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7 Antworten

Offiziell widersprechen Nadel- und Laubbäume - Obstbäume natürlich ausgenommen - dem Charakter eines Kleingartens. Doch so mancher hat beispielsweise vor Inkrafttreten dieses BKG einen oder auch mehrere Nadelbäume als Zierbäume gepflanzt. Da lässt sich dann schlecht sagen "Also, jetzt gibt es ein Gesetz, das untersagt derartige Gehölze und deshalb müssen sie weg.", denn es gibt auch ein Rückwirkungsverbot. Um unnötigen Ärger zu vermeiden, sehen viele Gartenordnungen die Beseitigung solcher Bäume nur für den Fall des Besitzerwechsels vor. Das BKG untersagt ja auch Lauben mit mehr als 24 qm Grundfläche (einschließlich Freisitz) sowie Strom- und Wasseranschluß, doch kann solcher Zustand nicht für Baulichkeiten erzwungen werden, die bereits vor dessen Inkraftreten vorhanden waren. Beispielsweise waren bei uns in der DDR für Gartenhäuser - im BKG als Großlauben bezeichnet - erst 30, dann sogar 40 qm Fläche zulässig, Strom- und Wasseranschluß in den meisten Fällen eine Selbstverständlichkeit. Da ein Kahlschlag schon politisch nicht durchsetzbar ist, gewährt das BKG hier Bestandsschutz. Im übrigen werden Kleingärtner in der BRD ohnehin benachteiligt: Allein schon die Bestimmung, wonach der Pachtzins das Drei- bis Vierfache des im gewerblichen Obst- und Gemüsebau ortsüblichen zu betragen hat, erklärt Kleingärtner ganz einfach zu Konkurrenten ortsansäsiger Gärtnereien. Das ist nicht nur falsch, sondern übersieht, daß beide aufeinander angewiesen sind: Kleingärtner sind nämlich des Erwerbs von Jungpflanzen und Sämereien wegen auch Kunden von Gartenbaubetrieben.

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Da musst du dich über die Satzungen informieren. Die Kleingärtnerkolonien haben da verschiedene Regelungen. Bei meiner Schwester war es ähnlich---bis herauskam, dass das Grundstück an jemand anderes gehen sollte--Mobbing?!

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Konifere ist nur ein anderes wort für Nadelhölzer. Also ja, es sind Kiefernartige. Wie meinst du das mit "übertragen Krankheiten"? Frage ist auch, ihr werdet den Garten ja gemietet haben, wie ist das denn im Vertrag geregelt, dürft ihr anbauen was ihr wollt? Oder seid ihr verpflichtet das zu machen was der Vorstand sagt?

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Leider bist du soweit nicht anders in der Vereinssatzung festgelegt, verpflichtet Obst und Gemüse anzupflanzen. Bei uns ist das im Garten ca. 1/3 der gesamten Fläche.

Ein Garten war dafür gedacht das man sich zum Teil selbst Versorgen konnte/sollte. Grade Städter haben ja kein Feld zum anbauen, Wenn du nur relaxen willst brauchst du ein Stück eigenes Land, da kanst du dann tun und lassen was du willst.

Einen Großteil der vorgeschriebenen Anbaufläche bekommt man aber mit Obstbäumen und Obststräuchern abgedeckt.

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Das sollte eigentlich in der Satzung drinstehen, wie hoch der Anteil an Nutz- und Ruhefläche ist.

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schaut in die Statuten der Kleingartenvereins ,sie haben da so ihre eigenen Ansichten

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Ja, die können Krankheiten auf Obstbäume übertragen.

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