Garantie und Gewährleistung Unterschied (leicht erklärt)?

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4 Antworten

Garantie entsteht auf freiwilliger Basis und ist frei von der Gestaltung und Laufzeit, d.h. der Unternehmer/Verkäufer gibt diese eigenständig vor, zusätzlich ist es in einigen Fällen möglich, dass der Verbraucher/Käufer die Garantiezeit gegen einen Aufpreis verlängern kann.

Die Gewährleistung wiederum ist gesetzlich fest vorgeschrieben. Die Laufzeit beträgt hier 24 Monate, wobei der Verbraucher nur in den ersten 6 Monaten wirklich davon profitiert, durch die Beweislast.

Diese liegt bis zum 6. Monat bei dem Unternehmer. Nach den sechs Monaten ändert sich das. Nun liegt die Beweislast beim Verbraucher, er muss nachweisen, der Schaden hätte bereits von Anfang an vorgelegen. In der Praxis ist dies oft schwierig.

Wenn es im Vertrag vereinbart wird, kann die Gewährleistung bei gebrauchter Ware auf ein Jahr verkürzt werden, bei einem Vertrag von Privat zu Privat sogar ganz ausgeschlossen werden. Kommt die Gewährleistung zur Anwendung, ist der Unternehmer verpflichtet nachzubessern. 

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Garantie ist eine freiwillige Leistung und gilt für die Dauer der Garantielaufzeit für die in den Garantiebedingungen beschriebenen Leistungen.

Sachmängelhaftung (Gewährleistung) ist gesetzlich geregelt, gilt 2 Jahre und steht für eine Mängelfreiheit bei Kauf / Übernahme der Sache. Privatverkäufer können die Sachmängelhaftung vertraglich komplett ausschließen, ein Unternehmer gegenüber einem Verbraucher die Sachmängelhaftung bei gebrauchter Ware auf 1 Jahr vertraglich reduzieren.

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Garantie = freiwillige

Gewährleistung = gesetzlich

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