Gartengestaltung - Vorschriften?

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4 Antworten

Wir haben nicht gefragt, weil ich davon ausging, dass deren Grundstück mit dem Zaun endet und dass die Hecke zu dem anderen Grundstück dazu gehört. Wie ist eure Meinung?

Ihr müsst bei Veränderungen des Gartens den Vermieter fragen. denn im Mietvertrag steht nur, dass Ihr den zu pflegen habt.

Genau wie bei der Wohnung sind bauliche Veränderungen vorher zu erfragen oder auch rückgängig zu machen.

Darf der Vermieter mir das vorschreiben bzw. jetzt sagen, dass man nichts am Zaun anbringen darf?

Ja darf er, es ist sein Garten und er darf bestimmen.

Hm, tut mir ja echt leid, aber der Vermieter hat Recht. Pflege hat nichts mit Umgestaltung zu tun. Sorry, ihr hättet das vorher absprechen müssen. Nur weil ihr eine Wohnung mietet, kann man ja auch nicht nach eigenem Gutdünken Wände herausnehmen oder neue Wände stellen. Am besten wäre es, ihr würdet mit einer Schachtel Pralinen zum Vermieter marschieren und mit denen sprechen. Die Hecke stirbt nicht durch eine Bambusmatte - da kommt genug Helligkeit durch. Erklärt den Vermietern, das ihr das Ganze missverstanden habt und entschuldigt euch. Sagt, ihr habt euch erkundigt bei einem Gärtner - das der Bambuszaun genug Licht durchlässt und sagt ihnen zu, das ihr bei einem Auszug den Garten wieder in den Ursprung zurückversetzt. Das wird ihn besänftigen. Fragt, ob ihr den Garten nun so lassen sollt , oder ob ihr weiter umgestalten dürft. Wenn ja, dann schriftlich festhalten. Wenn nein - müsst ihr auf Wunsch sogar alle bereits geleisteten Arbeiten rückgängig machen. Aber ich glaube, bei einem netten GEspräch, wo ihr euern Irrtum bezüglich der Gartennutzung und Gestaltung darlegt, hat der Vermieter ein Einsehen...viel Erfolg und gutes Gelingen"

Der Vermieter bestimmt, was mit seinem Grundstück geschieht. Dazu schließt man den Mietvertrag ab. Und dort steht pflegen. Damit sind Eigenmächtigkeiten ausgeschlossen - es sei, man spricht vorher miteinander darüber.

Ist ganz einfach. In euren Mietvertrag ist nur Pflege vereinbart. Das bedeutet keine Pflanzen einzubringen, die Beete so zu lassen wie sie bei eurem Einzug waren und auch den Zaun so zu lassen wie er war. . Alles andere was ihr gemacht habt, war eine veränderung der Grünfläche, ohne Rücksprache mit dem Vermieter, und somit liegt der Vermieter im Recht. Pflege bezieht sich rein darauf, die Hecke zu schneiden, Unkraut zu entfernen und den Rasen zu mähen. Für alles andere ist der Zuspruch des Vermieters einzuholen.

Bei uns steht da gar nichts im Mietvertrag, doch wir haben vor Abschluss des Mietvertrages der Vermieterin ( Erbengemeinschaft ) darauf aufmerksam gemacht, und gefragt, ob wir den kompletten Garten umgestalten dürfen. Ist halt nicht dein Eigentum, somit vorher fragen, denn damit kann man Ärger vermeiden. Zudem auch das mit Kies und Rindenmulch überhaupt nicht funktioniert, denn da wäre ich als Vermieter auch sauer gewesen. Einigt euch friedlich, und fragt was nun zu machen ist. Bitte verstehe aber auch den Eigentümer, ist ja schließlich auch sein Eigentum, und ihr dürft den Garten nur nutzen, aber nicht umgestalten.

Mfg Vlk`

Hallo, diese Frage habe ich gestellt, weil das auch in diesem Brief beanstandet wird. Wir sind vor 7 Monaten eingezogen und gestalten alles so nach und nach - wie es eben unser Geldbeutel so zulässt. Dieses "Beet" war übersäht von Unkraut und irgendwelchen Wurzeln. Unser Meinung nach hatte sich der Vormieter nicht all zu gut um den Garten gekümmert. Ich habe mir extra den Rat eines Gärtners geholt der mit das mit dem Rindenmulch geraten hat. Darüber haben wir den weißen Kies gemacht und Solarleuchten dazu gestellt. Die Bambusmatte haben wir am Zaun angebracht, da dahinter (also hinter der Hecke) Autos parken, die uns abends mit den Scheinwerfern die Terrasse beleuchten und das Licht dann auch bis ins Wohnzimmer fällt (Die Hecke ist nicht komplett "dicht").

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