Ganzen Tag an Gott denken und zu ihm wollen?

13 Antworten

Hallo TheMonnSecret,

sich sehr stark zu Gott hingezogen zu fühlen, ist ganz sicher nicht unnormal, so lange man das Leben um sich herum nicht völlig vergisst. Wäre es darüber hinaus nicht schön, mehr über Gott erfahren zu können und eine enge Freundschaft zu ihm aufzubauen? Wie aber soll das möglich sein?

Es ist natürlich nicht das Gleiche wie bei einer Beziehung zwischen zwei Menschen, dennoch gibt es gewisse Parallelen. Wenn man einen Menschen genauer kennenlernen will, dann muss man sich mit ihm unterhalten, um seine Denkweisen und Wertvorstellungen kennenzulernen. Möchte man Gott genauer kennenlernen, dann muss man sich näher mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, beschäftigen.

Durch sie lernst Du seine Gedanken und seine Einstellung kennen, doch nicht nur das. Durch die Bibel lernst Du auch kennen, wie sich Gott gegenüber Menschen verhält, wie er sie liebt, beschützt, geduldig mit ihnen ist, mitfühlt, rücksichtsvoll und sogar demütig ist. Du erfährst von seiner grenzenlosen Macht und seiner Weisheit, die er immer wieder zu unserm Wohl gebraucht und einsetzt.

Ja, je mehr Du diesen einzigartigen Gott kennenlernst, desto mehr entsteht ein Gefühl der Bewunderung, Faszination und des Hingezogenseins - allerdings nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn Du Dein Herz dafür öffnest. Ganz konkret kann das bedeuten, dass Du bereit sein musst, Dich von gewissen eigenen Vorstellungen, falschen Gedanken und Handlungsweisen zu lösen, die im Widerspruch Gottes Wort stehen. Du musst bereit sein, ihm vollständig und bedingungslos zu vertrauen und Dich ihm schließlich hingeben. Wenn dann im Laufe der Zeit auch noch die persönliche Erfahrung hinzukommt, dass das in Gott gesetzte Vertrauen niemals zu Enttäuschung führt, sondern ganz im Gegenteil die Lebensqualität auf ein höheres Niveau bringt, dann wächst Deine persönliche Bindung an Gott mehr und mehr.

Da ist noch ein wichtiger Punkt zu erwähnen. Du hast durch das Gebet die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Gott herzustellen. Zu wissen, dass dieser große Schöpfer, nie zu beschäftigt ist, sich Deine Gedanken, Deine Sorgen und Nöte anzuhören und auch darauf zu reagieren, schafft in Dir ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Besonders seine Liebe zu uns Menschen und auch zu Dir ganz persönlich, ruft ein Gegengefühl hervor: Zuneigung und Liebe.

Denke nur einmal an das große Opfer, das Gott dadurch erbracht hat, dass er seinen Sohn für uns geopfert hat. Im Johannesevangelium heißt es darüber: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Wenn Du diese Wort auf Dich ganz persönlich beziehst und Du somit davon überzeugt bist, dass Gott seinen Sohn auch für Dich hingegeben hat, wächst nicht nur Deine Dankbarkeit ihm gegenüber, sondern auch Deine Liebe.

Die Freundschaft zu ihm wird außerdem auch dadurch intensiviert, dass Du seinen persönlichen Namen kennst und gebrauchst. In den Urschriften der Bibel erschien dieser Name ungefähr 7000 mal in der hebräischen Form JHWH, im Deutschen ist er in der Form "Jehova" bekannt. So heißt es in einem Psalm: "Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde" (Psalm 83:18).

Den Namen Gottes zu kennen und zu gebrauchen ist in der Beziehung zu ihm nicht unwesentlich. Stell Dir einmal vor, Du lernst einen sehr sympathischen Menschen kennen, zu dem Du eine nähere Beziehung aufbauen möchtest. Wäre es da nicht ganz natürlich, dass Du irgendwann nach seinem Namen fragst? Und hätte diese Beziehung Aussicht intensiver zu werden, wenn der andere nicht bereit wäre, Dir seinen Namen zu nennen? Genau aus diesem Grund hat auch Gott sich einen Namen gegeben und möchte auch , dass wir ihn gebrauchen. "Gott" und "Herr" sind eben nur Titel, die jedoch den göttlichen Namen nicht ersetzen können.

Mit der Liebe zu Gott ist es ähnlich wie mit einer Pflanze. Am Anfang mag sie noch klein und schwach sein. Doch wenn Du sie regelmäßig gießt und düngst und sie an einem günstigen Standort aufstellt, dann wächst sie größer und größer. Deine Liebe zu Gott mag im Moment noch dieser kleinen Pflanze gleichen. Doch je mehr Du Deinen Glauben an Gott stärkst, indem Du sein Wort, die Bibel, kennenlernst, darüber nachdenkst und danach handelst, desto mehr fühlst Du Dich zu ihm hingezogen.

LG Philipp

Geht mir genauso, seitdem ich Gott bei meiner geträumten Nahtoderfahrung sehr nah war. Ich glaube an Gott und Jesus. Die Nahtoderfahrung war zwar nur ein Traum, aber Gott hingegen fühlte sich schon real an. Vor allem seine Liebe und Geborgenheit fühlten sich so unbeschreiblich schön an. Ich muss immer an diese Gefühle, den Tunnel und das schöne Licht bei meiner geträumten Nahtoderfahrung denken. Es war auch ein Gefühl von Erleichterung und Befreiung dabei. Hab mich nämlich aus einem bestimmten Grund im Traum umgebracht und das waren keine schönen Gründe.

Als ich dann Gott so nah war, den Tunnel und das Licht sah, fühlte es sich so an, als hat Gott mich befreit und gerettet und ich fühlte mich endlich wieder gut. Ich fühlte mich so wohl und gut in Gottes Gegenwart. Ich redete mit Gott. Es tat gut mit Gott zu reden. Gott sagte auf seiner eigenen Art und Weise zu mir: "Ich bin für dich da, wie in guten und in schlechten Zeiten." Ich denke das ist normal, dass du dich zu Gott und so hingezogen fühlst und zu ihm willst. Geht mir zu 1000% auch genauso wie dir. :-/

Das mit der Nahtoderfahrung ist schon 1 Jahr her.

Hallo TheMoonSecret,

ich denke auch viel an Gott - und bin auch bei Gott; geistlich natürlich.

Wenn Du an Gott denkst und mit Gott (im Gebet) sprichst, bist Du auch mit Gott zusammen. Dabei bist Du immer noch in der natürlichen Welt - und das geistlich Göttliche wird mit dem Natürlichen um Dich und mit Dir eins.

Es ist normal, denn es ist etwas ganz persönliches mit Gott und Dir.

Mit vielen lieben Grüßen

EarthCitizen

Woher ich das weiß:
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