewachsen (Weißer Porenschwamm). Nach genauerer Betrachtung sahen wir, dass der Fehlboden bis auf das Erdreich mir diesem Schwamm bewachsen war (ca. 40cm). Die gesamte Konstruktion incl. Traghölzer und OSB Platten war Faul und instabil. Es hat sehr stark gerochen. Einen Raum weiter war ebenfalls Laminat auf Dielen über einer Sandschüttung verlegt. Unter diesem Raum befindet sich ein Kellergewölbe. Auch hier waren Hölzer und Latten von dem Pilz befallen. Der Verkäufer meinte: "So ist das bei einem alten Haus...". Von den Nachbarn hatten wir jedoch erfahren, dass der Verkäufer den Boden erst vor einem Jahr erneuert hatte, da die Mieter der Wohnung mit ihrem Sofa eingesackt sind. Während der Besichtigung wurde uns nichts davon erzählt. Liegt hier ein Verdeckter Mangel vor? Wenn ja, wie sollte weiter Vorgegangen werden?

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